Ratgeber

Glossar zum Thema "Partitionieren"

Mittwoch den 09.07.2014 um 10:14 Uhr

von Daniel Behrens

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In Partitionierungs-Software stoßen Sie auf viele Fachbegriffe, die wir an dieser Stelle erklären.

Partition: Eine Festplatte kann in Partitionen zerlegt werden, die jeweils einen Bereich mit zusammenhängendem Speicherplatz bilden und unter einem Laufwerksbuchstaben angesprochen werden.

Primäre Partition: Historisch bedingt können Sie pro Festplatte maximal vier echte ("primäre") Partitionen anlegen.

Erweiterte Partition: Erweiterte Partitionen können wie eine verkettete Liste aneinander geknüpft werden. Damit sind hinter den primären Partitionen, von denen es maximal vier geben darf, beliebig viele erweiterte Partitionen und logische Laufwerke möglich.

Sie verstehen auch abseits von Partitionen manchmal nur Bahnhof?

Dateisystem: Das Dateisystem (zum Beispiel FAT oder NTFS) speichert die Information, welche Dateien in welchen Sektoren unter welchen Namen auf der Partition abgelegt sind. Außerdem gibt es vor, wie die Daten auf der Partition organisiert werden.

NTFS: New Technology File System ist das Dateisystem von Windows NT, 2000, XP, Vista und Windows 7. Anders als FAT arbeitet NTFS nicht mit einer Cluster-Tabelle, sondern mit der Master File Table (MFT). Sie nimmt kleine Dateien direkt auf, bei größeren notiert sie die Adresse der zugehörigen Sektoren als Datei-Attribut. Die MFT speichert zu jeder Datei weitere Attribute, beispielsweise die Zugriffsberechtigungen. NTFS ist ein Journaling-Dateisystem, das Veränderungen der Daten protokolliert und nach Abstürzen die zuletzt bearbeiteten Sektoren restauriert.

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FAT/FAT16/FAT32: Die File Allocation Table ist das Dateisystem, mit dem DOS und Windows 9x/ME ausschließlich arbeiten. In der FAT ist jeder Cluster einzeln zugeordnet. FAT16 mit 16-Bit-Adressierung (DOS und Windows 95) kann maximal 65.536 Cluster verwalten, was bei einer maximalen Cluster-Größe von 32 KB eine Gesamtgröße von 2 GB ergibt. Das mit Windows 95 B eingeführte FAT32 erweitert die Adressierung auf 28 Bit und ermöglicht Partitionen bis 8 TB.

Formatieren: Beim Partitionieren legen Sie den Typ des Dateisystems fest, zum Beispiel FAT32 oder NTFS. Nutzbar wird die Partition jedoch erst nach dem Formatieren. Erst dabei wird das Dateisystem auch wirklich strukturell angelegt. Viele Partitionierungs- Werkzeuge erledigen die Formatierung automatisch nach dem Neuanlegen einer Partition ohne weiteres Zutun des Anwenders. Hier kommt meist die Schnellformatierung zum Einsatz, die die Partition nicht auf defekte Sektoren überprüft.

MBR: Der Master Boot Record steht in den ersten 512 Byte eines Datenträgers und enthält die Partitionstabelle sowie den Boot-Loader. Im MBR sind maximal vier primäre Partitionen mit Größe, Dateisystem und Bootfähigkeit deklariert. Eine dieser Partitionen kann als erweiterte Partition gekennzeichnet werden.

Cluster: Partitionen werden beim Formatieren in gleich große Blöcke (Cluster) aufgeteilt. Ihre Größe variiert zwischen 512 Byte und 32 KB - je nach Größe der Partition und Dateisystem.

Mittwoch den 09.07.2014 um 10:14 Uhr

von Daniel Behrens

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (29)
  • deoroller 15:00 | 19.04.2014

    Der Artikel sollte erst am 21.04.2014, 10:09 erscheinen.
    Also bitte erst dann lesen. :popcorn:

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  • magiceye04 18:44 | 19.10.2011

    Dann hattest Du einfach mal Glück bzw. Deine Partitionsgröße ist ziemlich großzügig gewählt.
    Ich habe meine 320er Platte, die mehr oder weniger auch aus einer einzigen 300GB-Systempartiton und 20GB Recovery bestand, auch mit den Windows-Mitteln verkleinern wollen, aber unter 150GB bin ich einfach nicht gekommen, obwohl nur 30GB belegt waren. Nach zig Versuchen mit diversen Defrag-Tools, konnte ich letztendlich eine Systemdatei, die scheinbar irgendwo bei 150GB herumschwirrte, nicht wegbekommen, da hat sich jedes Defragtool geweigert.
    Erst mit der angeblich umständlichen und gefährlichen Variante unter Linux ist es mir gelungen, die Systempartition auf 50GB zu verkleinern - ohne Probleme übrigens. Gparted/Linux weiß scheinbar auch, was es tut.

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  • Zucchi 16:24 | 19.10.2011

    Warum so übers Eck?

    Auf meinem neuen Notebook hatte ich eine 750 GB Platte mit einer einzigen Partition, was mir, trotz WINDOWS 7, nicht so ganz behagte, weil ich gerne meine Daten auf Systemunabhängigen Datenträgern habe.
    Beim stöbern in WINDOWS 7 habe ich ein sehr gutes Partitioniertool und Festplattenmanagementtool entdeckt, welches auch im Video hier gezeigt wird.
    Es erlaubte mir, die Systempartition im ersten Schritt auf 304 GB zu verkleinern unter Beachtung aller verstreuten Programmkomponenten.
    Nach einer Ramschinstallation von Seiten meiner Frau sah ich mich gezwungen, das OS wieder auf Auslieferungszustand neu zu installieren, wonach ich mit dem selben Tool die Partition auf 178 GB reduzieren konnte (Durch die Neuinstallation wurde WINDOWS 7 kompakter, zusammenhängender installiert und deshalb konnte auch die Partition verkleinert werden).
    Dazu brauchte ich aber, im Gegensatz zu dem, was der Artikel erzählt, in keinster Weise irgendwelche Zusatztools zu verwenden. Im Gegenteil: Durch das WINDOWS 7 Tool ist es unmöglich, die OS Installation zu beeinträchtigen, weil WINDOWS 7 weiss, welche Bereiche für es unabdingbar sind und welche nicht.
    Verkleinern, partitionieren und formatieren funktioniert einwandfrei und gefahrlos.
    Deswegen frage ich mich echt, weshalb hier im Artikel für ein WINDOWS fremdes Tool geworben wird, mit dem es umständlicher und gefährlicher ist, die Platte aufzuteilen.:aua:
    Vielleicht gibt es ja Gründe dafür? Kann mir die jemand erklären?

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  • ww1 21:05 | 30.08.2011

    Um die Smartwerte auszulesen verwende ich das Programm HDDlifepro,
    da gibt´s zu den Werten eine Erklärung und eine Gesamtbewertung welche bis sehr gut reicht.
    Die Platte hat ein paar schlechte Sektoren und die Spin up Zeit ist nicht die Beste oder so. Hab den PC schon länger nicht mehr angehabt, befindet sich in der "Zweitwohnung".
    Da die Platte zur Zeit weitgehend leer ist werde ich vlt alle BS-Partitionen von Platte 1 clonen.
    Bevor ich die Sache angehe werden wohl noch einige Wochen ins Land ziehen. Evtl spendiere ich dem PC vorher auch noch eine Grafikkarte zur Zeit nur HD 3300 (onboard).

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  • magiceye04 17:10 | 30.08.2011

    Zitat: ww1
    Richtig, jedoch sind die Smartwerte der 1,5 TB Platte nur noch gut, denke das liegt an Transporten, befand sich mal in einem externen Gehäuse.

    Bei Smart gibts eigentlich nur unter/über Schwellwert bzw. gut oder schlecht.

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