Mit dem Menü-Eintrag „Browse Freenet“ rufen Sie das neu erstellte Firefox-Profil und die Startseite von Freenet auf. Das funktioniert allerdings nur, wenn Firefox nicht bereits läuft. Anschließend müssen Sie sich beim ersten Start noch etwas gedulden, bis Freenet einen ersten Kontakt zum Netz aufgebaut hat. Nach kurzer Zeit sehen Sie die Einstiegsseite von Freenet, die Sie auch an der Adresse „http://127.0.0.1:8888“ erkennen. Alle URLs von Freenet zeigen auf 127.0.0.1, also Ihren Rechner (localhost) auf dem Port 8888.
Sehen Sie eine normale Web-Adresse während des Surfens, so haben Sie das Freenet verlassen und surfen nicht mehr anonym. Über die Adresse „http://127.0.0.1:8888/wizard/“ starten sie den Einrichtungsassistenten, falls sich dieser nicht automatisch öffnet. Klicken Sie sich einfach durch, in der Regel können Sie die Voreinstellungen übernehmen.
Aktivieren Sie im Fenster „Freunde und Fremde“ die Option „Nein, ich möchte, dass der Knoten automatisch Fremde findet, mit denen er sich verbinden kann.“ Eigentlich möchte Freenet Sie dazu bewegen, vertrauenswürdige Freunde als „Peers“ zu gewinnen, über die dann Ihre Pakete ins Freenet geschickt werden. Freenet schickt ähnlich wie Tor die Pakete über verschiedene Peers an ihr Ziel. Da Sie als Freenet-Anfänger wohl kaum Freunde besitzen, können Sie in den sogenannten „Opennet“-Modus umschalten, der allerdings unsicher ist, weil Sie sich mit den Rechnern irgendwelcher Menschen verbinden, deren Absichten Sie nicht kennen. Aber für einen ersten Eindruck und um vielleicht die ersten Freunde zu finden, bietet sich das an.
In den weiteren Schritten legen Sie einen Namen für Ihren Freenet-Knoten fest, konfigurieren Bandbreiten-Limits und legen fest, wieviel Plattenplatz Freenet als Datenspeicher nutzen darf. Möchten Sie danach noch Hand an die Konfiguration legen, klicken Sie auf „Konfiguration“ in der Navigation links. Hier können Sie etwa den Namen Ihres Knotens oder die Sprache der Oberfläche ändern. Mit dem Eintrag „Knoten.Opennet“ können Sie später in den sicheren Modus wechseln, indem Sie aus der Drop-down-Liste „Nein“ wählen.
Mit einem Klick auf den Button „Übernehmen“ speichern Sie Ihre Einstellungen. Klicken Sie anschließend auf „Startseite“ und achten Sie auf Warnungen. Klicken Sie direkt auf die jeweilige Warnung, um zum passenden Eintrag zu springen. Sollten Freenet hier „Verbindungsprobleme“ melden, liegt das vermutlich an Ihrem DSL-Router. Leiten Sie die von Freenet angegeben Ports an Ihren Rechner weiter. Wie das funktioniert, lesen Sie im Handbuch Ihres Routers nach.
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