Der sichere Browser BitBox läuft abgeschottet vom Windows-System.
Der Internet-Browser ist eines der wichtigsten Programme auf aktuellen PCs. Er ist aber auch das beliebteste Angriffsziel von Viren und anderen Schädlingen. Mit BitBox („Browser in the Box“) erhalten Sie gratis eine angepasste Firefox-Version, die gar keinen oder nur sehr eingeschränkten Zugriff auf das Windows-System hat und es deswegen nicht infizieren kann. Hier stellen wir Ihnen Bitbox in der Praxis vor und geben Tipps zur Installation und Bedienung.
Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu erreichen, läuft BitBox so weit wie möglich abgeschottet von der Windows-Systemumgebung. Dies geschieht durch eine virtuelle Maschine (VirtualBox), in der der Browser ausgeführt wird. Dank dieses Ansatzes bleiben Computer-Schädlinge innerhalb der virtuellen Maschine gefangen und kommen nicht mit dem eigentlichen System in Kontakt. Da sich die meisten Hacker und Virenprogrammierer auf Windows konzentrieren, der virtuelle PC aber unter Linux läuft, bleiben viele Schädlinge ohnehin wirkungslos.
Sie brauchen aber für BitBox keinerlei Linux-Kenntnisse, denn von dem Betriebssystem im Hintergrund bekommen Sie kaum etwas mit. BitBox wurde übrigens im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt.
Tipps zur Installation von BitBox
Bevor es an die Installation von BitBox geht, gilt es, je nach Internet-Geschwindigkeit etwas Geduld für den
Bitbox-Download aufzubringen: Über 700 MB warten darauf, auf Ihren Rechner übertragen zu werden.
Das Installationsprogramm ist übersichtlich, allerdings stellen Sie bereits hier die Weichen für die spätere Nutzung. Sofern Sie einen der dort aufgeführten Virenscanner besitzen, ist es ratsam, diesen auszuwählen. Dadurch werden Dateien, die Sie mit BitBox herunterladen, automatisch gescannt. Eine ebenfalls wichtige Option betrifft das Verhalten der Zwischenablage. Am bequemsten ist die Einstellung „bidirektional“. Das heißt, BitBox hat Zugriff auf den Inhalt der Windows-Zwischenablage und umgekehrt - zum Beispiel zum Austauschen von Web-Adressen und Texten per STRG-C und STRG-V. Dadurch öffnen Sie zwar eine Schleuse zwischen Windows und Bitbox, diese ist aber sicherheitstechnisch nicht besonders bedenklich.
Von der Konzeption her gehen alle Konfigurations-Änderungen und Lesezeichen, die Sie während einer Sitzung mit BitBox gespeichert haben, nach dem Beenden des Programms verloren. Im zweiten Schritt des Setup-Dialogs können Sie diese Einstellung ändern.
Tipps zur Nutzung von BitBox
Nur auf den ersten Blick ist BitBox ein Browser wie jeder andere. Während derBenutzung machen sich schnell einige Besonderheiten bemerkbar. Gerade im Vergleich zu Google Chrome oder auch der aktuellen Ausgabe von
Firefox fühlt sich BitBox deutlich langsamer an.
Da stellt sich die Frage, ob sich die Geschwindigkeit irgendwie erhöhen lässt. Die schlichte Antwort darauf: eher nein. Die virtuelle Maschine emuliert einen kleinen PC innerhalb ihres Rechners, der einen Teil des Arbeitsspeichers abzwackt. Wenn Ihr PC über wenig (freien) Arbeitsspeicher verfügt, wirkt sich das negativ auf die Geschwindigkeit von BitBox aus. Schließen Sie deshalb vor der Nutzung von BitBox so viele laufende Anwendungen wie möglich. Wenn das nichts hilft, sollten Sie erwägen, den Arbeitsspeicher aufzurüsten.
CCleaner - Portable
Die Freeware CCleaner ist ein Cleaning-Tool, das Ihre Festplatte von unnötigem Datenmüll befreit, die Registry aufräumt und Internet Spuren entfernt. Es entfernt zudem die Liste der zuletzt genutzten Dokumente und ausgeführten Funktionen, alle Log- und Null-Byte-Dateien, sowie Chkdsk-Überbleibsel und Speicherabbilder. Ebenso löscht der CCleaner auch den Verlauf bzw. Cache zahlreicher Anwendungen unter anderem auch von Firefox, Internet Explorer, Opera, eMule, Media Player, Kazaa, Google Toolbar, Netscape, Office XP, Nero, Adobe Acrobat, WinRAR, WinAce und WinZip.
CCleaner - Portable
CCleaner - Portable
Die Freeware CCleaner ist ein Cleaning-Tool, das Ihre Festplatte von unnötigem Datenmüll befreit, die Registry aufräumt und Internet Spuren entfernt. Es entfernt zudem die Liste der zuletzt genutzten Dokumente und ausgeführten Funktionen, alle Log- und Null-Byte-Dateien, sowie Chkdsk-Überbleibsel und Speicherabbilder. Ebenso löscht der CCleaner auch den Verlauf bzw. Cache zahlreicher Anwendungen unter anderem auch von Firefox, Internet Explorer, Opera, eMule, Media Player, Kazaa, Google Toolbar, Netscape, Office XP, Nero, Adobe Acrobat, WinRAR, WinAce und WinZip.
McAfee AVERT Stinger
Das Antiviren-Programm untersucht Ihre Festplatten auf weit verbreitete Viren, Würmer und Trojaner. Das Programm muss nicht installiert werden und steht direkt nach dem Herunterladen der EXE-Datei zur Verfügung, sodass Sie es per Doppelklick starten können. Avert Stinger entfernt Schädlinge nach Möglichkeit auch direkt.
USBDeview
Möchten Sie wissen, ob eine andere Person außer Ihnen selbst einen USB-Stick an Ihrem Rechner verwendet hat, gibt Ihnen das praktische Tool darüber umfassend Auskunft.
Skipfish
Der Google-Sicherheitsscanner Skipfish sucht nach Sicherheitslücken in Websites und Webanwendungen. Das Tool ist an Profis gerichtet: Skipfish liegt nicht als ausführbare EXE-Datei vor, sondern als C-Quellcode, der noch kompiliert werden muss. Das können Linux, FreeBSD 7.0+ und MacOS X-Systeme standardmäßig, für Windows müssen Sie zusätzlich noch Linux-Emulator Cygwin installieren.
Hotspot Shield
Wer viel unterwegs ist und Hotspots nutzt, sollte sich dieses Gratis-Tool anschauen. Das Sicherheitsprogramm verbindet Sie über ein Virtual-Private-Network mit dem jeweiligen Hotspot. Dadurch wird die Übertragung der Daten sicher verschlüsselt, sodass dieser undurchdringliche Schild den Zugriff auf Ihre Drahtlos-Verbindung, und so auch auf Ihre Daten, verhindert. Zusätzlich wird durch die Verschlüsselung auch noch Ihre Anonymität im Internet gewährleistet.
Rising Antivirus
Das kostenlose Antiviren-Programm schützt nicht nur vor Computerviren, sondern überwacht die anfälligen Bereiche Ihres Rechners, sodass Schädlinge schon im Vorfeld abgewehrt werden können.
Sandboxie
Sandboxie verhindert, dass die in ihr ausgeführten Programme in die normalen Bereiche der Festplatte schreiben.
Avira Antivir Personal Free Antivirus
Einer der beliebtesten Gratis-Virenscanner im deutschsprachigen Raum.
XP AntiSpy
Die Freeware XP AntiSpy hindert Windows daran, Informationen über den Anwender per Internet zu verschicken - etwa dann, wenn ein Programm abstürzt.
Sticky Password Free
Sticky Password Free ist ein Passwort-Manager, der Kennwörter generiert und speichert. Er bietet auch Schutz vor Phishing.
My Lockbox
Unter Windows 2000, XP und Vista können Sie mit der Freeware Verzeichnisse und Dateien verstecken und mit einem Passwort schützen.
Outpost Security Suite Free
Die Gratis-Sicherheitssuite umfasst unter anderem einen Virenscanner, eine Zwei-Wege-Firewall, einen Spam-Schutz und eine IP-Blockierliste.
usbdeviceview.jpg
Microsoft Security Essentials bietet Echtzeitschutz vor Viren durch den ständig laufenden Virenwächter (On-Access-Scanner) und einen On-Demand-Scanner, der auf Kommando startet.
Die Freeware stellt unterschiedliche Löschmethoden bereit, um unter anderem gelöschte Mails, temporäre Internet-Dateien oder komplette Ordnerinhalte so zu entfernen, dass sie nicht wiederhergestellt werden können. Das Tool löscht auch besuchte Internetseiten, unerwünschte Cookies, Chatroom-Gespräche, gelöschte Mail-Nachrichten, temporäre Dateien, Windows-Swap-Datei und den Windows Papierkorb.
Wo sind die Downloads von BitBox?
Mit BitBox laden Sie sich wie gewohnt Dateien und Programme auf Ihren Rechner. Wenn Sie aus Versehen versuchen sollten, eine heruntergeladene EXE-Datei innerhalb von BitBox zu starten, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Denn Windows-Programme laufen unter Linux nicht. Ist der Download abgeschlossen, verschiebt der Browser die Datei in das Verzeichnis, das Sie während der Installation im ersten Schritt als „Download Ordner“ angegeben haben. Standardmäßig ist das der Ordner „Downloads“ beziehungsweise „Öffentliche Downloads“ im Benutzer-Verzeichnis „Öffentlich“ beziehungsweise „gemeinsame Dokumente“.
Damit Sie schneller an die heruntergeladenen Dateien gelangen, sollten Sie sich per Rechklick auf den Ordner und das Kommando „Senden an -> Desktop (Verknüpfung anlegen)“ ein Icon dafür auf dem Desktop erstellen.
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02.10.11
Ein "echter Import" von Lesezeichen aus einem "normalen" Firefox-Browser in den BitBox-Browser ist sehr wohl möglich!
Dazu müssen Sie zunächst Ihre Firefox-Lesezeichen als .json-Datei in den Ordner "C:\Users\BitBox\sharedfolder\BitBox\downloads\processedFiles" sichern:
[Firefox > Lesezeichen > Alle Lesezeichen > Importieren und sichern > Sichern...]
Anschließend starten Sie den BitBox-Browser und importieren diese Lesezeichen:
[BitBox-Browser > Lesezeichen > Alle Lesezeichen > Importieren und sichern > Wiederherstellen > Datei wählen].
In dem Fenster, das sich dann öffnet, klicken Sie sich bis zu dem Speicherort der Lesezeichendatei durch: [vm > Bitbox > downloads > processedFiles] Hinweis: Das Öffnen eines Unterordners funktioniert nicht mit Doppelklick, sondern nur mit dem "Open"-Button.
Zum Schluss wählen Sie die Lesezeichendatei [*.json] aus und klicken auf "Open" und bestätigen die Abfrage. Fertig.
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