Foto-Upload: Per Browser oder über kleine Java-Programme

Mittwoch, 19.02.2003 | 11:50 von Christoph Metzger
Für die Übertragung von Bilddateien zu Print-Diensten gibt es kein standardisiertes Verfahren. Zwei grundlegende Vorgehensweisen haben sich jedoch etabliert: der Upload per Browser oder der Dateitransfer über ein spezielles Java-Applet.

Der Browser-Upload ist am einfachsten: Über einen Auswahl-Button auf der Website des Print-Dienstes öffnen Sie ein lokales Dateiauswahlfenster und geben den Speicherort jeder einzelnen Bilddatei auf der Festplatte an. Möchten Sie insgesamt 20 Bilder belichten lassen, müssen Sie die Auswahlschaltfläche also 20 Mal anklicken -die Auswahl aller Dateien auf einmal funktioniert bei keinem Dienst.

Haben Sie sämtliche Dateien zusammengetragen, starten Sie den Sammel-Upload. Mehr Komfort bieten spezielle Upload-Programme, die Sie als kleine Java-Applets auf Ihren PC laden. Damit Sie JavaApplets verwenden können, benötigen Sie eine Java-Laufzeitumgebung von Sun oder von Microsoft.

Aufgrund eines Rechtsstreits mit Sun hat Microsoft seine Java Virtual Machine allerdings aus dem Lieferumfang von Windows XP genommen, und auch der Internet Explorer 6 installiert das Java-Modul nicht automatisch mit. Außerdem hat Microsoft die Web-Seite zum Download der entsprechenden Datei derzeit offiziell aus dem Netz genommen.

Bei Sun gibt es die JavaLaufzeitumgebung aber weiterhin zum kostenlosen Download für Windows 95/98/ME, NT 4, 2000 und XP mit variabler Dateigröße unter der Adresse http://java.sun.com/getjava/download.html .

Allerdings arbeiten so manche Java-Bilder-Uploads nicht zuverlässig mit allen Browser-Versionen zusammen und gehen auf älteren PCs oft nur sehr träge vonstatten. Hier ist der Browser-Upload sicherlich die bessere Alternative. Einige wenige Anbieter wie Digiprint24. de erlauben auch die Zusendung der Fotos als Mailanhang in einer komprimierten ZIP-Datei. Da die meisten Provider nur Mails bis zu einer Größe von maximal 10 MB erlauben, müssen Sie Ihre Bilddateien allerdings umständlich auf mehrere ZIP-Archive verteilen. Daher ist dieses Verfahren nicht zu empfehlen.

Mittwoch, 19.02.2003 | 11:50 von Christoph Metzger
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