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Gefährlich: Surfen auf Kosten anderer

24.11.2004 | 15:11 Uhr |

Proxy-Server werden gerne zum anonymen Surfen genutzt. Spezielle Internet-Seiten listen offen zugängliche Proxys auf, viele kommerzielle "Tarnkappen-Tools" greifen auf eine Proxy-Datenbank zu, die der Hersteller laufend aktualisiert. Was viele nicht wissen: Die offenen Proxys sind häufig gar nicht für die Öffentlichkeit gedacht - die angebliche Anonymität ist oft nicht vollständig gegeben.

Proxys fungieren als Zwischenstation zwischen Browser und Internet-Verbindung. Da sich dadurch die eigene IP-Adresse verschleiern lässt, werden sie häufig zum anonymen Surfen benutzt.

Im Web gibt es mehrere Seiten, zum Beispiel Aliveproxy.com , die offene, also für alle zugängliche Proxy-Server auflisten. Zudem gibt es zahlreiche kommerzielle Programme, die anonymes Surfen versprechen und dafür ebenfalls auf offene Proxy-Server zurückgreifen. Installiert man solch ein Programm, muss man normalerweise erstmal ein Online-Update machen, um eine aktuelle Proxy-Datenbank herunterzuladen. Bei den Proxy-Listen im Web verhält es sich genauso. Auch sie müssen regelmäßig aktualisiert werden, da einerseits manche Proxys von einem Tag auf den anderen nicht mehr funktionieren, andererseits ständig neue hinzukommen. Aber wieso ist dem eigentlich so? Wieso funktionieren die meisten Proxys nicht dauerhaft?

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