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PRIMERGY MX 130 S2: Server für Kleinunternehmen vorgestellt

Montag, 02.04.2012 | 10:50 von Johann Baumeister
PRIMERGY MX 130 S2: Server für Kleinunternehmen vorgestellt
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© Fujitsu
Wie leicht lässt sich ein Server für Kleinunternehmen in Betrieb nehmen? PC-WELT machte den Test mit dem „PRIMERGY MX 130 S2“ von Fujitsu - dieser Server für Kleinunternehmen eignet sich als File-, Web- oder Druck-Server. Ein Erfahrungsbericht.
Die Technik des PRIMERGY MX 130 S2

Der Server „PRIMERGY MX 130 S2“ von Fujitsu kostet um die 450 Euro im Online-Handel. Er kommt als hohe Pizzabox. Als Pizzaboxen werden Server bezeichnet, deren Format an eine Pizzaverpackung erinnert. Das Format des Rechners ist circa 35 cm x 38 cm x 10 cm hoch, ist also in etwa drei- bis viermal so hoch wie eine Pizzaschachtel. Der Rechner kann liegend oder stehend betrieben werden.

Der PRIMERGY MX 130 S2 ist kaum größer als eine DIN
A4-Ordner und fügt sich perfekt in das Büro ein.
Vergrößern Der PRIMERGY MX 130 S2 ist kaum größer als eine DIN A4-Ordner und fügt sich perfekt in das Büro ein.
© Fujitsu

Der Lüfter ist taktabhängig gesteuert, laut Datenblatt sind dies 21 dB im Leerlauf. Im Normalfall haben wir ihn nicht gehört. Dies ist positiv und vermeidet Lärm im Büro. Im Inneren der Box werkelt eine CPU vom Typ AMD Athlon X2 220 mit 2,8 GHz. Als Netzwerkinterface hart Fujitsu eine Broadcom Netlink Gigabit-Karte dazu gepackt. Als Festplatte ist ein Modell mit knapp einem Terabyte Fassungsvermögen verbaut. Die Platte ist als RAID-Platte eingerichtet.

Im Device Manager ist die Hardwarekonfiguration des
Gerätes zu sehen.
Vergrößern Im Device Manager ist die Hardwarekonfiguration des Gerätes zu sehen.

Der RAM-Speicherausbau beträgt zwei Gigabyte. Der Server PRIMERGY MX 130 S2 ist mit acht USB-Ports ausgestattet, sechs hinten und zwei an der Gerätevorderseite. Diese lässt eindeutig auf den Einsatz im Büro schließen. Der Server wurde zusammen mit den notwendigen Anschlusskabeln, der Tastatur und Maus und einem Adapter für Bildschirm und dergleichen geliefert. Sie benötigen also lediglich einen Bildschirm, um das Gerät in Betrieb zu nehmen. Zusammen mit der Hardware des Gerätes fanden wir eine DVD-Box vor, in der die Verwaltungssoftware „ServerView“-Software enthalten ist.

Rechenzentrum oder SOHO?

In dem begleitende Booklet ist vermerkt, dass die ServerView-Software beim Einrichten des Systems hilft und den ganzen Vorgang beschleunigen soll. Wörtlich ist das zu lesen: „Mit der Software-Komponente der ServerView Suite können alle Server im Rechenzentrum zentral über ein webbasierte Bedienoberfläche überwacht, inventarisiert und gewartet werden...“. Nur hatten wir leider kein Rechenzentrum und der Server soll im Homeoffice eingesetzt werden. Andererseits wird man im Rechenzentrum kaum auf Pizzaboxen setzten, denn diese passen mit Racksystemen nicht zusammen. Der Grund für diese Diskrepanz ist schnell gefunden. Fujitsu bündelt seine Tools für das Management von Servern in der ServerView Suite. Diese Sammlung umfasst verschiedene Funktionen zum Deployment, zur Kontrolle, zur Wartung und zur Integration in bestehende Managementumgebungen.

Über diese Basisfunktionalitäten hinaus werden auch lizenzpflichtige Module bereitgestellt. ServerView bietet diverse Optionen zur Einrichtung neuer Server, angefangen von der automatisierten Erst-Installation bis hin zur Masseninbetriebnahme einer ganzen Serverfarm. Für die Kontrolle des laufenden Serverbetriebs stellt ServerView Funktionen mehrere Funktionen zur Überwachung bereit. Bei der ServerView-Software handelt es sich folglich um eine universelle Verwaltungssoftware, die eben allen Rechnersystemen von Fujitsu beiliegt. Dies muss ja nicht falsch sein. Also setzten wir zum Einrichten der Box auf diese Software.

Montag, 02.04.2012 | 10:50 von Johann Baumeister
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