3D ohne Ecken und Kanten
Beim „Anti-Aliasing“ (AA) stellt Ihre 3D-Karte Schrägen in 3D-Games weniger pixelig dar. Als Filter empfiehlt sich der Standard oder das intelligente „Edge-detect“, das jedoch mehr Leistung verlangt. Der Modus „Anwendungseinstellungen verwenden“ lässt die jeweilige Spiel-Einstellung über AA bestimmen. Wenn Sie es entfernen, können Sie vor allem älteren 3D-Games ein höheres Anti-Aliasing aufzwingen, als sie es in ihren Optionen vorgesehen haben. "Morphologische Filterung" ist eine AMD-exklusive Option für 3D-Games und verbessert die Kantenglättung fürs gesamte Bild in einem zweiten Durchgang noch weiter. Nachteil: Auch Objekte werden erfasst, die keiner Glättung benötigen wodurch bisweilen ein unscharfer Eindruck entsteht. Außerdem benötigt diese Option einiges an Leistung.
Weitere AMD-Optionen für 3D-Games
- „Anisotropische Filterung“ schärft entfernte Texturen bei geringer Performance-Einbuße und sollte unbedingt aktiviert sein
- „Tessellation“ ist ein DirectX-11-Feature, das für deutlich realistischere Oberflächen in 3D-Games sorgt, schalten Sie es auf "AMD optimiert"
- „Catalyst A.I.“ ist eine automatische Optimierungs-Funktion, die Sie per Häkchen abschalten können – per Schieberegler sagen Sie AMD, ob Sie lieber hohe Performance oder Qualität wollen
- „Auf vertikalen Neuaufbau warten“, also Vsync, darf ruhig auf „Aus, falls nicht von Anwendung festgelegt“ stehen – dann orientiert sich AMD nämlich an Ihren jeweiligen Spiel-Einstellungen
- Unter "Anti-Aliasing-Modus" stellen Sie mit einer flotten Grafikkarte am besten "Super-Sampling-AA" ein, indem Sie den Schieberegler nach ganz rechts Richtung "Qualität" verschieben.Denn dann optimiert AMD nicht nur Kanten, sondern auch Texturen und Shader-Effekte. Besitzer schwächerer Karten sollten lieber einen Gang runter auf "Multi-Sampling-AA" schalten
- Die Option „Triple buffering“ ganz unten bei „OpenGL-Einstellungen“ wirkt Performance-Einbrüchen entgegen, wenn Sie Vsync aktiviert haben
Video-Qualität verbessern mit AMD Catalyst
Unter "Video, Farbe" und "Video, Qualität" schrauben Sie an der Qualität von Videos, indem Sie festlegen, welche Farb-Werte und Qualitäts-Anpassungen verwendet werden sollen - vieles davon liegt aber auch im Auge des Betrachters. Eine hilfreiche Verbesserung ist beispielsweise die "Hauttonkorrektur". Verschieben Sie den Regler so lange, bis Menschen in Videos weder gelblich noch rosa erscheinen. Interessant ist auch das neue Feature "AMD Steady Video": Die Technik stabilisiert die Wiedergabe verwackelter Videos während der Wiedergabe, um ein stabileres Bild zu erhalten.
Weitere Video-Qualitäts-Optionen verbergen sich im Menüpunkt „Videoqualität“ des AMD Catalyst-Tools. Dort regeln Sie mit „Kantenanhebung“ die Video-Schärfe und mit „Entrauschen“ wird das Bildrauschen reduziert. "Mosquito-Rauschunterdrückung" konzentriert sich auf die Kanten von Objekten. "Deblocking" fügt Objekte sanfter ins Bilder ein. Mit „Dynamischen Kontrast aktivieren“ gestatten Sie AMD Catalyst, den Kontrast automatisch anzupassen. Für die meisten User sind alle genannten Optionen empfehlenswert.
Mit dem "AMD Video Converter" erhalten Sie ein vollwertiges Konvertierungsprogramm, um Videodateien in ein anderes Format zu transcodieren. Mit "Beschleunigung aktivieren" nutzt der Konverter die Hardware der Grafikkarte, welche fast immer die beste Wahl ist, da die GPU optimal auf solche Arbeiten abgestimmt ist.
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20.07.11
Wer mehr über seine Grafikkarte wissen will, soll die Tasten [Windows] + [R] drücken und den Befehl "dxdiag" eingeben. (Tab "Display")
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20.07.11
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