Grafikprozessoren im Vergleich

Die ideale Grafikkarte für jeden Geldbeutel

Freitag, 27.07.2012 | 14:55 von Friedrich Stiemer
Wir klären, welche Grafikkarte für welche Zwecke geeignet ist.
Vergrößern Wir klären, welche Grafikkarte für welche Zwecke geeignet ist.
Welche Grafikkarte ist spieletauglich, was muss sie im Multimedia- und Arbeitsrechner können? Mit unserem Ratgeber finden Sie das genau für Sie maßgeschneiderte Modell.
Eine der häufigsten Fragen, wenn es um Grafikkarten geht, ist folgende: "Läuft damit Battlefield 3 auf Ultra?". Häufig mausern sich bestimmte aufwändige und beliebte Games zu Messlatten für die Leistungsfähigkeit einer Grafikkarte, frei nach dem Motto: "Na wenn die Karte das packt, dann muss sie gut sein!". Deshalb klären wir in unserem Ratgeber nicht nur diese, sondern auch noch andere Fragen zu den aktuellen Grafikkarten, die auf dem Markt sind.

Grafik der Oberklasse: Gaming und Multimedia auf höchstem Niveau

Für diejenigen, die das Maximum an Leistung wollen: Die Grafikkarten der Oberklasse leisten viel, kosten viel und verbrauchen viel. Die Architekturen der neusten Top-Modelle sind voll gepackt mit allerlei Funktionen, um immer das beste aus der Grafikkarte herauszuholen: Mit automatischen Übertakter-Techniken wie Nvidias GPU Boost oder AMDs Powertune passen sich die Taktraten des Grafikchips an die aktuellen Anforderungen an und übertakten sich deshalb auch gegebenenfalls vollautomatisch. Generell eignen sich die Chips der Oberklasse für forderndes Overclocking.

Die Frage aller Fragen: Läuft denn damit Battlefield 3 auf Ultra? Ganz klar ja! Aktuelle Spielekracher wie Max Payne 3 oder Anno 2070 stellen die Oberklasse nicht auf die Probe, sondern erstrahlen in ihrem Glanz, den die Entwickler sich auch so vorgestellt haben. Da verwundert es überhaupt nicht, dass die Multimedia-Leistung ebenfalls auf einem Top-Niveau ist. Aber warum so viel Geld ausgeben, wenn Battlefield 3 auch auf günstigeren Grafikkarten läuft? Die Oberklasse-Karten zielen besonders auf Enthusiasten, die sich nicht mehr nur mit einem Monitor und Full-HD-Auflösung begnügen, sondern die beispielsweise gleich drei Monitore miteinander verknüpfen und dadurch auf einer Auflösung von 5760 x 1080 Pixel daddeln. Denn das so viel Leistungsreserve haben die Karten der Mittelklasse nicht.

Der größte Nachteil ist aber der Preis - unter 200 Euro läuft nichts! Ein weiterer Nachteil ist die vorhin erwähnte Leistungsaufnahme, die heutzutage zwar immer effizienter wird, aber immer noch vergleichsweise hoch ist.

Die Grafikkarten der Oberklasse.
Vergrößern Die Grafikkarten der Oberklasse.

Preise: Angefangen mit der oberen Mitteklasse müssen Sie rund 280 Euro anlegen und erhalten dafür eine AMD Radeon HD 7870 . Für eine etwas leistungsfähigere AMD Radeon HD 7950 kostet Sie der Spaß etwa 350 Euro, eine vergleichbare, aber bessere Nvidia Geforce GTX 670 bekommen Sie für rund 400 Euro. Die absolute Oberklasse erleichtert ihren Geldbeutel um 370 Euro, wenn Sie eine AMD Radeon HD 7970 Ihr Eigen nennen wollen. Für eine Nvidia Geforce GTX 680 bezahlen Sie mit circa 480 Euro schon deutlich mehr. Doch wem das nicht reicht, der kann ja immer noch zu einer Nvidia Geforce GTX 690 mit zwei Kepler-GPUs greifen - sofern Ihnen 1000 Euro nicht zu teuer sind.

Freitag, 27.07.2012 | 14:55 von Friedrich Stiemer
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