5370

Das Thinkgeek Annoy-a-tron

11.12.2007 | 16:29 Uhr |

Dieses „Geschenk“ ist eigentlich keines, denn Sie verschenken es nicht. Statt dessen legen Sie es Ihren Opfern versteckt unter den Baum – oder wohin Sie sonst wollen.

Der Klang ist nur schwer zu beschreiben: Ein elektronisches Sirren, als ob in irgendeiner Ecke den Zimmers jemand sein Funktelephon zwar mit einem äußerst penetranten Klingelton versehen, den aber auf gerade noch hörbar leise gestellt hätte. Die Abstände, in welchen das Geräusch ertönt, schwanken zwischen zwei und acht Minuten – eben kurz genug, dass man es auf Dauer auf keinen Fall ignorieren kann. Zu lokalisieren ist es kaum: zu hoch und jeweils viel zu kurz.

Mit dem Annoy-a-tron machen Sie Ihre Mitmenschen nach und nach verrückt. Alles, was Sie zu tun haben ist, einen Klang aus den verfügbaren 2 oder 12 kHz zu wählen – eine Einstellung für „abwechselnd“ gibt es ebenfalls – das Gerät zu verstecken und dann abzuwarten. Die geringe Größe – das Gerät misst 6,4 × 3,2 cm und ist nur 7,6 mm dick – erschwert die Auffindbarkeit. Besonders zu empfehlen ist ein Versteck in der Nähe von Rechnern oder Druckern: Eventuell schaffen Sie es ja, die Demontage eines unter Verdacht geratenen Büro-PCs zu bewirken.

Leider ist das Gerät in Deutschland nicht erhältlich, und bei einem Preis von 10 Dollar auch hinsichtlich der Versandkosten kaum wirtschaftlich zu importieren. Das macht es aber rar, und vielleicht können Sie es ja zu einer sowieso zu tätigenden Bestellung hinzufügen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
5370