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Gadgets und Smart Home mit Aha-Effekt

08.09.2014 | 13:40 Uhr |

Auf der TecWatch finden Sie 3D-Drucker für Einsteiger und Profis, clevere Wearables und pfiffige Erweiterungen, die aus einem Haus ein Smart Home machen. Und hochauflösende Fernseher für Fußball-Fans.

Auf der TecWatch sieht man 3D-Drucker in allen Größen und für alle Einsatzzwecke. Zum Beispiel zeigt Matrix ein schickes und vor allem großes Gerät für den Profi-Einsatz. Preis: 3200 Euro. Für Privatanwender gibt es vom gleichen Hersteller den 3D-Drucker Neo 1. Er kann in einer besonders feinen Auflösung „drucken“, nämlich von 0,18 bis 0,3 Millimeter.

Body-Scanner in Fullsize

Nicht ums Drucken, sondern ums Scannen geht es beim Scan-X1. Ein Full-Body-3D-Scanner, der bis zu zwei Meter große Menschen in rund zehn Minuten erfassen kann. Den Scan kann der Scan-X1 an einen 3D-Drucker weitergeben, der beispielsweise eine Action-Figur von der gescannten Person ausdruckt. Der Scannerpreis ist allerdings heftig: 9000 Euro.

Die Panono Panoramic Ball Camera kann und soll man hochwerfen.
Vergrößern Die Panono Panoramic Ball Camera kann und soll man hochwerfen.

Wurfkamera

Eine ungewöhnliche Perspektive liefert die Panono Panoramic Ball Camera. Wirft man das Gerät in die Höhe, zeichnet es ein 360-Grad-Panoramabild auf. Die Aufnahmen können Sie sich vor Ort mit der VR-Brille Oculus Rift anschauen.

Cleverer Pflegeroboter

Gocart von Yujin Robot (siehe das Aufmacherbild oben) ist ein smarter Lösungsansatz gegen den Pflegenotstand. Der intelligente Roboter bringt schwachen oder pflegebedürftigen Menschen in Krankenhäusern und Altenheimen das Essen. Mit seinen 3D-Sensoren erkennt er Menschen und Hindernisse und reagiert entsprechend. Per Smartphone-App oder vom PC aus kann man den kleinen Kerl programmieren. Clever: Sind mehrere Gocarts unterwegs, dann kommunizieren diese miteinander und teilen sich Wege und die Aufgaben so ein, dass diese möglichst effizient erledigt werden. Derzeit ist der Gocart noch in der Entwicklung; er soll in etwa zwei Jahren fertig gestellt sein und an Pflegeeinrichtungen vermietet werden.

Sicheres Smart Home

Das Smart Home schützen wollen die Macher von Ninja Sphere. Das System besteht aus einer zentralen Steuereinheit und diversen Erweiterungen wie intelligenten Steckdosen und Webcams. Damit überwacht Ninja Sphere die ganze Wohnung und warnt die Bewohner beispielsweise beim Verlassen der Wohnung, wenn Geräte noch eingeschaltet sind. Zudem erkennt Ninja Sphere verdächtige Aktivitäten im Haus, die vom normalen Verhalten der Hausbewohner abweichen. Und schlägt dann Alarm. Die Bedienung von Ninja Sphere erfogt entweder vom Smartphone aus oder direkt am Gerät per Gestensteuerung.

„Mother“ überwacht alles

Mutter hat alles im Griff. Das witzig gestylte Smart Living­-System „Mother“ überwacht den Alltag mit Hilfe verschiedener Sensoren im Haus. Somit soll gesunde Ernährung, regelmäßige Körperpflege oder pünktliche Medikamenteneinnahme gesichert werden.

Infotainment für Museumsbesucher

Shoutr.box ist eine Indoor­-Lokalisierungslösung. Zum Beispiel für Museen: Sobald die Besucher sich einem Gemälde nähern, erscheinen auf deren Smartphone­-Display Infos und/oder Videos. Sie müssen vor Betreten der Ausstellungsfläche nur eine kleine App herunterladen. Die Lokalisierung erfolgt über „Beacons“ am jeweiligen Objekt. Das Museum kann die Daten nutzen, um etwa die Laufwege der Besucher zu analysieren. In Leipzig läuft bereits ein Versuch.

Der SmartRing von Mota ist ein Fingerschmuck mit Pfiff.
Vergrößern Der SmartRing von Mota ist ein Fingerschmuck mit Pfiff.

Wearable für Romantiker

Wer sagt, dass Wearables immer nur Smartwatches oder Plastik­-Armbänder sein müssen? Der Smartring von Mota beweist das Gegenteil. Den intelligenten Ring trägt etwa die technikbegeisterte Dame am Finger. Das Schmuckstück signalisiert dezent neue Mails oder SMS und liefert gleich kurze Textinfos mit. Aber auch Tweets und Facebook­-Status anzeigen zeigt der Ring an. Damit man nicht ständig auf den Ring starren muss, besitzt er einen Vibrationsalarm. Ideal für ein romantisches Candle­-Light­-Dinner in einem schicken Restaurant, wenn man kein Smartphone demonstrativ vor sich auf den Tisch legen möchte und trotzdem wissen muss, ob der Babysitter die Kinder im Griff hat.

Armband mit NFC

Das smarte Armband von Wetech verbindet sich via NFC mit dem Smartphone und benötigt somit keinen Strom aus Akkus. Über die dazugehörige App kann der Träger eine von sechs Funktionen auswählen, die ausgeführt werden soll, sobald das Armband sich in der NFC-­Reichweite des Smartphones befindet: Also beispielsweise eine bestimmte Person anrufen – oder das Smartphone klingeln lassen und damit einen Anruf simulieren, etwa um einem langweiligen Meeting zu entwischen. Oder man kann automatisch auf dem Smartphone ein Browserfenster öffnen lassen und so direkt eine vorher festgelegte Website aufrufen.

UHD-Fernseher

Fraunhofer zeigt einen Fernseher mit extrem hoher UHD­-Auflösung und coolem 3D-­Effekt, den man aber ohne 3D­-Brille genießen kann. Der Fernseher ist allerdings ein Prototyp, der sich noch in der Entwicklung befindet.

UHD-Fernseher von Sony. Die roten, grünen und blauen Rechtecke zeigen die Bildausschnitte, die auf den drei verbundenen Tablets beziehungsweise Smartphones darge-stellt werden.
Vergrößern UHD-Fernseher von Sony. Die roten, grünen und blauen Rechtecke zeigen die Bildausschnitte, die auf den drei verbundenen Tablets beziehungsweise Smartphones darge-stellt werden.

Ein ganz besonderes TV­-Gerät für echte Fußball­-Fans kann man ebenfalls auf der IFA-TecWatch bestaunen: Auf dem großem UHD-­Fernseher von Sony ist das gesamte Spielfeld zu sehen. Über Tablets und Smartphones können die Zuschauer im Wohnzimmer einen Ausschnitt auswählen, den sie sehen wollen. Die Qualität der Bilder ist überragend, knackscharf und flüssig, als würde man direkt im Stadion sitzen.

Senioren-Tablet

Mit dem Asina-­Tablet der Exelonix GmbH können auch ältere Menschen die moderne Tablet­-Technologie verwenden. Es besitzt eine Bedienoberfläche mit besonders großen Kacheln zum Antippen. Damit sollen Großeltern mit ihren Enkeln problemlos Videochats führen oder deren via Internet veröffentlichte Bilder anschauen können. Des Weiteren sind einige Gesundheitsfunktionen in das Tablet integriert. So können die Angehörigen einstellen, wann welche Medikamente eingenommen werden müssen. Und es lassen sich Blutzucker­ und Blutdruckwerte speichern und jederzeit abrufen. Vor allem aber wird beim Asina­-Tablet dem Benutzer die Konfiguration abgenommen. Denn über eine Webschnittstelle ist es möglich, dass etwa die Kinder oder Enkel alle Funktionen auf dem Tablet einrichten. Die Großeltern können sich dann ganz auf die Bedienung konzentrieren und einfach nur Spaß haben mit dem Tablet.

Öko-Notebooks

Iameco stellt Gehäuse für Notebooks, Tablets und Monitore aus, die aus Holz oder Müll­-Pellets gefertigt sind. Umweltbewusste Notebook­-Besitzer können hier mit ruhigem Gewissen zugreifen.

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