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Hände weg von dieser Sicherheits-Software

24.09.2009 | 14:09 Uhr |

Nicht alles, was Sie kostenlos auf den Rechner bekommen, ist gut. Ein typischer Fall: Das Programm ist in Wirklichkeit gar nicht kostenlos. Kaum haben Sie sich an das Tool gewöhnt, läuft die Testphase aus – und Sie müssen zahlen, wenn Sie es weiterhin verwenden wollen. Das trifft beispielsweise auf Antiviren-Software zu, die vielen PCs beiliegt.

Erst die Anwender an die Software gewöhnen und dann abkassieren – das scheint das Credo vieler Hersteller von Sicherheitspaketen zu sein. Und die Hersteller von Komplettrechnern helfen kräftig dabei: Kaum ein Komplett-PC landet heute beim Kunden, auf dem nicht ein Sicherheitspaket von Kaspersky, McAfee, Symantec und Co. vorinstalliert ist. Die fordert dann beim ersten Start die Adressdaten des Benutzers. Meist wird dieser zwar korrekt informiert, dass die Sicherheits-Software nur für einen begrenzten Zeitraum kostenlos ist.

Doch viele Anwender schieben die Entscheidung hinaus und bleiben am Ende aus Bequemlichkeit bei der bereits vorhandenen Software, auch wenn sie diese dann kaufen müssen. Noch infamer ist die Vorgehensweise bei DSL-Anschlüssen: Hier kaufen Anwender oft unwissentlich eine Security-Suite mit. Wenn sie es dann bemerken – etwa mit der ersten regulären Rechnung –, ist es meist schon zu spät. Nicht alle Provider lassen sich in solchen Fällen auf eine vorzeitige Kündigung auf dem Kulanzweg ein.

Entscheiden Sie sich lieber gleich für eine kostenlose Sicherheitslösung im Eigenbau. Wir empfehlen die Kombination aus der Antiviren-Software Antivir Personal Free und der Firewall Zone Alarm . Hilfreich ist auch die Antispyware-Software Windows Defender , die Sie anstelle der Antispyware-Funktion von Antivir einsetzen können. Windows Defender finden Sie unter Vista bereits serienmäßig, unter XP müssen Sie ihn gesondert installieren.

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