Alles online speichern – Mails, Dokumente, Fotos, … und das vollkommen gratis. Klingt verführerisch. Aber soll ich das wirklich machen? Nachdem ich mir das englischsprachige Google-kritische Video „Masterplan – about the power of Google" unter www.masterplanthemovie.com angesehen habe, sind mir einige Zweifel gekommen. Die Autoren machen darin deutlich, dass Google schon heute eine riesige Marktmacht besitzt und daran interessiert sei, möglichst viele Benutzerdaten zu sammeln. Der Inhalt jeder Nachricht im Google-Mail-Postfach wird ausgewertet. Der Film stellt offen die Frage, ob dies wirklich nur geschieht, um kontextbezogene Textanzeigen einzublenden. Dem Video zufolge behauptet ein ehemaliger CIA-Agent, Google würde undercover mit der amerikanischen Regierung kooperieren. Google selber gibt in seiner Datenschutzerklärung unter www.google.de/privacypolicy.html an, dass das Unternehmen „großen Wert auf den Schutz personenbezogener Daten" legt. Letzten Endes muss jeder selbst entscheiden, ob er Google vertraut oder nicht. Ich habe einen Mittelweg gewählt: Alles, was ich auch Freunden zeigen würde, speichere ich bedenkenlos online. Nur sehr persönliche Fotos und Dokumente behalte ich auf meiner Festplatte.
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