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Bessere Bilder - Teil 2

20.03.2008 | 12:12 Uhr |

Schluss mit langweiligen Aufnahmen! Wir geben Ihnen Aufnahme-Tipps, mit denen Sie das Maximum aus Ihren Bilder holen.

Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks verwandeln Sie öde Landschaftsaufnahmen in wunderschöne Bildnisse mit tollen Farben und optimalem Kontrast. In Teil 2 unserer Reihe geht es um erotische Fotos, Stative und andere "Untersetzer", Innenaufnahmen, schlechte Lichtverhältnisse, Schnee- und Eisbilder sowie das Abfotografieren von Dias.
Von Uwe Miethe, Christian Rottenegger und Jan-Dirk Skippoe/vo

Übrigens: Im ersten Teil des Ratgebers finden Sie Infos zur Schärfentiefe, zu bewegten Objekte, Fokussierung, Belichtungskorrektur und zu Produktfotos.

Tipps für erotische Fotos
Die Grenze zwischen „Akt und Nackt“, zwischen ästhetischen erotischen Aufnahmen und Nacktbildern, ist fließend. Geduld und Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Modellen und virtuoses Spiel mit Licht und Perspektiven stellen hohe Anforderungen an den ambitionierten Fotografen. Erotische Fotografie bedeutet keinesfalls zwingend nackte Modelle. Accessoires, spärliche Bekleidung oder Dessous können ebenso für die erotische Ausstrahlung der Fotos sorgen. Auch die sogenannte Fetischfotografie ist nur eine Spielart des sehr vielfältigen Themas – sei es mit Lack, Leder oder Nylons.

Egal, mit was für Modellen Sie arbeiten möchten: Vor dem Fotografieren steht in jedem Fall ein nicht unerheblicher organisatorischer Aufwand. Mal eben mit dem Modell „schnell irgendwohin verschwinden und Fotos knipsen“ ist in der Praxis nicht ratsam.

Modell: Das passende Fotomodell muss erst einmal gefunden werden. Wenn der Freundes- und Bekanntenkreis unergiebig oder fotografisch schon ausgereizt ist, helfen Kleinanzeigen in Fotozeitschriften oder auf einschlägigen Web-Seiten, das Gesuchte zu finden. Auf Modell-Websites lassen sich zudem mit etwas Geduld Modelle für jeden Geschmack, jede Stilrichtung und die meisten Geldbeutel finden.

Location: Bei Aufnahmen im Freien sollten Sie besondere Sorgfalt bei der Planung walten lassen, damit es nicht zu unliebsamen Konfrontationen mit Zaungästen Ihrer Aufnahmen kommt.
Vermeiden Sie Freilichtaufnahmen bei ersten Shootings mit neuen, unsicheren oder Hobbymodellen. Die sicheren vier Wände eines Studios schaffen hier mehr Vertrauen und Ruhe. Wenn Modell und Fotograf dann aufeinander eingespielt sind, kann stressfrei ins Freie gewechselt werden. Die Auswahl von Räumlichkeiten für Aktinnenaufnahmen richtet sich nach Ihren Vorstellungen und den geplanten Bildkompositionen. Vom intimen Schlaf-, Bad- oder Wohnzimmer bis hin zur alten Fabrikhalle ist alles möglich.

Rechtliches: Und dann ist da noch der sehr ernst zu nehmende Papierkram, der keinesfalls leichtfertig auf später verschoben werden darf. Die Urheberrechte der Aufnahmen liegen zwar bei Ihnen als Fotograf, aber das schwerer wiegende Persönlichkeitsrecht des Modells verlangt in jedem Fall eine genaue vorherige rechtssichere Vereinbarung, was mit den Bildern geschehen darf. Geregelt werden müssen Modellhonorare, die Veröffentlichungsrechte und die Weitergabe der Bilder.

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