230783

Was Sie noch nicht über Windows 7 wissen

11.09.2009 | 11:51 Uhr |

Windows 7 ist fertig. Was dürfen Sie davon erwarten? Wir lüften die letzten Geheimnisse und liefern einen ausführlichen Vergleich der Varianten.

Windows 7 kann mehr

Funktionen wie Heimnetzgruppen und Aero Snap kennen Sie als PC-WELT-Leser bereits. In diesem Artikel stellen wir Ihnen bislang wenig beachtete, aber für jeden Nutzer interessante Features vor – etwa aus den Bereichen Sicherheit und Energie-Management. Reicht Home Premium für den Heimanwender wirklich? Vielleicht möchten Sie doch lieber mit Professional oder Ultimate einsteigen. Mit unserem Vergleich der Varianten helfen wir Ihnen bei der Entscheidung.

1. Entwicklung abgeschlossen: Windows 7 ist jetzt schon fertig

Der Feinschliff ist abgeschlossen: Windows 7 steht ab 22. Oktober 2009 im Laden, und bekanntlich brauchen die OEM-Partner vorher Zeit, um das System für ihre Hardware anzupassen. Der RTM (Release To Manufacturing) wurde daher am 22. Juli fertig gestellt und geht ab 5. August an MSDN-Abonnenten, ab 6. August an Firmenkunden. Bei Windows Server 2008 R2 gilt exakt der gleiche Zeitplan.
Service Pack 1? Gerüchten zufolge geht die Arbeit an Windows 7 jetzt nahtlos weiter mit dem ersten Service Pack: Es kursieren Screenshots, wo sich Windows 7 als „Version 6.1 Build 7138: Service Pack 1“ meldet. Allerdings ist das endgültige System bei Build 7600 angelangt – die Bilder sind also wahrscheinlich gefälscht. Dass Microsoft ab sofort an weiteren Verbesserungen arbeitet, ist klar – und selbstverständlich führt das letztlich zum SP1.

2. Günstiger Kauf: Familien-Lizenz, Vorbestell-Angebot & OEM

Bei Microsoft gab’s am 15. Juli ein spezielles Vorverkaufsangebot für Win 7 Home Premium. Wer das Glück hatte, an diesem Tag eine Home-Premium-Lizenz vorbestellen zu können, bekommt das System bei Veröffentlichung (22. Oktober 2009) für 49,99 Euro. Das Kontingent war nach wenigen Minuten ausverkauft, Lizenzen erzielen nun Schwarzmarktpreise bei Ebay. Microsoft wird wohl keine Neu-Auflage der Aktion machen.

Family Pack: In der letzten Ausgabe der PC-WELT haben wir eine Heimlizenz angemahnt. Nun kommt sie unter dem Namen „Family Pack“. Es handelt sich dabei um eine spezielle Lizenz für Windows 7 Home Premium, die es erlaubt, das System in einem Haushalt auf drei PCs zu nutzen. Der Preis für die Dreier-Lizenz liegt bei 150 Euro.

32 und 64 Bit: Jede Windows-7-Version für Endanwender (Windows 7 Home Premium, Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate) kommt sowohl mit einem 32- als auch einem 64-Bit-Datenträger. Bei Vista wurde lediglich die Ultimate-Version standardmäßig mit beiden Datenträgern ausgeliefert.

OEM-Versionen: Wer Geld sparen möchte, der kann zu den OEM-Versionen von Windows 7 greifen, die deutlich günstiger angeboten werden, als die Retail-Fassung. Im Gegenzug müssen Sie sich aber entscheiden, ob Sie die 32- oder 64-Bit-Fassung von Windows 7 Home Premium, Windows 7 Professional oder Windows 7 Ultimate wünschen.

So viel kostet Windows 7: Eine Übersicht der Preise für Windows 7 (Retail und OEM) finden Sie in diesem Artikel. Hier erläutern wir auch die Upgrade-Pfade.

0 Kommentare zu diesem Artikel
230783