Virtuelle Weltreise

Google Earth aufbohren

Freitag, 16.03.2012 | 08:52 von Daniel Ionescu
Die Führung übernehmen

Aufnahme läuft
Vergrößern Aufnahme läuft

 
Wenn Sie schon ein paar Touren hinter sich haben, warum versuchen Sie sich dann nicht an einer eigenen? Zum Beispiel eine Tour durch Ihr Heimatviertel oder zu den Sehenswürdigkeiten Ihres letzten Urlaubs. Um eine Tour aufzunehmen, klicken Sie einfach auf den Kamera-Button im Menü und anschließend auf den Aufnahme-Knopf am unteren Bildschirmrand. Nun müssen Sie nur noch in Google Earth an die gewünschten Orte springen, ein paar Kameraschwenks und Zooms einbauen und Ihre Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Blickwinkeln präsentieren. Sie können auf Wunsch sogar Audio-Kommentare einsprechen.
 
Flugsimulator

Flugsimulator
Vergrößern Flugsimulator

 
Ein etwas anderer Weg, die Welt von Google Earth zu erkunden, ist der Flugsimulator. Sie finden ihn unter "Werkzeuge, Flugsimulator betreten". Wählen Sie zwischen zwei verschiedenen Flugzeugen (F-16 oder SR22), um die Welt aus der Vogelperspektive zu betrachten, während Sie Ihren Flieger aktiv steuern. Sie können von verschiedenen Flughäfen der Welt abheben und dort auch wieder landen.
 
Eigene 3D-Gebäude

Eigene Gebäude
Vergrößern Eigene Gebäude

 
Coole 3D-Gebäude sind noch immer seltenes Gut in Google Earth. Aber immerhin hat Google den Prozess vereinfacht, Ihr eigenes Haus oder Bürogebäude in 3D zu konstruieren. Wenn Sie an einem der Orte auf Googles Liste leben, können Sie direkt mit dem Bau über das kostenlose Building-Maker-Tool beginnen. Das erlaubt es Ihnen, 3D-digitale Gebäudeblocks auf zweidimensionalen Luftbildaufnahmen zu platzieren.
 
Google Earth Offline

Google Earth offline nutzen
Vergrößern Google Earth offline nutzen

 
Google Earth benötigt eine konstante Internetverbindung zum Navigieren. Wenn Sie hingegen einen Kartenausschnitt auf Ihrem Laptop an einem Ort präsentieren wollen, wo keine Internetverbindung vorhanden ist, gibt es einen Trick: Google Earth hat einen maximalen Disk-Cache von 2 GB, was Sie sich im Vorfeld zunutze machen sollten. Besuchen Sie dafür zuerst den gewünschten Kartenausschnitt, solang Sie noch über Internetanbindung verfügen und schalten Sie gegebenenfalls gewünschte Ebenen hinzu. Sobald Sie nun die Internetverbindung trennen, wird Google Earth nach wie vor das gewünschte Bild anzeigen.


 
Nach den Sternen greifen

Der Sternenhimmel
Vergrößern Der Sternenhimmel

 
Die Himmels-Funktion in Google Earth (Entdecken, Himmel) schickt Sie mit Hilfe von hochauflösenen Teleskop-Aufnahmen in die entlegensten Winkel unseres Universums. Dank modernster Technik sind beeindruckende Nahaufnahmen des Weltalls sichtbar. Hier lassen sich beispielsweise gemütlich Sternenkonstellationen beobachten.
 
Der rote Planet

Auf der Marsoberfläche
Vergrößern Auf der Marsoberfläche

 
Sogar Expeditionen zum Mars sind mit Google Earth möglich. Wählen Sie "Entdecken, Mars" und der virtuelle Globus wandelt sich zu einer Render-Aufnahme des roten Planeten. Ebenen für die Mars-Expedition beinhalten Bilder von Raumfahrzeugen und Sie können sogar die Odyssey und die MRO verfolgen – die zwei Satelliten, die den Mars umkreisen.
 
Hinterm Mond

Den Mond erkunden
Vergrößern Den Mond erkunden

Das Mond-Modul von Google Earth (Entdecken, Mond) erlaubt es Ihnen, die Oberfläche des Mondes mit Bildern verschiedener Mond-Expeditionen zu erkunden. Zusätzliche Ebenen zeigen Fotos der Apollo-Missionen und menschlicher Artefakte. Mit einer geführten Tour begeben Sie sich auf die Missionen von Apollo 11 und 17.
 
Unter dem Meer

Meere erforschen
Vergrößern Meere erforschen

 
Zurück auf dem Planeten Erde können Sie nun noch die Weltmeere erkunden. Dazu stellen Sie die Perspektive in Google Earth zunächst so ein, dass sie in etwa parallel zum Meeresspiegel liegt. Dann zoomen Sie so weit ins Bild hinein, bis Sie sich unter der Meeresoberfläche wiederfinden. Google Earth bietet einige Ebenen, die Ihnen Grundlegendes zur Meeresobservation vermitteln - etwa Klimawandel und gefährdete Arten. Zudem können Sie Schiffswracks und Taucher-Oasen entdecken. Auf Googles Webseite finden Sie einige Örtichkeiten für den perfekten Tauchgang.

Freitag, 16.03.2012 | 08:52 von Daniel Ionescu
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (17)
  • Eljot 16:34 | 20.03.2012

    Hallo!

    Microsoft's Bing Maps 3D bietet Satellitenaufnahmen, einige Straßensichten und Detailaufnahmen aus der Vogelperspektive für größere Städte. Die Ansichten der Vogelperspektive sind aus allen 4 Himmelrichtungen möglich und zeigen alle Seiten der Gebäude. Ob diese Aufnahmen aus Flugzeugen oder von Satelliten stammen, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Die hohe Auflösung deutet aber auf Luftaufnahmen hin. Googles Sat-Bilder sind meistens mit höherer Auflösung als die von Bing Maps. Gruß Eljot

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  • kazhar 12:27 | 20.03.2012

    wobei echte satellitenbilder schon einiges mehr her machen als flugbilder http://s9.postimage.org/hump404sd/Nasa_Google.jpg[/url

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  • Feuerfux 00:49 | 20.03.2012

    Die Bilddaten gröberer Auflösung – bis im besten Falle 60 cm – stammen zwar aus Satellitenbildern, für höhere Auflösungen werden jedoch aus Flugzeugen aufgenommene Bilder verwendet. Als Hauptdatenquelle gilt 2006 das Unternehmen DigitalGlobe, welches selbst zwei Satelliten betreibt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Earth#Bilddaten[/url Das es sich um Luftbilder handelt sieht man auch immer wieder an "schiefen" Gebäuden etc.

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  • kingjon 13:38 | 19.03.2012

    Google muss ja auch erst mal an die Bilder ran kommen, da halten Geheimdienste, Militärs und Regierungen ihren Finger drauf! Gruß kingjon

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  • Eljot 13:21 | 19.03.2012

    Hallo!

    Zitat: chipchap
    Die gibt es überhaupt nicht öffentlich in Echtzeit. Da halten sich die Satellitenbetreiber doch ziemlich bedeckt ...
    Das glaube ich auch. Da Google jedoch keine eignen Satelliten in der Umlaufbahn hat, müssen sie wohl schnurren gehen. Vermutlich ist es wie bei der Ramschware, was alt ist muss raus - zu verbilligten Preisen. Gruß Eljot

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