121782

Gersters neuester Streich: Arbeitsagentur.de

01.12.2003 | 15:04 Uhr |

"Hallo, ich heiße Bea." So nennt sich eine nett lächelnde Dame, die den Besucher der heute gestarteten "Bundesagentur.de" als "virtuelle Beraterin" begrüßt. Mit diesem neuen Internet-Angebot will die Bundesanstalt für Arbeit eine leistungsfähige Online-Stellenbörse für Arbeitgeber und Arbeitnehmer schaffen.

"Hallo, ich heiße Bea." So nennt sich eine nett lächelnde Dame, die den Besucher der heute gestarteten Arbeitsagentur.de als "virtuelle Beraterin" begrüßt. Mit diesem neuen Internet-Angebot will die Bundesanstalt für Arbeit eine leistungsfähige Online-Stellenbörse für Arbeitgeber und Arbeitnehmer schaffen.

Die Bundesanstalt für Arbeit hält auf ihren Websiten schon seit längerer Zeit Stellenannoncen bereit. Dieses bisherige Angebot - unter anderem mit SIS (Stellenangebote für Arbeitssuchende) und AIS (Informationen für Arbeitsgeber) - wird nur noch bis zum 14. Januar 2004 verfügbar sein. Das Service-Portal "Arbeitsagentur.de" ersetzt somit das bisherige Online-Angebot der Bundesanstalt für Arbeit und soll ein neues und größeres Dienstleistungsangebot bieten.

Doch der im Vorfeld heftig umstrittene neugestaltete virtuelle Job-Markt befindet sich offensichtlich noch im Aufbau, zumindest führen einige Links noch auf nicht vorhandene Seiten. Die Suchabfrage läuft zudem noch sehr langsam ab, eine flotte Suche war damit bei Redaktionsschluss nicht möglich.

Das neue Webangebot der zuletzt heftig in den Schlagzeilen befindlichen Nürnberger Bundesagentur stößt bei den Platzhirschen unter den Online-Jobbörsen nicht auf Begeisterung. Unternehmen wie Jobscout oder Jobpilot sehen darin eine unliebsame Konkurrenz.

0 Kommentare zu diesem Artikel
121782