Beim Kauf eines neuen Autos werden Sie verführt, ein Multimedia-System vom Hersteller zu kaufen. Die Verführung steigern die meisten Anbieter mit leichtem Zwang. Audi beispielsweise ist stark fixiert auf das „Multimedia Interface“ MMI – eine Schaltergruppe mit einem Drehknauf, die zentral alle Wiedergabe- und Navi-Funktionen steuert. MMI ist praktisch, schick und intuitiv – aber wenn Sie sich darauf einlassen, müssen Sie in der Audi-Familie bleiben, Sie werden praktisch keine Aftersale-Elektronik dafür finden.
Japaner, Koreaner und auch Franzosen sind da entspannter. Sie sind als Autohersteller von Haus aus den Zulieferern von elektronischem Spielzeug nicht so eng verbunden. Deswegen sind deren Installationen meistens offener für Geräte des Nachrüstmarktes. Ein Peugeot-Händler versprach uns gar, dass er für jede noch so wild gestylte Peugeot-Mittelkonsole eine passende Blende für ein schlichtes DIN-Radio auftreibt.
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