Das Wireless Local Area Network (WLAN) ist die gängigste drahtlose Netzwerktechnik. Die wichtigsten Standards für drahtlose Netze sind IEEE 802.11 und die daraus abgeleiteten Varianten. Derzeit aktuell ist 802.11n mit bis zu 300 MBit/s, also 37,5 MB/s. In der Praxis erreichen n-Router allerdings nur circa 88 MBit/s (= 11 MB/s). Zudem ist die Auswahl noch nicht besonders groß, die meisten WLAN-Geräte setzen derzeit noch auf den Vorgänger-Standard 802.11g (54 MBit/s in der Theorie). Die Reichweite von 802.11n liegt bei maximal 240 Metern, hohe Übertragungsraten erzielen Sie meist nur über 20 bis 25 Meter.
Für die Datenübertragung und -synchronisation über kurze Distanzen, etwa zwischen PC, Handy und PDA, eignet sich die Funktechnik Bluetooth (IEEE 802.15.1, auch Wireless Personal Area Network = WPAN). Es gibt drei Bluetooth-Klassen, die sich in Sendestärke und Reichweite unterscheiden: Klasse I sendet mit maximal 100 mW bis zu 100 Meter, Geräte der Klasse II kommen mit bis zu 2,5 mW Sendeleistung rund 30 Meter weit, und Klasse-III-Geräte sind mit 1 mW und einer Reichweite von 10 Metern vor allem für die Nahvernetzung – zum Beispiel zwischen Headset und Handy – gedacht. Die maximale Datenrate liegt bei 723 KBit/s (Bluetooth 1.1) respektive 2,2 MBit/s (Bluetooth 2.0).
Drahtlose Eingabegeräte nutzen zunehmend Bluetooth zur Datenübertragung – es löst nach und nach Infrarot ab. Aktueller Standard bei Infrarot ist IrDA 1.1 mit bis zu 16 MBit/s bei einer maximalen Reichweite von rund 10 Metern.
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