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Google: Ist Microsoft doch das Reich des Bösen?

27.09.2002 | 11:39 Uhr |

Eine interessante Entdeckung macht (vermutlich nicht mehr lange), wer bei Google den Suchbegriff "go to hell" - inklusive der Anführungszeichen - eingibt: Top-Resultat ist die Homepage von Microsoft, Platz drei belegt AOL.

Eine interessante Entdeckung macht (vermutlich nicht mehr lange), wer bei Google den Suchbegriff "go to hell" - inklusive der Anführungszeichen - eingibt: Top-Resultat ist die Homepage von Microsoft , Platz drei belegt AOL . Dies geht aus einem Bericht von unserer Schwesterpublikation Computerwoche hervor.

Google-Sprecher Nate Tyler hat dafür keine rechte Erklärung parat. "Von Zeit zu Zeit informieren uns Nutzer über Ergebnisse, die der Abfrage wenig entsprechen. Unsere Technik ist sehr komplex, und wir versuchen die Effektivität unseres Gewichtungs-Algorithmus ständig zu verbessern."

Google ist allerdings die einzige der größeren Suchmaschinen, die "go to hell" mit Microsoft assoziiert. Gibt man die Phrase bei Lycos, Altavista oder AskJeeves ein, werden nur Seiten ausgegeben, wo sich diese exakt wiederfindet.

Eine einleuchtende Erklärung liefert ein Besucher der Site "FlashGuru's MX 101": "Das liegt an der Art, wie Google sucht und die Google zur besten Suchmaschine überhaupt macht", schreibt "Atomgas". "Google ermittelt sein Ranking anhand der Anzahl und Ziele gefundener Links. Wenn viele Leute auf ihren Seiten 'go to hell' mit Microsoft hinterlegen, dann ist aus Sicht von Google das beste Ergebnis. Dies ist schlicht die Sicht vieler Web-Autoren und nicht die von Google." Tyler erklärte, dies treffe teilweise zu. Allerdings ziehe Google noch andere Faktoren zu Rate.

Google sucht jetzt auch Nachrichten (PC-WELT Online, 24.09.2002)

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