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Google Cardboard: Die eigene VR-Brille für 15 Euro

27.06.2016 | 08:25 Uhr |

Google hat mit dem Cardboard den kostengünstigen Einstieg in die virtuelle Welt ermöglicht. Wir haben verschiedene Bausätze für Sie getestet und zeigen Ihnen, was Sie für einen reibungslosen Einstieg benötigen.

Google beschreibt auf seiner Website das Cardboard mit folgenden Worten „Experience virtual reality in a simple, fun, and affordable way.“. Es handelt sich nach der Vorstellung von Google also um einen einfachen und kostengünstigen Weg, der allen Nutzern Spaß machen soll.

In diesem Workshop möchten wir Ihnen den Weg in die virtuellen Welten rund um Ihr Android-Smartphone näherbringen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Google Cardboard und den wichtigsten Apps, die Sie für den Einstieg benötigen.

Was ist das Google Cardboard?

Beim Thema Virtual Reality denken viele sicherlich zunächst an Brillen mit Display und vielleicht noch Datenhandschuhe. Ein erster Blick auf das Google Cardboard sorgt jedoch für Ernüchterung und Enttäuschung: Wie soll aus einem Stück Pappe mit zwei Linsen, zwei Magneten und einem Klettverschluss eine 3D-Brille werden?

Das funktioniert natürlich nur im Zusammenspiel mit Ihrem Android-Smartphone, doch dies kommt erst in der zweiten Phase des Projekts zum Einsatz. In der ersten geht es zunächst darum, den richtigen Bausatz zu finden und aus diesem das Gestell für Ihr Smartphone zu basteln.

Wie wird die virtuelle Welt geschaffen?

Für die Darstellung des räumlichen Bildes nutzt das Google Cardboard den Stereoskopie-Effekt wie bei unserem natürlichen Sehen. Dabei wird jeweils ein Bild für das linke und das rechte Auge erzeugt, wobei diese Bilder einen leicht unterschiedlichen Blickwinkel haben. Das Gehirn setzt beide zu einem dreidimensionalen Bild zusammen. Beim Google Cardboard wird dieser Effekt durch die beiden Linsen verstärkt.

Den richtigen Bausatz finden

Google bietet selbst einen Bausatz an, der über den Google Store vertrieben wird. Dieser kostet 20 Euro und kann für Smartphones zwischen 4 und 6 Zoll verwendet werden. Sie müssen für Ihren Ausflug in die virtuelle Welt allerdings auch nicht zwingend auf das Google-Modell zurückgreifen, denn der Bausatz ist frei verfügbar , und es gibt Dritthersteller, welche die Spezifikation sehr gut umgesetzt haben (siehe Tabelle). Darunter finden Sie sicherlich auch ein für Ihr Smartphone passendes Modell.

Tipp: Die besten VR-Apps für Handy und Cardboard

Google bietet die Baupläne für das Cardboard kostenlos im Internet zum Download an.
Vergrößern Google bietet die Baupläne für das Cardboard kostenlos im Internet zum Download an.

Zwischen den Modellen gibt es einige wesentliche Unterscheidungsmerkmale: die Kopfhalterung, die maximale Größe des Smartphones sowie ein optionales NFC-Tag. Die Kopfhalterung wird einfach mit einem Gummiband bewerkstelligt, das Sie in den meisten Fällen regulieren und an Ihren Kopfumfang anpassen können. Interessant ist jedoch die Möglichkeit, mithilfe des NFC-Tags Ihre favorisierte VR-App auf dem Smartphone automatisch zu starten. Dazu ist jedoch ein NFC-fähiges Smartphone notwendig. Wie Sie die Funktion richtig einsetzen, erfahren Sie im Verlauf des Workshops.

Überblick: VR-Brillen aus Pappe

Name

Google Cardboard

Magic Cardboard

Magic Cardboard 2.0

Tequin Cardboard 3D VR

Andoer DIY Google Pappkarton

Pearl VR Brille

Preis

20 Euro

13,99 Euro

16,99 Euro

13,49 Euro

6,49 Euro

8,90 Euro

Handy-Größe

4 – 6 Zoll

4,3 – 5,3 Zoll

4,3 – 6 Zoll

4 – 5,7 Zoll

bis 5,5 Zoll (drei Modelle)

3,5 – 7 Zoll (drei Modelle)

NFC

Nein

Nein

Nein

Ja

Ja

Nein

Kopfhalterung

Nein

Ja

Ja

Ja

Nein

Nein

Der Zusammenbau des Cardboards

Für unseren Workshop nutzen wir zwei Cardboard-Modelle: Das eine für rund 6,50 Euro stammt von Andoer und besitzt ein NFC-Tag, jedoch kein Gummiband. Die zweite Variante für rund 13,50 Euro stammt von Tequin und besitzt sowohl Gummibänder für die Kopfhalterung als auch eine NFC-Karte. Beide kommen bereits vorgefaltet in einer kompakten Verpackung und enthalten eine ausführliche, bebilderte Anleitung. Sie unterscheiden sich letztlich nur durch das Anbringen der Gummibänder.

Die Bausätze für die Cardboards sind entweder selbsterklärend oder haben, wie in diesem Fall, eine detaillierte Anleitung dabei.
Vergrößern Die Bausätze für die Cardboards sind entweder selbsterklärend oder haben, wie in diesem Fall, eine detaillierte Anleitung dabei.

Die Inhalte des Bausatzes

Nach dem Öffnen sehen Sie die Einzelteile des Bausatzes. Beim Modell von Tequin sind dies

  • 1 Cardboard

  • 2 Gummibänder

  • 2 Magnete (bereits angebracht)

  • 2 Linsen (bereits eingebaut)

  • 2 Klettverschlüsse (bereits angebracht)

  • 1 NFC Tag

Falten Sie das Cardboard vorsichtig auseinander, bis es komplett ausgebreitet vor Ihnen auf dem Tisch liegt. Bei den beiden vorliegenden Modellen müssen Sie noch den Korpus vom Karton trennen. Dies ist entsprechend mit einer Schneidelinie gekennzeichnet. Nutzen Sie am besten eine gute Schere, um Ihr Cardboard nicht zu beschädigen.

Einige VR-Kameras werden mit einem NFC-Tag ausgeliefert. Unterstützt Ihr Smartphone diese Technik, können Sie damit die „Google Cardboard“-App starten.
Vergrößern Einige VR-Kameras werden mit einem NFC-Tag ausgeliefert. Unterstützt Ihr Smartphone diese Technik, können Sie damit die „Google Cardboard“-App starten.

Falten Sie das Cardboard

Die Schritte beim Zusammenfalten können sich abhängig von Ihrem Cardboard-Modell ein wenig unterscheiden. Deswegen sollten Sie sich vor dem Zusammenbau Ihrer Brille die Bauanleitung genau durchlesen und mit dem Pappmodell vergleichen. Beim Modell von Tequin gibt es Laschen, die nummeriert sind. Deswegen wird schnell klar, welche Ecken in welche Aussparungen kommen. Da die komplette Brille vorgefalzt ist, bereitet das Zusammenstecken kaum Schwierigkeiten.

Die Linsen sind bereits fest angebracht. Deswegen gibt es an dieser Stelle auch keine Probleme. Nach weniger als einer Minute haben Sie die VR-Brille aus Pappe fertig zusammengebaut auf Ihrem Tisch stehen. Damit auch das letzte Stück gut hält, hat der Hersteller an dieser Stelle noch ein wenig doppelseitiges Klebeband angebracht. Ziehen Sie die Zwischenschicht ab, und beenden Sie mit diesem Schritt den Bau Ihres Cardboards.

Falls Sie die Haltebänder noch anbringen möchten – wir haben für die ersten Tests darauf verzichtet –, können Sie dies zum Abschluss noch tun.

Das Cardboard steht in weniger als einer Minute fertig zusammengebaut vor Ihnen auf dem Tisch.
Vergrößern Das Cardboard steht in weniger als einer Minute fertig zusammengebaut vor Ihnen auf dem Tisch.

Bereiten Sie den ersten Einsatz vor

Für den ersten Ausflug in die virtuellen Welten fehlen Ihnen nur noch die passenden Apps. Einen guten Startpunkt bildet die „Google Cardboard“-App . Sie ist der zentrale Einstiegspunkt, wenn Sie Ihre VR-Brille einrichten möchten.

Laden Sie sich über den QR-Code auf dieser Seite die App aus dem Google Play Store herunter. Der erste Schritt, bevor Sie die App nutzen können, ist die Einrichtung der VR-Brille. Diese besitzt ebenfalls einen QR-Code, den Sie mit der Cardboard-App scannen müssen. Die App erkennt die Brille und zeigt auch den Namen des Bausatzes an. Nachdem Sie die Einrichtung erledigt haben, sehen Sie zwei Register innerhalb der App: „Meine Mediathek“ zeigt alle installierten Apps, „Apps herunterladen“ repräsentiert eine Sammlung von interessanten Apps, die Google für Sie zum Beginn zusammengestellt hat.

Die Koppelung Ihrer Brille mit der „Cardboard“-App erfolgt mithilfe des aufgedruckten QR-Codes.
Vergrößern Die Koppelung Ihrer Brille mit der „Cardboard“-App erfolgt mithilfe des aufgedruckten QR-Codes.

Wählen Sie für einen ersten Überblick das Programm „Cardboard-Demos“ aus, und legen Sie anschließend Ihr Smartphone in die Halterung Ihrer Brille ein. Wenn Sie die Brille bereits, wie oben beschrieben, über den QR-Code gekoppelt haben, zeigt Ihnen die App den Namen Ihrer Brille an. Wenn Sie mehrere besitzen, können Sie an dieser Stelle das Modell noch mal wechseln. Das Bild teilt sich anschließend in zwei Hälften, wobei beide auf den ersten Blick das gleiche Bild anzeigen. In der Mitte ist ein senkrechter Strich, der als Orientierungshilfe für die Platzierung Ihres Smartphones dient.

Tequin liefert Ihnen zur weiteren Sicherung Ihres Smartphones noch zwei Gummibänder, mit denen Sie die Öffnungsklappe der VR-Brille zusätzlich fixieren können. Beim getesteten Modell waren die Klettverschlüsse noch so stabil, dass eine zusätzliche Sicherung nicht notwendig war.

Fremde Bilder mit der „Photo Sphere“-Anwendung betrachten

Sie können in der „Photo Sphere“-App auch Aufnahmen ansehen, die mit einem fremden Smartphone gemacht wurden. Dazu müssen Sie die Namen der Dateien vor dem Import anpassen, damit die App damit umgehen kann. Der Name muss den folgenden Aufbau haben:

PANO_<ihrebeschreibung>.jpg

Ersetzen Sie <ihrebeschreibung> entsprechend, und kopieren Sie die Bilder in ein beliebiges Verzeichnis auf Ihrem Smartphone. Die Bilder werden automatisch von der App erkannt und lassen sich anschließend auf Ihrem Smartphone anzeigen.

Die „Google Cardboard“-App

Nachdem Sie die Cardboard-Demos gestartet haben, sehen Sie die verschiedenen verfügbaren Funktionen. Ein wichtiges Ziel der App ist es, sich mit den Steuerungsmöglichkeiten der Brille vertraut zu machen. Wenn Sie den Zeiger – das ist ein heller Punkt – auf ein Symbol bewegen, wird dieses optisch hervorgehoben. Sie können es anschließend durch Drücken auf den Magnetschalter auswählen und die dahinter liegende Funktion aktivieren.

Wenn Sie die VR-Brille drehen, gelangen Sie einen Schritt zurück. Testen Sie diese Grundfunktionen ausgiebig, bevor Sie sich an die Ausführung der weiteren Funktionen und Apps machen.

Über die „Cardboard“-App sehen Sie alle Ihre installierten VR-Apps in einer Übersicht und können die gewünschte direkt starten.
Vergrößern Über die „Cardboard“-App sehen Sie alle Ihre installierten VR-Apps in einer Übersicht und können die gewünschte direkt starten.

Verschiedene Ausstellungsobjekte

Die Inhalte, welche die „Cardboard“-App mitbringt, sind für die bessere Ansteuerung in einer horizontalen Reihe aufgelistet. In der Mitte ist die „Ausstellung“, hinter der sich verschiedene Figuren und Masken verbergen. Durch Drehen und Neigen Ihres Kopfes können Sie das jeweilige Objekt von allen Seiten betrachten. Wenn Sie zum nächsten Objekt wechseln möchten, betätigen Sie den Magnetschalter, zum Beenden der App drehen Sie einfach Ihre VR-Brille.

Mit der „Google Camera“-App können Sie auch eigene 360-Grad-Aufnahmen machen und diese mit dem Cardboard anschauen.
Vergrößern Mit der „Google Camera“-App können Sie auch eigene 360-Grad-Aufnahmen machen und diese mit dem Cardboard anschauen.

Ausflüge nach Versailles und mehr

Hinter dem „Reiseführer“ verbirgt sich ein Ausflug in das Schloss Versailles, das im 17. Jahrhundert von Ludwig XIV. in der Nähe von Paris erbaut wurde. Dieser startet in den Gärten und führt durch verschiedene Räume, die alle mit einer 360-Grad-Perspektive betrachtet werden können.

Zu jeder der Szenen hören Sie über Ihren Lautsprecher eine Erklärung dessen, was Sie gerade sehen. Die 360-Grad-Sicht ist besonders in den verschiedenen Zimmern interessant, da diese meist Deckenmalereien besitzen, die Sie mit der VR-Brille in Ruhe betrachten können. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Szenarien erfolgt wieder über den Magnetschalter am Rand des Gehäuses.

Info: Google Cardboard unterstützt nun virtuellen 3D-Sound

Beim Ausflug in die Antarktis verlassen Sie die reale Welt und begeben sich in eine vom Computer erschaffene 3D-Welt. In ihr können Sie verschiedene Szenarien nachverfolgen, welche die Tiere dort erleben. Dies geht vom Flug mit den Möwen bis hin zum Herumstreuen mit den Wölfen. Die verschiedenen Erlebnisse sehen Sie zu Beginn in einer Liste, aus der Sie über die Magnettaste das Gewünschte auswählen.

Die Demo-App besitzt verschiedene Funktionen, die Sie durch Drehen und Neigen der Kameras ansteuern können.
Vergrößern Die Demo-App besitzt verschiedene Funktionen, die Sie durch Drehen und Neigen der Kameras ansteuern können.

Eigene Panoramaaufnahmen

Eine interessante Funktion ist auch die enthaltene App „ Photo-Sphere-Viewer “. Mit dieser sind Sie in der Lage, alle Kugelpanoramen, die Sie mit der „Google Kamera“-App geschossen haben, zu betrachten. Wer die Funktion noch nicht kennt und erst einmal eigene 360-Grad-Bilder schießen will, benötigt dazu die originale Kamera-App von Google. Leider war diese bei Entstehung des Artikels im Play Store offiziell gerade nicht verfügbar.

In der „Camera“-App finden Sie unter den verschiedenen Modi auch die Option „Photo-Sphere“. Diese erlaubt es Ihnen, mit mehreren Aufnahmen ein 360-Grad-Bild eines Raums oder einer Landschaft zu machen. Diese wird am Ende zusammengesetzt, sodass die Nahtpunkte so gut wie möglich eliminiert sind.

Neben den Panoramaaufnahmen können Sie auch eigene 360-Grad-Videos betrachten, die sich auf Ihrem Smartphone befinden. Dafür steht Ihnen die Funktion „Meine Videos“ zur Verfügung.

Zum Auswählen einer Funktion nutzen Sie den Magnetschalter, der an der Seitenwand des Gehäuses befestigt ist.
Vergrößern Zum Auswählen einer Funktion nutzen Sie den Magnetschalter, der an der Seitenwand des Gehäuses befestigt ist.

Google Earth in 3D

Viele von Ihnen erinnern sich sicherlich noch an den Start von Google Earth und die Flüge durch die amerikanischen Gebirgszüge. Google hat die App auch in die Demo für das Cardboard integriert. Sie können darin sowohl einen Blick auf die Skyline einer amerikanischen Großstadt erhaschen, als auch ins All fliegen und die Welt von oben betrachten.

Innerhalb von Google Earth bekommen Sie immer wieder hervorgehobene Punkte angezeigt, die Sie bei Interesse markieren und mit dem Magnetschalter auswählen. So bietet die „Google Cardboard“-App einen guten Einstieg und bringt Ihnen auf spielerische Weise den Umgang mit Ihrer VR-Brille bei.

Die „Cardboard Camera“-App beinhaltet im Standard-Lieferumfang verschiedene 360-Grad-Szenarien mit akustischer Untermalung.
Vergrößern Die „Cardboard Camera“-App beinhaltet im Standard-Lieferumfang verschiedene 360-Grad-Szenarien mit akustischer Untermalung.

Die „Cardboard Camera“-App

Nicht minder interessant ist die zweite „Cardboard“-App, die aus dem Hause Google stammt: „ Cardboard Camera “. Sie zeigt Ihnen anhand mehrerer mitgelieferter 360-Grad-Aufnahmen, welche Möglichkeiten diese Art der Bilddarstellungen bietet. Die meisten dieser Aufnahmen sind sogar mit Ton untermalt. So hören Sie beispielsweise auf den Berggipfeln das Pfeifen des Windes. Zum Betrachten des Demos wählen Sie das gewünschte Szenario aus und klicken auf das Cardboard-Symbol. Anschließend können Sie die Landschaft rundherum betrachten.

Mindestens genauso interessant ist die Möglichkeit, eigene Panoramabilder aufzunehmen. Dazu können Sie in den Einstellungen festlegen, ob Sie die Aufnahmen mit oder ohne Ton machen möchten. Weiterhin erlaubt Ihnen die App, Einfluss auf die Belichtung der Bilder zu nehmen. Diese lässt sich entweder während der Aufnahme fixieren oder an die Umgebung anpassen. Versuchen Sie es am besten erst einmal ohne Fixierung. Nur wenn dies zu sehr schwankenden Ergebnissen führt, sollten Sie die Belichtung fest einstellen.

Der Ausflug in die Berge wirkt durch die begleitenden Windgeräusche besonders authentisch.
Vergrößern Der Ausflug in die Berge wirkt durch die begleitenden Windgeräusche besonders authentisch.

Nachdem Sie die Aufnahmefunktion ausgewählt haben, startet die App, und Sie sehen eine horizontale Linie. Die App fordert Sie auf, Ihr Smartphone langsam nach rechts zu drehen. Sind Sie zu schnell, wird ein Hinweis eingeblendet. Für die bessere Orientierung bekommen Sie immer eine horizontale Linie in der Mitte des Bilds angezeigt. Wenn Sie die Aufnahme stoppen möchten, drücken Sie erneut den Aufnahmeknopf. Die App startet danach das Rendering der Aufnahme und stellt Ihnen das Ergebnis in der Übersicht der App zur Anzeige zur Verfügung.

VR-Brillen in der Werbung

Auch das Marketing macht sich die VR-Brille zunutze. Im April erreichte uns ein Werbepaket von VW, in dem der neue Touran beworben wurde. Anstelle eines farbigen Hochglanzprospekts enthielt das Paket eine VR-Brille. Im beiliegenden Brief wurde sehr ausführlich beschrieben, wie die notwendige App zu installieren und die Brille in Betrieb zu nehmen war.

Fazit: Das Richtige für Einsteiger

Google hat mit seinem Cardboard nicht zu viel versprochen. Für weniger als 15 Euro verwandeln Sie Ihr Smartphone in eine VR-Brille. Sicherlich lässt der Tragekomfort zu wünschen übrig, dafür gleicht das VR Erlebnis diese Einschränkung aber überdeutlich aus.

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Dieser Artikel stammt aus der Androidwelt. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier gratis testen .

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