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Geforce FX 5900 Ultra

15.05.2003 | 09:20 Uhr |

Endlich der große Wurf: Nvidias Nachfolger des FX 5800 Ultra zieht an ATI's Radeon 9800 Pro souverän vorbei. Die wichtigste Neuerung betrifft den Datenbus zum Speicher, den Nvidia auf 256 Bit verdoppelt hat und so mit ATI gleichzieht. Die Bandbreite des mit effektiv 850 MHz getakteten DDR-Speichers erhöht sich auf 27 GB/s - zum Vergleich: beim Radeon 9800 Pro sind es 21 GB/s, beim Geforce FX 5800 Ultra 16 GB/s.

Der Geforce FX 5900 enttäuscht nicht: Je höher die Anforderungen an Auflösung und Qualität, desto stärker setzt er sich von der Konkurrenz ab. Der neue Nvidia-Chip ist ein Muss für den Spiele-Enthusiasten und eine Herausforderung für ATI.

Endlich der große Wurf: Nvidias Nachfolger des FX 5800 Ultra zieht an ATI's Radeon 9800 Pro souverän vorbei. Die wichtigste Neuerung betrifft den Datenbus zum Speicher, den Nvidia auf 256 Bit verdoppelt hat und so mit ATI gleichzieht. Die Bandbreite des mit effektiv 850 MHz getakteten DDR-Speichers erhöht sich auf 27 GB/s - zum Vergleich: beim Radeon 9800 Pro sind es 21 GB/s, beim Geforce FX 5800 Ultra 16 GB/s.

Der Chip ist im 0,13-Micron-Prozess gefertigt und produziert dank eines auf 450 MHz reduzierten Taktes weniger Abwärme als der Vorgänger mit 500 MHz. Der Lüfter ist jetzt dreistufig in Abhängigkeit von der 3D-Belastung geregelt, schaltet also nicht mehr prinzipiell auf Maximaldrehzahl, sobald ein Spiel startet. Während der Benchmark-Tests wurde das Gebläse nur bei Unreal Tournament 2003 kurz unangenehm laut. Ansonsten ist das Lüftergeräusch okay. Nvidia hat nach eigenen Angaben die Anzahl der Pixel-Berechnungen pro Takt durch die Verbesserung der Pixel-Shader und des Treibers gegenüber dem Geforce FX 5800 Ultra verdoppelt. Die Referenzkarte benötigt einen zusätzlichen Stromanschluss und ist mit 256 MB Speicher bestückt. Sie hat 1 VGA-, 1 DVI- und 1 S-Video-out-Anschluss. Durch den monströsen Lüfter wird der PCI-Steckplatz neben dem AGP-Slot versperrt. Die 3D-Leistung der Referenzkarte lag im Test um durchschnittlich 16 Prozent vor der Konkurrenz.

Wir testeten die 3D-Leistung mit einem Intel Pentium 4 3,06 GHz mit 512 MB DDR-SDRAM PC333 (CL 2,5). Auf dem verwendeten Asus-Motherboard P4G8X sitzt Intels Chipsatz E7205, der Hyper-Threading unterstützt. Als Betriebssystem kommt Windows XP Pro mit Service Pack 1 und Direct X 9 zum Einsatz. Die Karten messen wir in den Auflösungen 1024 x 768, 1280 x 1024 und 1600 x 1200 mit jeweils 32 Bit Farbtiefe.

Den vollständigen Test mit allen Benchmark-Ergebnissen finden Sie in diesem PC-WELT-Ratgeber.

Technische Daten: Hersteller / Produkt: Nvidia Geforce FX 5900 Ultra; Grafikchip: Nvidia Geforce FX 5900 Ultra; Speicher: 256 MB DDR-SDRAM; RAM-DAC: 400 MHz; Taktraten: Chip: 450 MHz; Speicher: 850 MHz; Max. Auflösung: 2048 x 1536 Bildpunkte ; Max. Bildwiederholraten 1024 x 768 (Truecolor): k.A. ; Max. Bildwiederholraten 1280 x 1024 (Truecolor): k.A.; Max. Bildwiederholraten 1600 x 1200 (Truecolor): k.A. Anschlüsse: VGA, DVI-I, S-Video-out

Hersteller/Anbieter

vidia

Weblink

www.Nvidia.com

Bewertung

Preis

500 Euro

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