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Gigabyte GV-R9200-C3

19.05.2003 | 15:38 Uhr |

Die Direct-X-9-Unterstützung des Geforce FX 5200 ist ein gutes Marketing-Argument.

Die Direct-X-9-Unterstützung des Geforce FX 5200 ist ein gutes Marketing-Argument. In der Praxis zählt aber 3D-Leistung und davon hat der Radeon 9200 mehr - fürs gleiche Geld.

Der Radeon 9200 ist ATIs neuer Grafikchip für Einsteiger. Er basiert im wesentlichen auf dem Radeon 9000, ist aber um AGP 8x erweitert. Im Gegensatz zu Nvidias neuem Einsteigerangebot, dem Geforce FX 5200, unterstützt der Radeon 9200 nur Effekte gemäß Direct X 8.1 und nicht nach Direct X 9, was aber bei aktuell erhältlichen Spielen kein Nachteil ist.

9200 gegen 5200: Duell der Einsteiger-Karten:

In der 3D-Leistung (Note 4,1) war die GV-R9200-C3 nur unwesentlich schneller als Karten mit Radeon 9000 Pro - die zusätzliche Unterstützung für AGP 8x bringt also kaum Vorteile. Im direkten Vergleich zum Geforce FX 5200 schneidet der ATI-Chip bei den synthetischen Benchmarks Codecreatures und selbst dem 3D Mark 03 um 20 bis 40 Prozent besser ab, obwohl er den DX-9-Teil des 3D-Mark-03-Tests nicht absolvierte. Beim 3D Mark 2001 SE mit 4-facher Kantenglättung liegen die Karten gleichauf.Bei Unreal Tournament 2003 deklassierte der Radeon 9200 seinen Nvidia-Konkurrenten um teilweise mehr als 60 Prozent: So schaffte die GV-R9200 73,4 Bilder pro Sekunde gegenüber 46,1, die die Sparkle SP8834FX mit dem FX 5200 erreichte (jeweils bei 1024 x 768 Bildpunkten und 32 Bit Farbtiefe im Pentium-4-PC mit 3,06 GHz). Allerdings stürzte die Gigabyte-Karte bei Unreal Tournament 2003 ab, wenn man 4-fache Kantenglättung aktiverte. Bei Serious Sam SE lag der Radeon 9200 durchschnittlich etwa 25 Prozent vor dem Nvidia-Chip. Beide Grafikchips wird es übrigens auch in einer höher getakteten Pro-(250 MHz Chip- und 550 MHz-Speichertakt) beziehungsweise Ultra-(325 MHz Chip- und 650 MHz Speichertakt)Variante geben.

Treiber-Probleme bei der Installation

Bei der Ausstattung (Note 2,3) bietet die Gigabyte-Karte Standard: 1 VGA-, 1 DVI- und 1-TV-out-Anschluss. 2 Adapter und 2 Kabel liegen bei. An Software findet sich nur 1 DVD-Software-Player und mit Serious Sam 1 altes Spiel im Lieferumfang. Zur Handhabung (Note 2,1): Gigabyte legte Treiber bei, die die Karte nicht erkannten. Wir installierten deshalb die zum Testzeitpunkt aktuellen Catalyst-Treiber 3.2, Version 7.84, nachdem wir sie manuell angepasst hatten. Beim Service (Note 2,9) bietet Gigabyte 24 Monate Garantie sowie eine gut erreichbare Hotline (01803/428468; 0,09 Euro pro Minute).

Ausstattung: ATI Radeon 9200; 128 MB DDR-SDRAM; Takt (MHz): Chip 250, Speicher 400

Technische Daten: Hersteller / Produkt: Gigabyte GV-R9200-C3; Grafikchip: ATI Radeon 9200; Speicher: 128 MB DDR-SDRAM; RAM-DAC: 400 MHz; Taktraten: Chip: 250 MHz; Speicher: 400 MHz; Max. Auflösung: 2048 x 1536 Bildpunkte ; Max. Bildwiederholraten 1024 x 768 (Truecolor): k. A. ; Max. Bildwiederholraten 1280 x 1024 (Truecolor): k. A.; Max. Bildwiederholraten 1600 x 1200 (Truecolor): k. A.; Anschlüsse: VGA, DVI-I, S-Video-out; Adapter:1 DVI-VGA-Adapter, 1 S-Video-Composite-Adapter, 1 S-Video-Kabel, 1 Composite-Kabel; Treiber: Win 98/ME, 2000, XP; Software: Cyberlink Power DVD XP 4.0; Spiele:Serious Sam

Hersteller/Anbieter

Gigabyte

Weblink

http://de.giga-byte.com

Bewertung

2 Punkte

Preis

rund 130 Euro

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