Die Anbieter der Proxy-Listen und viele Hersteller von Software zum anonymen Surfen durchsuchen das Netz permanent nach neuen, falsch konfigurierten Servern, um Ersatz für tote Proxy-Server zu finden. Streng genommen verdienen sie Ihr Geld auf Kosten anderer. Denn für den Betreiber eines offenen Proxys entstehen erhebliche Kosten für das anfallende Datenvolumen. Zudem steht die Staatsanwaltschaft als erstes bei ihm vor der Tür, wenn über seinen Server und dadurch mit seiner IP-Adresse Straftaten verübt werden.
Echte Anonymität nur, wenn der Proxy nicht protokolliert
Falls der Server Protokoll-Dateien über die Zugriffe geführt hat, wird der Betreiber die Liste der IP-Adressen mit Uhrzeiten den Behörden übergeben. Dadurch kann der wirkliche Straftäter ermittelt werden. Da niemand vorher weiß, ob ein offener Proxy-Server Protokolldateien führt oder nicht, kann sich auch niemand darauf verlassen, wirklich anonym zu surfen. Der Dienst JAP ist der einzige uns bekannte kostenlose Proxy-Dienst, der offiziell erklärt, keine Protokolldateien zu führen.
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