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Søndërzêi¢héñ leicht gemacht

14.04.2008 | 11:03 Uhr |

Für einen Brief nach Ungarn oder einer Mail nach Malta wollen Sie Sonderzeichen eingeben, wie sie in der jeweils anderen Sprache üblich sind - und zwar ohne Zeichentabelle

Für die einmalige Erwähnung etwa eines Déjà vu, der isländischen Stadt Ísafjarðarbær oder des Physikers Karl von Meÿenn mag noch die Zeichentabelle genügen, doch wenn Sie in fremden Sprachen korrespondieren oder Fachtexte mit vielen Sonderzeichen verfassen, muss eine komfortablere Eingabemöglichkeit für Sonderzeichen her.

Linux bietet mehrere Möglichkeiten, diese zu realisieren: Einige davon sind schon in der Grundkonfiguration vorhanden, andere müssen Sie erst noch aktivieren und eventuell anpassen. Die Tastaturlayouts für die Textkonsole und X-Window verwaltet Linux getrennt voneinander. Wir behandeln im folgenden Artikel letztere, da ihr weitaus mehr Möglichkeiten innewohnen und es der Arbeitsweise der meisten Nutzer eher entsprechen dürfte als die Textkonsole.

Grundlayout und Varianten

Sie werden bei der Linux-Installation nach ihren Länder- und Tastatureinstellungen gefragt und das war es auch schon: Das Layout wird richtig eingestellt und funktioniert. Von dem, was unter der Haube passiert, sehen Sie nicht dabei allzu viel.
Auch falls Sie die Tastatur wechseln und komplett auf ein anderssprachiges Layout umsteigen, genügen meist die grafischen Tools zur Systemverwaltung wie etwa Yast unter Suse.
Ausreichende Optionen für das Fein-Tuning bieten diese Tools jedoch meist nicht. Linux macht einem aber leicht, die Tastatursteuerung direkt zu beeinflussen, unabhängig davon, was Ihre Distribution vorsieht.

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