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Free DV

02.03.2004 | 15:17 Uhr |

Free DV offenbart den vollen Funktionsumfang wie auch andere Programme von Avid erst nach längerer Einarbeitung.

Free DV offenbart den vollen Funktionsumfang wie auch andere Programme von Avid erst nach längerer Einarbeitung. Beim ersten Programmstart öffneten sich jede Menge Fenster, die sich überdeckten und nicht komplett verschwanden, wenn man sie wegklickte. Das Programm erschien instabil, es ließen sich nicht einmal Videos einlesen. Auf einem PC mit frisch installiertem Windows XP samt Quicktime lief Free DV einigermaßen stabil. Auch die Zusammenarbeit mit dem DV-Camcorder klappte nach mehrmaligen Ein- und Ausstecken des Firewire-Kabels.

Free DV bietet zum Arbeiten mit der Timeline je zwei Audio- und Video-Spuren. Einen Story-Board-Modus gibt es nicht. Dafür sind viele Bearbeitungsansichten vorhanden, deren Bedeutung sich aber nicht gleich erschließt. Tastatur-Kürzel erleichtern den Umgang mit den fein steuerbaren Funktionen. Will man Material verschiedener Kameras zusammenschneiden, verhilft die gut steuerbare Farbkorrektur zu einheitlichen Farben. Dies klappt sogar, wenn die Kameras mit unterschiedlichem Weißabgleich aufgenommen haben. Für Einsteiger ist die Software nicht geeignet.

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