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Google reagiert auf Kritik an Google-Mail

14.04.2004 | 10:39 Uhr |

In einem Interview mit dem Wall Street Journal hat Google-Gründer Sergey Brin angekündigt, dass eventuell noch Änderungen an dem geplanten Mail-Service Google-Mail vorgenommen werden. Der Dienst war in die Kritik durch Datenschützer geraten, weil in ankommenden Nachrichten kontextabhängige Werbung platziert werden soll.

In einem Interview mit dem Wall Street Journal hat Google-Gründer Sergey Brin angekündigt, dass eventuell noch Änderungen an dem geplanten Mail-Service Google-Mail vorgenommen werden. Der Dienst war in die Kritik durch Datenschützer geraten, weil in ankommenden Nachrichten kontextabhängige Werbung platziert werden soll. Laut Brin werde nun überlegt, ob den Anwendern ein Opt-In / Opt-Out für die Werbung geboten werden soll. Eine Entscheidung sei aber bisher noch nicht gefallen.

Vorschnelle Änderungen an Google-Mail werde es nicht geben, da sich der Dienst noch in der Testphase befindet. Zahlreiche Änderungen seien allerdings schon aufgrund des Feedbacks der Testuser geplant, so Brin.

Laut Brin sei die Kritik an Google-Mail infolge von Fehlinformationen über das Funktionieren des Systems aufgekommen. Google, so Brin selbstkritisch, "sollte eine bessere Kommunikation betreiben". Der Google-Mitbegründer ist davon überzeugt, dass Google-Mail ein Service sei, der den Schutz der Privatsphäre sogar verbessere.

Googles Google-Mail in der Kritik von Datenschützern (PC-WELT Online, 13.04.2004)

Google steigt ins Mail-Geschäft ein (PC-WELT Online, 02.04.2004)

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