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Windows 1 bis 7: 25 Jahre Windows in Bildern
Bei der allerersten Windows-Version musste Microsoft noch aufpassen, nicht in einen rechtlichen Konflikt mit Apples MacOS zu geraten. So wurde unter anderem auf ein Papierkorb-Icon verzichtet und Fenster durften sich nicht überlappen. Aber auch die allererste Windows-Version besaß eine Taskbar.
Bei Windows 2.0 verbesserte Microsoft leicht die Grafik und erstmalig konnten sich Fenster auch überlappen. Die Taskbar aus Windows 1.0 wurde wieder entfernt. Erstmalig wurde eine Reihe von nützlichen Helfern mitgeliefert. Darunter eine Uhr, Paint und Terminal und der Datei-Manager, der noch den Namen MS-DOS Executive trug. Kurze Zeit nach der Veröffentlichung von Windows 2.0 brachte Microsoft auch Word und Excel für Windows heraus.
Windows 3.0 enthielt erstmalig das heute noch beliebte Solitaire. Außerdem wurde der Program Manager, die Unterstützung für VGA und virtuellem Speicher mitgeliefert. Optisch kam Windows 3.0 in einem 3D-Look daher. Immer mehr Soft- und Hardware-Hersteller begannen ab Windows 3.0 auch Windows zu unterstützen.
Windows 3.1 wurde im Vergleich zum Vorgänger Windows 3.1 deutlich verbessert. So wurden erstmalig mit TrueType-Schriftarten skalierbare Schriften mitgeliefert. Auch die Drag-and-Drop-Funktionalität und Multimedia-Unterstützung wurde verbessert und OLE (Object Linking and Embedding) integriert. Und - ach ja: Minesweeper feierte seine Premiere.
Diese Windows-Version basierte auf Windows 3.1 und fügte die native Netzwerk-Unterstützung insbesondere für LAN-Netzwerke hinzu. Hinzu kamen diverse Netzwerk-Tools.
In Windows NT floss die Arbeit, die im Vorfeld für OS/2 gemacht wurde. Es handelte sich dabei um ein völlig neues 32-Bit-Betriebssystem. Alle bisher erschienenen Windows-Versionen waren dagegen graphische Oberflächen für MS-DOS. Windows NT 3.1 richtete sich an Workstations und Server. Vom Aussehen erinnerte Windows NT 3.1 zwar an Windows 3.1. Es handelte sich aber letztendlich um ein komplett neues Betriebssystem.
Für Endanwender setzte Microsoft weiterhin auf ein DOS-basiertes Betriebssystem und entwickelte Windows 3.1 zu Windows 95 weiter. Erstmalig war zur Installation keine separate DOS-Installation notwendig. Premiere feierten die neue Taskbar und das Start-Menü. Hinzu kamen viele weitere Verbesserungen. Windows 95 wurde zu einem Erfolg und leitete den Siegeszug der Windows-Plattform ein.
Mit Windows NT 4.0 wurde dem stabilen Server-Windows das Interface vom Consumer-Windows-95 spendiert. der sehr stabile Windows-Kernel wurde weiter verbessert. Das NT-Betriebssystem wurde zu einem Erfolg bei den Unternehmenskunden von Microsoft.
Windows CE 1.0 war die erste Version von Windows für kleine Geräte. Es handelte sich um ein von bisher anderen erschienenen Windows-Versionen völlig unabhängiges Betriebssystem, das bei Handhelds Mitte bis Ende der 1990er Jahre zum Einsatz kam. Windows CE 1.0 bildete letztendlich die Grundlage für das spätere Windows Mobile.
Mit Windows 98 wurde erstmalig der Browser Internet Explorer Teil des Betriebssystems.Hinzu kamen unter anderem die Unterstützung für USB und die Schnellstartleiste.
Die NT-Windows-Familie wurde im Jahr 2000 durch Windows 2000 weiterentwickelt. Dem Server-Betriebssystem wurden nun standardmäßig die Web-Unterstützung von Windows 98 hinzugefügt. Außerdem handelte es sich um ein relativ sicheres Betriebssystem, das Microsoft für Server und Workstation entwickelte. Dennoch kam Windows 2000 oft auch auf Desktop-PCs zum Einsatz. Eine wichtige Neuerung bei Windows 2000: Die bisher häufig notwendigen Neustarts nach der Installation einer neuen Software oder nach einem Eingriff in den Systemeinstellungen gehörten der Vergangenheit an.
Windows-Nutzer der ersten Stunden denken noch mit Wehmut an das im Jahr 2000 erschienene Windows 2000. Das im selben Jahr erschienene Windows ME entzürnt die Gemüter aber auch heute noch. Windows ME wollte die Multimedia-Unterstützung und Nutzerfreundlichkeit erhöhen. Das Betriebssystem war aber auch sehr instabil und langsam.
Bei Windows XP vereinte Microsoft erstmalig die stabile NT- mit der 9x-Familie für Endanwender. Heraus kam das bis dahin erfolgreichste Betriebssystem - und auch heute noch besitzt Windows XP eine große Anhängerschaft. Eine große Leistung für eine Software, die bereits über 10 Jahre auf dem Programmcode-Buckel hat.
Dabei gab es auch bei Veröffentlichung von Windows XP Kritik. Beispielsweise an der neuen, farbigen Oberfläche Luna.
Die NT-Familie wurde 2003 mit Windows Server 2003 fortgesetzt, das Verbesserungen beim Interface bot, die Microsoft bereits zwei Jahre früher bei Windows XP eingeführt hatte.
Im Jahr 2007 stahl die optisch anspruchsvolle Oberfläche von MacOS X dem betagten Windows XP die Show. Microsofts Antwort darauf war Windows Vista, das die Aero-Oberfläche, Gadgets, ein neues Start-Menü und schickere Icons einführte. Hinzu kamen viele Verbesserungen unter der Haube. Die Masse konnte Windows Vista aber nicht überzeugen. Windows Vista legte aber einen wichtigen Grundstein für die nächste Version des Windows-Betriebssystems für Desktop-PCs: Windows 7.
Windows Server 2008 war hauptsächlich die Server-Variante von Windows Vista. Auf die Aero-Oberfläche wurde aber verzichtet.
Die Kritik an Windows Vista brachte Microsoft dazu, schnell die Arbeiten an einem Nachfolger aufzunehmen, bei dem alle Kritikpunkte an Windows Vista behoben werden sollten. Heraus kam Windows 7, dass nun von der Masse positiv aufgenommen wurde und sich einer immer höheren Beliebtheit erfreut.
Wann der Windows-7-Nachfolger erscheinen wird und wie er letztendlich heißen wird, ist bisher nicht bekannt geworden. Microsoft arbeitet aber schon seit vielen Monaten an dem Windows-7-Nachfolger. Gerüchten zufolge könnte das neue Betriebssystem bereits 2012 erscheinen. Bekannt ist bisher, dass Windows 8 schneller starten soll , als frühere Windows-Versionen. Auch über Gesichtserkennung und einer vereinfachten Installation und Neu-Installation wird gemunkelt. "Cloud Computing" ist in aller Munde: Auch dafür wird Windows 8 sicherlich Funktionen enthalten.


