Freeware für ein Bier

Beerware – diese Software kostet ein Bier

Freitag den 06.06.2014 um 12:53 Uhr

von Benjamin Schischka

Bildergalerie öffnen Freeware anders: Beerware
© iStockphoto.com dr3amer/a-wrangler
Heute ist Biergartenwetter. Aus diesem Grund haben wir nach Software gesucht, deren Programmierer sich am liebsten mit Bier bezahlen lassen. Prost!
Wie bei Freeware dürfen Beerware-User das Programm ohne Bezahlung frei nutzen. Mit einem Unterschied: Sie sollen dem Entwickler bei Gelegenheit ein Bier ausgeben; manchmal auch auf das Wohl des Programmierers trinken. Erfunden wurde das Lizenzmodell laut Wikipedia von John Bristor und schon 1987 sollen sich Programmierer mit Bier bezahlt haben lassen.

Erstaunlich populär ist außerdem Postcardware oder kurz Cardware. Diese Programme sind ebenfalls kostenlos, wenn das Tool aber gefällt, sollen Sie dem Entwickler zum Dank eine Postkarte zuschicken. Der Entwickler von Rainbow Folders hat 750 erhaltene Postkarten eingescannt und listet sie auf seiner Homepage nach Ländern sortiert auf! Zu finden sind die Postkartenbilder unter "Postcards" im Webseiten-Menü links unten.

Sie mögen kein Bier und schreiben tun Sie auch nicht besonders gerne? Dann sind diese Lizenzmodelle vielleicht das Richtige für Sie: Bei Pizzaware spendieren User dem Entwickler eine Pizza, bei Chocolateware Schokolade und bei Hugware (englisch "to hug" = umarmen) umarmen sie den Entwickler oder einen Mitmenschen. Bei Careware sind die User aufgefordert, Geld für einen guten Zweck zu spenden. Und bei Niceware müssen die Anwender etwas Nettes eintippen, bevor sie das Programm nutzen können.

Eine durchaus verbreitete Form von Gratis-Software ist Abandonware – wörtlich: „aufgegebene Software“. Diese Programme waren früher kostenpflichtig, werden aber vom Hersteller nicht mehr gepflegt und vertrieben. Streng genommen verstoßen Sie beim Download von Abandonware gegen das Urheberrecht, viele Entwickler tolerieren das aber. Abandonware ist besonders häufig in der Spielebranche anzutreffen.

Kennen Sie weitere außergewöhnliche Lizenz-Modelle für Software?

Freitag den 06.06.2014 um 12:53 Uhr

von Benjamin Schischka

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (8)
  • tempranillo 16:44 | 24.04.2012

    Beerware ist eine Veralberung des Spruchs von Richard Stallman zur freien Software:

    "Free software is a matter of liberty, not price. To understand the concept, you should think of 'free' as in 'free speech', not as in 'free beer'"
    Freie Software ist eine Frage der Freiheit, nicht des Preises. Um das Konzept von frei zu verstehen, sollte an Redefreiheit gedacht werden, nicht an Freibier.

    Daran anknüpfend wurde dann aus dem Ausdruck "free in speech" die Bezeichnung "free in beer" für kostenlose Software

    und eben die Beerware.

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  • deoroller 16:36 | 24.04.2012

    Bierware hat sich bei mir nicht ausgezahlt. Ich hatte mal in der Signatur stehen "Dieser Beitrag ist Bierware" aber nur einmal eins gekriegt.
    Hätte ich mich darauf weiterhin verlassen, wäre ich völlig ausgetrocknet.
    Ich bleibe da lieber beim :kaffee:

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  • T-Liner 16:32 | 24.04.2012

    Hi

    Zitat: TomBy
    Nun da er in München Sitzt un bei uns in Bayern Bier als Grundnahrungsmittel angesehen wird nur zu Verständlich ...

    Da könnt Ihr aber froh sein , das ihr mal nen Braumeister aus Einbeck abgeworben habt.
    Sonst währt Ihr bei eurem Grundnahrungsmittel (dünn Bier) schon verhungert
    Ich brauchte im Biergarten schon 3 Maß(Pils) um den selben Level zu erreichen wie in Norddeuschland mit 3 Halben .

    MfG T-Liner

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  • TomBy 10:29 | 24.04.2012

    Nun da er in München Sitzt un bei uns in Bayern Bier als Grundnahrungsmittel angesehen wird nur zu Verständlich ...

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  • kalweit 10:15 | 24.04.2012

    - der Admin meldet sich ausgerechnet beim Thema Alkohol. Sollte uns das zu Denken geben? :wegmuss:

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