Bis zu diesem Schritt haben Sie Ihre Fotos in unterschiedliche Ordner oder Alben einsortiert. Was jetzt noch fehlt sind Tags (Stichwörter), die grob beschreiben, was auf dem einzelnen Foto zu sehen ist. Dazu können Sie für jede Bilddatei einzeln oder gleich in einem Aufwasch für eine ganze Serie Tags vergeben. Beispielsweise taggen Sie die letzten Reisefotos aus Neapel mit den Stichwörtern „Neapel“, „Reise“, „Italien“, „Urlaub“ und der Jahreszahl. Fotos aus Neapel, auf denen auch Familienmitglieder zu sehen sind, hängen Sie ferner das Tag „Familie“ und Namens-Tags der abgelichteten Personen an.
Das Taggen von Fotos lohnt sich für jeden, der viele Bilder im Bestand hat. Beim Anheften von Tags beschränken Sie sich am besten auf allgemein gehaltene Stichwörter, die Sie für verschiedene Bildserien verwenden können. Grundsätzlich besser als gar nicht zu taggen ist es, zumindest wenige Tags zu vergeben. Sie können auch bis ins letzte Detail taggen. Wägen Sie einfach ab, was für Ihre Zwecke sinnvoll, zeitlich machbar und effektiv ist.
Im konkreten Beispiel heften Sie den Tag „Urlaub“ auch an Reisefotos, die Sie in anderen Ländern gemacht haben, und den Stempel „Italien“ bekommen auch Fotos der letzten Rom-Reise aufgedrückt. Die Jahreszahl kommt an alle Aufnahmen, ebenso Namens-Tags der Familienmitglieder, so sie denn abgebildet sind.
Bei der Bildersuche Zeit sparen
Durch das Taggen von Bildern können Sie Ihre Fotos blitzschnell nach Stichwörtern durchsuchen. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Ordner oder in welchem Album die betreffenden Aufnahmen liegen. Sie können etwa sekundenschnell alle Bilder finden, die Sie jemals in Italien aufgenommen haben. Das Kombinieren mehrerer Tags bringt weiteren Suchkomfort: Geben Sie die Tags „Urlaub“, „Italien“ und den Name Ihres Kindes vor, schon landen alle Bilder auf dem Schirm, die alle drei Bedingungen erfüllen.
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