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RAW-Bilder verlustfrei bearbeiten

03.03.2010 | 19:03 Uhr

Nur im RAW-Format können Sie Ihre digitalen Bilder optimal und verlustfrei nachbearbeiten. Mit Hilfe des UF-RAW-Plug-ins wird die Gratis-Bildbearbeitung Gimp zum digitalen Labor.

Von Marion Exner, Christoph Jopp und Kevin Meixner

Voraussetzung für die Bildbearbeitung mit vollem Datenmaterial ist der Einsatz des RAW-Formats. Beim Fotografieren im JPEG-Format passiert schon eine ganze Menge, noch bevor Sie die Bilddatei auf dem Monitor zu Gesicht bekommen. Ein Bildprozessor entfernt nach speziellen Algorithmen Bildrauschen und führt einen Weißabgleich durch.

Inzwischen ist auch bei manchen Einsteigerkameras die Nutzung des Rohdatenformats möglich. Eines der wenigen kostenlosen Bildbearbeitungsprogramme mit RAW-Unterstützung ist Gimp in Verbindung mit der Freeware UF-RAW . Welche RAW-Formate das Gimp-RAW-Plug-in unterstützt, lesen Sie unter http://ufraw.sourceforge.net/Cameras.html . Tipp: Aktivieren Sie in Gimp „Farben, GEGL verwenden“; dann bietet das Menü „Werkzeuge, GEGL-Operationen“ spezielle Befehle mit 16 Bit pro Farbkanal.

RAW-Plug-in installieren
Vergrößern RAW-Plug-in installieren

RAW-Plug-in installieren
Installieren Sie zunächst Gimp, anschließend das UF-RAW-Plug-in . In Gimp gelangen Sie automatisch zum Plug-in, sobald Sie eine RAW-Datei öffnen. Sie erkennen diese Dateien an der Erweiterung, etwa „crw“ oder „.cr2“ für das Canon-RAW-Format. Die Features des RAW-Plug-ins stehen auch in Gimp selbst zur Verfügung. Mit der Bearbeitung Ihres Bildmaterials im UF-RAW-Plug-in reizen Sie die Möglichkeiten aber besser aus, da Sie so mit den kompletten Bildinfos der Aufnahme arbeiten. Auch die bei der JPEG-Kompression unvermeidlichen Artefakte entfallen.

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