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Außenstände vermeiden durch effizientes Mahnwesen

12.10.2007 | 15:00 Uhr |

Da können die Auftragsbücher noch so voll sein: Wenn der Kunde nicht zahlt, sind die Kassen leer. Umso wichtiger ist es, offene Posten nicht aus den Augen zu verlieren.

Der Kassensturz in der Anfangsphase ist für Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer oft ein Schock: Das Geschäft steht schlechter da als erwartet - und das, obwohl der Laden läuft und mehr als genug Arbeit da ist.

Dass trotzdem Ebbe in der Kasse ist, liegt meist am Geschäftsmann selbst. Die Freude über Umsätze und das Vertrauen in die Kunden ist groß, und plötzlich hat man im Alltagsgeschäft die Übersicht über die Zahlungseingänge verloren.

In der Summe ergibt sich aus offenen Posten für eine Firma schnell eine finanzielle Schieflage. Die eigene Liquidität schrumpft, und plötzlich wird man selbst zum säumigen Kunden - bei seinen Lieferanten. In Zeiten von Basel II kann das bittere Folgen haben: Eine schlechte Bonität kann zu Problemen bei der Kreditvergabe und höheren Zinsen führen.

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