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Die 10 witzigsten Fußball-Studien

05.07.2010 | 16:45 Uhr |

Pfeifen Schiris strenger gegen Teams in schwarzen Trikots? Ist ein Fußballspiel ein Produkt des Zufalls? Und: Werden Einzelkinder wirklich meistens Torhüter? 10 überraschende Studienergebnisse aus der Fußball-Wissenschaft.

Englische Studie: Torhüter sind oft Einzelkinder (Foto: Michael Beat / flickr)
Vergrößern Englische Studie: Torhüter sind oft Einzelkinder (Foto: Michael Beat / flickr)
© 2014

Was verstehen Wissenschaftler schon von Fußball? Gegenfrage: Was verstehen Fußballer von der Wissenschaft? Eben. Es sind gegensätzliche Welten, das Rationale gegen die Emotion. Studien über den beliebtesten Sport der Welt sind daher manchmal verblüffend, oft schräg und immer witzig.

Riesig mag der Schiri nicht (Foto: pputz2001's photostream / flickr)
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1. Einsame Torhüter
Erkenntnis: Torhüter haben am wenigsten Geschwister.
Details: In der Studie hatten Torhüter 1,1 Geschwister im Schnitt. Verteidiger 1,8, Stürmer 2,2 und Mittelfeldspieler 2,4.
Interpretation: Die meisten Kinder wollen erstmal ins Tor, Papa soll auf sie schießen. Kinder größerer Familien dürfen und müssen die Position öfter wechseln. Und auch mal selbst schießen.
Wer hat's rausgefunden: Michael Perkin,Abteilung für Kindermedizin, St. George's Hospital Medical School London (2008)

2. Schiedsrichter beginnen locker
Erkenntnis: Schiedsrichter lassen in den ersten 15 Minuten eines Spiels mehr durchgehen.
Interpretation: Der Unparteiische muss sich erst auf die Temperatur des Spiels einstellen.
Wer hat's rausgefunden? Sportpsychologe Daniel Memmert mit Heidelberger Forschergruppe (2010)

Am Anfang hart rangehen: Später bekommen Spieler schneller Rot. (Foto: Hamburger Jung /flickr)
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3. Je größer ein Spieler, desto eher wird er bestraft
Erkenntnis: Schiedsrichter trauen größeren Spielern bei unklaren Situationen eher ein Foulspiel zu.
Interpretation: Je größer ein Mensch, desto eher wird er mit Aggression und Dominanz in Verbindung gebracht.
Wer hat's rausgefunden? Niels van Quaquebeke und Steffen Giessner von der Rotterdam School of Management der Erasmus Universität (2010)

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