Mit den BIOS-Einstellungen lassen sich Prozessor oder Arbeitsspeicher per Übertakten an ihre Grenzen treiben. Damit riskieren Sie aber eine Überbelastung, die Ihre Hardware zerstören kann. Klüger handelt, wer seine PC-Komponenten nicht ständig am Limit betreibt, sondern die Leistungsreserven nur bei Bedarf nutzt.
Nahezu jeder Hersteller bietet dazu im BIOS-Setup entsprechende Einstellungen. Im Award-BIOS von Asus finden Sie zum Beispiel unter dem Menüpunkt Erweitert/JumperFree Konfiguration den Punkt Overclock Profile. Wählen Sie dort AI Overclock. Dabei handelt es sich um eine dynamische Übertaktungsfunktion, die nur bei voller Auslastung des Prozessors aktiviert wird. Das schützt alle Komponenten vor einer dauerhaften Überhitzung. Asus unterteilt die Tempofunktion zudem in mehrere prozentbezogene Einstellmöglichkeiten.
Gehen Sie beim Übertakten äußerst vorsichtig vor. Beginnen Sie mit der kleinsten Einstellung (3 Prozent). Verlassen Sie das BIOS per ESC und booten Sie Windows. Lassen Sie nun im Programm SiSoftware Sandra Lite die Option Benchmarks laufen, welche die Leistung prüft. Ist das System stabil, wechseln Sie im BIOS zur nächsthöheren Übertaktungsstufe. Wiederholen Sie die Prozedur. Bei Instabilitäten wählen Sie den letzten guten Wert. SiSoftware Sandra Lite gibt's als kostenlosen Download.
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