Die Geschichte der Deutschen Telekom besteht aus Höhen, Tiefen, Sanierungsplänen und Wendungen. Erleben Sie mit der PC-Welt den Aufstieg eines ehemaligen Staatsbetriebs zum globalen ITK-Player.
Begeben Sie sich mit der PC-Welt auf eine spannende Zeitreise und erleben Sie die wichtigsten Stationen, Höhe- und Wendepunkte der Deutschen Telekom. Der Artikel stammt von unseren Kollegen von der
Computerwoche.
Berlin: Ausgangspunkt für Telefon und Telefonzelle
Die Geschichte der
Deutschen Telekom beginnt im Wesentlichen mit Johann Philip Reis, einen deutschen Physiker. Reis führt 1861 den Begriff „Telephon“ mit seiner Erfindung, einen Apparat für die elektronische Übertragung menschlicher Sprache, ein. Telephon findet wegen der umständlichen Bedienung wenig Begeisterung in der Bevölkerung. Erst die Entdeckung von Alexander Graham Bell erfährt durch eine bessere Alltagstauglichkeit mehr Zuspruch. Seinen „Apparat für die telegraphische Übertragung von sprachlichen oder anderen Tönen“ lässt Bell schützen. Im Herbst 1877 wird mit solch einem Gerät in Berlin zum ersten Mal deutschlandweit telefoniert. In der Hauptstadt befindet sich zudem der erste Vermittlungsknoten, der durch die Städte Breslau, Frankfurt am Main, Köln und Hamburg ergänzt wird. 27 Jahre später, nämlich im Jahr 1904, entwickelt Wilhem Quante in Wuppertal die erste Telefonzelle, die in Berlin aufgestellt wird.
Telekommunikation war Aufgabe der Deutschen Bundespost
Die Deutsche Telekom AG gibt es erst seit einigen Jahren. 1950 ist das Unternehmen Teil der Deutschen Bundespost, die die Nachfolge der Deutschen Reichspost antritt. Zu den Aufgaben des staatlichen Betriebs gehört neben der Telekommunikation auch der Bereich Postdienste.
Das „Fräulein vom Amt“ vermittelt in Fernsprechämtern von Hand Telefongespräche. Ab Mitte der 50er Jahre fängt deren Ablösung durch eine automatisch arbeitende Telefonvermittlung, den Selbstwähldienst, an. Dabei handelt es sich um einen Hebdrehwähler, den der US-Amerikaner Almon Brown Strowger erfand. Strowger lässt 1891 sein „Automatisches Telefonvermittlungssystem“ in den USA patentieren. In Uetze bei Hannover schließt im Frühjahr 1966 die letzte Handvermittlung der Deutschen Bundespost.
1958 werden alle Funknetze in der Bundesrepublik Deutschland zum A-Netz gebündelt. Die mobilen Autotelefone wiegen 16 Kilo. Da die Geräte alles andere als klein und handlich sind, findet das Hauptgerät im Kofferraum Platz. Weitere Unterschiede zu heute: Nur 10.000 Teilnehmer können im A-Netz telefonieren und die Gespräche werden handvermittelt. Das Jahr 1977 bedeutet das Aus für das A-Netz; es wird abgeschaltet. Bereits 1972 startet das B-Netz mit dem Selbstwählverfahren. Teilnehmer können nun ihren Gesprächspartner direkt anrufen, vorausgesetzt der Anrufer weiß welche Ortsvorwahl der Angerufene gerade hat. Schon 1962, vor dem B-Netz, ist es möglich Auslandstelefonate zu führen. Möglich machen dies US-amerikanische Nachrichtensatelliten. Mit dem ersten kommerziellen Nachrichtensatellit „Early Bird“ rufen Deutsche 1965 erstmals via Selbstwählverfahren in die USA an.
Deutsche Telekom
Skandale, Krisen und Höhepunkte. Die Geschichte der Deutschen Telekom im Zeitraffer.
Deutsche Telekom
Skandale, Krisen und Höhepunkte. Die Geschichte der Deutschen Telekom im Zeitraffer.
Berlin: Erstes Telefon von Siemens (1877)
Im Herbst 1877 wird zum ersten Mal mit einem „Apparat für die telegraphische Übertragung von sprachlichen oder anderen Tönen“ von Alexander Graham Bell in Berlin telefoniert.
Erste Telefonzelle (1904)
Erste Telefonzelle in Deutschland von Wilhelm Quante in Berlin
Erstes Autotelefon (1958)
Die ersten Autotelefone waren unhandlich. Sie wogen 16 Kilogramm. Das Hauptgerät befand sich daher im Kofferraum. Telefoniert wurde im A-Netz bis 1977.
Early Bird (1965)
Der erste kommerzielle Nachrichtensatellit „Early Bird“ ermöglicht es zum ersten Mal von Deutschland in die USA im Selbstwahlverfahren anzurufen.
Fräulein vom Amt
Das „Fräulein vom Amt“ vermittelte von Hand Telefongespräche in Fernsprechämtern. Im Frühjahr 1966 schloss in Uetze bei Hannover die letzte Handvermittlung der Deutschen Bundespost.
Tim Berners-Lee
Anfang der 90er entwickelte Tim Berners-Lee an der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN die Auszeichnungssprache HTML (Hypertext Markup Language). Berners-Lee macht das Internet massentauglich.
D1 kommt (1992)
Das D1-Mobilfunknetz soll nach eigenen Angaben der Deutschen Telekom „nahezu abhörsicher“ sein. Es basiert auf dem GSM (Global System for Mobile Communications)-Standard. 1994 telefonieren etwa eine halbe Million Teilnehmer im T-D1-Netz.
Deutsche Telekom
Hauptsitz der Deutschen Telekom in Bonn.
Erster Börsengang der Deutschen Telekom (1996)
Ron Sommer bringt am 18. November 1996 die Deutsche Telekom erstmalig an die Börse. 1,8 Millionen Privatanleger zeichneten die Aktien zu einem Emissionspreis von 28,50 DM (14,57 Euro).
Robert T-Online (1999)
Die Deutsche Telekom entwickelte mit der Werbeagentur Citigate SEA den Avatar Robert T-Online. Robert warb von 1999 bis 2003 im Auftrag des Magenta-farbenen Unternehmens erst für T-Online und später für T-Com.
Kai-Uwe Ricke (2002 – 2006)
Kai-Uwe Ricke tritt am 14. November 2002 die Nachfolge vom Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Helmut Sihler an und wird neuer Vorstandsvorsitzender. Sihler löste für eine kurzen Übergang Ron Sommer ab. Vier Jahre später, am 13. November 2006, wird Ricke von René Obermann abgesetzt.
René Obermann
René Obermann war von 2002 bis Dezember 2006 Vorstandsvorsitzender von T-Mobile International AG. Seit November 2006 nimmt er die Position des Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Telekom AG ein.
Bundesnetzagentur (2005)
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) löst am 13.07.2005 die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) ab. Die BNetzA regelt den u.a. den Telekommunikations-Markt und schafft Chancengleichheit.
LKW-Maut (2005)
Ab 1. Januar 2005 gilt eine LKW-Maut für deutsche Autobahnen. Die Deutsche Telekom ist mit 45 Prozent als Gesellschafter von Toll Collect an der Umsetzung und dem Betrieb beteiligt.
Prof. Anja Feldmann Ph.D.
Prof. Anja Feldmann Ph.D. (v.l.) leitet den Lehrstuhl "Intelligent Networks" und "Management of Distributed Systems" an der "Telekom Innovation Laboratories" (T-Labs) seit 2006. Schwerpunkt ist die Erforschung des Aufbaus von verteilten Systemen für künftige Anforderungen der Kommunikation.
Friedrichshafen als T-City (2007)
Die Stadt Friedrichshafen gewann am 21. Februar 2007 den ausgeschriebenen Ideen-Wettbewerb zum Projekt T-City der Deutschen Telekom. Das Projekt läuft bis 2012. Ziel von T-City ist es, die Lebens- und Standortqualität mit modernen und innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien zu erhöhen.
v.l. Josef Büchelmeier(Oberbürgermeister Friedrischshafen), Ferdinand Tempel (Leiter T-City Repräsentanz), Friedrich Fuß (Bereichsvorstand Technik T-Home) eröffnen T-City Friedrichshafen.
Manfred Balz (seit 2008)
Seit 22. Oktober 2008 ist Manfred Balz Vorstandsmitglied für das neue Ressort Datenschutz, Recht und Compliance bei der Deutschen Telekom.
LTE-Stick
LTE (Long-Term-Evolution) soll den Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ablösen. Die Deutsche Telekom nahm am 30. August 2010 den ersten LTE-Sendemast in Kyritz/Brandenburg in Betrieb.
Deutsche Telekom bei Nacht
Hauptsitz der Deutschen Telekom in Bonn.
1977 auf der Funkausstellung in Berlin stellt die Deutsche Bundespost den interaktiven Onlinedienst BTX (Bildschirmtext) vor. Der Dienst wurde von Eric Danke, einem späteren Vorstandsmitglied von
T-Online, entwickelt. Erst sieben Jahre später, 1984, nimmt BTX den Regelbetrieb auf. Die Teilnehmerzahl bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Erst Mitte der 90er als BTX mit T-Online-Angebote, E-Mail und Homebanking kombiniert wird, nutzen eine Million Kunden den Dienst. Bereits Ende 2001 wird der ursprüngliche BTX-Dienst offiziell eingestellt. In Frankreich dagegen ist der analoge Dienst
Minitel ein Riesenerfolg. Im Gegensatz zum magenta-farbenen Unternehmen stellt France Télécom die notwendige Hardware kostenlos bereit.
1985 startet das erste zelluläre Mobilfunknetz in Deutschland. Die Teilnehmer sind bundesweit unter einer Telefonnummer erreichbar. Kurz darauf fängt in Deutschland 1989 ein neues Telekommunikations-Zeitalter an. ISDN (Integrated Services Digital Network) gelangt auf den Markt. Die Technik sorgt weltweit für Aufsehen und macht die IP-Telefonie hierzulande anfangs unattraktiv. ISDN-Kunden telefonieren und surfen parallel im Internet, ohne Aufpreis.
Start der Privatisierung des Telekommunikationsbereichs und von D1
Die so genannte „Postreform I“ legt 1990 den Grundstein für die Privatisierung des Telekommunikationsbereichs. Unter Postminister Christian Schwarz-Schilling teilt sich die Deutsche Bundespost in die Unternehmen Postbank, Postdienst und Deutsche Bundespost Telekom.
1992 ist die Geburtsstunde des Mobilfunknetzes D1. Der Siegeszug der Handys beginnt. Mobiltelefone sind dank GSM (Global System for Mobile Communication) handlich und die Tarife sind günstig. Binnen zwei Jahre telefonieren eine halbe Million Mobilfunkteilnehmer im T-D1-Netz.
Außerdem geht 1992 auch TAT 10 (Trans Atlantic Telephonecable) in Betrieb. Hierbei handelt es sich um eine direkte transatlantische Glasfaserverbindung zwischen Deutschland und den USA. In Europa installieren die Deutsche Telekom und vier weitere Netzbetreiber die Breitbandnetztechnik ATM (Asynchronous Transfer Mode). Des Weiteren rücken Ost- und Westdeutschland nach der Wiedervereinigung zusammen und es existiert nur noch ein Telefonnetz.
Anfang der Internationalisierung
1993 unternimmt die Telekom ihren ersten Schritt zur Internationalisierung. Das Unternehmen erwirbt mit Ameritech Mehrheitsanteile am ungarischen Telekommunikationsunternehmen Matáv. Es schließen sich weitere Aktionen an, die die Telekom zu einem internationalen Unternehmen machen.
„Postreform II“ tritt 1995 in Kraft. Aus der Deutschen Bundespost Telekom entsteht die Deutsche Telekom AG. Aus der Postbank und dem Postdienst werden ebenfalls Aktiengesellschaften. Die Aktien bleiben beim Bund. Dieser ist somit weiterhin Eigentümer. 1995 ist das ausschlaggebende Jahr für BTX. Der Dienst wird mit E-Mail und dem Internet kombiniert. Aus dem Bildschirmtext entsteht so „T-Online Classic“. Im selben Jahr veröffentlicht
Microsoft Windows 95 mit Internet Explorer 1.0. Das Internet fasziniert immer mehr Menschen; nachdem 1991 Tim Berners-Less vom Genfer
CERN-Institut sein Hyperlink-System HTML (Hyper Text Markup Language) für alle freigibt.
Gleichzeitig gibt es einen Wechsel bei der Konzernspitze der Deutschen Telekom. Neuer CEO wird Ron Sommer. Er ist international bekannt und möchte das Unternehmen als global führendes TK-Unternehmen etablieren.
Die Börsengänge der Deutschen Telekom
Unter der Leitung von Sommer geht die Telekom am 18. November 1996 erstmalig an die Börse. Um aus der T-Aktie eine Volksaktie zu machen, erhalten Privatkunden Anteilsscheine zu einem reduzierten Ausgabepreis. Zusätzlich entsteht in Deutschland das Aktien-Informations-Forum (AIF), über das sich Interessierte kostenlos informieren können und eine umfangreiche Werbekampagne startet. 1,8 Millionen Privatanleger zeichnen die Aktie zu einem Stückpreis von 28,50 DM (14,57 Euro). Der ermäßigte Kaufpreis beträgt 14,32 Euro. Obwohl das Ausgabevolumen erhöht wird, ist die Nachfrage nach den Wertpapieren fünfmal größer als das Angebot. Anleger haben am ersten Tag die Chance auf einen fast 19-prozentigen Gewinn. Der erste Börsengang ist somit ein großer Erfolg für die Telekom, die rund zehn Milliarden Euro einnimmt.
Am 28. Juni 1999 emittiert der Telekommunikationsriese erneut Aktien. Etwa 286 Millionen Wertpapiere werden für 39,50 Euro (77,26 DM) ausgegeben. Das spült 10,8 Milliarden Euro in die Kasse des magenta- farbenen Unternehmens. Ein Jahr später, am 19. Juni 2000, folgt der dritte Börsengang. 200 Millionen T-Aktien werden diesmal zu einem Preis von 66,50 Euro gehandelt. Das bringt der Deutschen Telekom rund 13 Milliarden Euro.
2002 bricht der Kurs der T-Aktie ein, die Anleger verlieren zwischen 60 und fast 90 Prozent. Am 30. September 2002 hat das Wertpapier seinen vorläufigen Tiefstand mit 8,42 Euro. Im Juni 2011 beträgt der Wert zwischen zehn und elf Euro. Langwierige Prozesse aufgrund des Kursabsturzes beschäftigen noch heute das TK-Unternehmen. Die Deutsche Telekom zahlt außergerichtlich 120 Millionen US-Dollar an US-amerikanische Kläger, die wegen einem fehlerhaften Börsenprospekt prozessieren.
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11.12.11
Ein ehemaliger Staatsbetrieb (und der Staat ist das Volk), dessen Infrastruktur der Steuerzahler schon einmal bezahlt hat, macht heute bei Investitionsanforderungen in Deutschland um das Netz schnell weiter auszubauen, Gemeinden und Städten das Leben schwer und setzt lieber Milliarden Euro in anderen Ländern (z.B. USA) in den Sand um irgendwelche maroden Mobilfunk-Unternehmen aufzukaufen.
Ich frage mich schon, warum sich Städte und Gemeinden da so schwer tun müssen, um endlich eine vernünftige Anbindung ans schnelle Netz zu bekommen. Da wird von der Telekom jeder Euro gegengerechnet und wie lange es dauert, bis die Kosten wieder eingespielt sind, während woanders Milliarden verpulvert werden. Des weiteren muß ich mich fragen, warum es die Telekom nicht schafft, kostengünstige Internetzugänge für Privatpersonen anzubieten, obwohl ihnen das Netz und die dazugehörige Struktur schon gehört, währenddessen alle anderen Provider an die Telekom für die letzte Meile zahlen müssen?!
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11.12.11
Nur mal so
>währenddessen alle anderen Provider an die Telekom für die letzte Meile zahlen müssen
Wenn Dir die "letzte Meile" gehören würde , und du auch für deren Instandhaltung aufkommen mußt , würdest Du sie doch auch nicht "verschenken " oder ?
Und zu den Netzen , die unsere Vorfahren mit ihren Steuergeldern bezahlt haben . Davon ist bis auf die "letzte Meile" nicht mehr sehr viel übrig.
Sonst würdest Du heute noch mit max. ISDN Geschwindigkeit surfen, oder nen BTX Anschluß haben.
MfG T-Liner
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11.12.11
Das kam mir auch als erstes in den Sinn. ;)
Wäre eigentlich die gerechte Strafe für alle, die diese alte Leier immer wieder ausgraben.
Ich hatte in den 90ern mal die Möglichkeit, die Hauptvermittlungsstelle der Telekom in Dresden zu besichtigen.
Dort war man gerade dabei, jeweils ein ganzes Stockwerk an rasselnden Vermittlungskisten aus alter Zeit in einen einzigen Schaltschrank zu legen. Und ich wette, das passierte damals überall. Die vorhandene Infrastruktur hat einen Haufen Betriebskosten verschlungen.
Was bissel blöd gelaufen ist, sind die Glasfaserleitungen. Aber deren Leidtragende verwandeln sich gerade in freudige Benutzer von GBit-Internet-Anschlüssen. Es kann also nur besser werden.
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12.12.11
Und wenn Du bedenkst , das es bei den Kabelfernsehnnetzbetreibern größten Teils auch so ist (das sie die "letzte Meile" geerbt haben) .
Und Kabeldeutschland und Kabel BW , usw.. behalten dabei noch das Monopol . Die müssen noch nicht mal nen anderen Telefon/Internet Provider in "Ihr" Netz lassen. Und die "letzte Meile" stammt ja meißt auch noch aus Bundespost Zeiten (zumindest in den "alten Bundesländern" ).
Man sollte mal ne Liste machen , welche Anbieter überhaupt ein Netz (bis zum Kunden) in die Erde schmeißen (ausbauen) , und nicht nur für nen Appel und nen Ei mieten.
Auf der einen Seite wird sich beschwert , wenn sich Gemeinden , an den Kosten beteiligen sollen (da wird dann wieder an die Bundes Post gedacht) , aber wenn's dann Nachher vermietet wird , kann's nicht billig genug sein , ist ja dann Privatwirtschaft.
Die Privatisierung hat eh nur was mit den Aktien zu tun gehabt .
Wenn man bedenkt , wie die am Anfang abgingen , war doch überall Goldgräberstimmung.:D
Heute wär der Staat bestimmt froher über eine feste Geldeinnahme eines staatlichen Monopolbetriebes , der auch früher schon Gewinne abwarf.
MfG T-Liner
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12.12.11
Nö, der riesige Beamtenwasserkopf und die damit verbundenen Pensionsansprüche mussten auch irgendwie unters Volk (aka "Steuerzahler") gebracht werden, um überhaupt ein einigermaßen konkurrenzfähiges Unternehmen an den Start zu bringen - da haben wir uns so nebenbei eine echte "Goldene Generation" an "Vorruheständlern" ans Bein geschraubt ...
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12.12.11
Zitat: Scasi
Da kannste mal sehen, das es dem Staat (Telekombeamte sind Bundesbeamte) auch lieber ist (genau wie der Telekom), billiges ,nicht wirklich qualifiziertes,Tarifpersonal (das merkt der Kunde an Hotlines (auch von Kommunen , Ländern , Städten) zu beschäftigen . Statt ihre Beamten (die den Status oft nicht freiwillig bekommen haben) weiter zu beschäftigen.
Das siehste daran , das manche ihren Beamten wieder abgegeben haben , um richtig Kohle zuverdienen.
Nicht in den falschen Hals kriegen !!
Gönne Jedem einen festen Job von dem er auch leben kann.
Komischer Weise gröllen solche Unternehmen (auch die Bahn z.B.) wenn mal gestreikt wird , nach ihren Beamten. :D
MfG T-Liner
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