Google-Mail heißt umdenken: Die Mails werden unsortiert im Archiv abgelegt. Will man auf bestimmte Mails zugreifen, helfen die zentrale Suchfunktion oder die schon erwähnten Label, die man den Mails als Stichworte zuweisen kann. In der Praxis funktioniert das intuitiv und schnell. Die Suchfunktion ist, wie fast alle anderen Funktionen, jederzeit auch per Tastatur erreichbar: Ein vorangestellter "/" sagt Google-Mail, dass gesucht werden soll, ohne dass man erst ins Eingabefeld der Suche klicken muss.
Wer sich vom Ordnerkonzept nicht trennen kann, kann sich mit Labels behelfen: Die Label erscheinen in der Navigation, ein Klick auf ein Label zeigt alle damit verbundenen Mails und wirkt damit wie ein Ordner. Die große Stärke des Dienstes liegt jedoch gerade in dem durch die Suchfunktion und den großen Speicherplatz entfallenden Ordnungszwang.
Google-Mail bietet einfache Filterfunktionen, um eingehende Mails regelbasiert mit einem oder mehreren Labeln zu versehen oder direkt aus der Inbox ins Archiv zu verschieben.
Ein Abruf von Mails per POP3 ist nicht möglich, ebenso wenig eine automatische Weiterleitung von empfangenen Mails. Google verspricht jedoch, dies später kostenlos oder gegen eine "geringe Gebühr" anzubieten.
Google sammelt alle verwendeten Namen und Adressen in einer schnörkellosen Adressdatenbank, in der sich den Einträgen kurze Kommentartexte zuordnen lassen. Die Anzeige erfolgt alphabetisch, auf Wunsch wird die Ansicht ohne Ladezeit per Javascript auf häufig benutzte Adressen beschränkt.
Schnörkellose Adressdatenbank mit Name, Adresse und Kommentar
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