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Forscher: Internet = Beziehungskiller

25.07.2003 | 10:27 Uhr |

Amerikanische Forscher haben das Internet wieder mal als Beziehungskiller entdeckt. Mit der lange Zeit befürchteten Vereinsamung des Users hat das aber nichts zu tun - im Gegenteil: Immer mehr Verheiratete nutzen das Web, um neue Kontakte zu knüpfen oder sogar für einen außerehelichen Flirt, warnen die Forscher der Florida Universität. Die Ehepartner würden sich dabei nicht einmal schuldig fühlen - kein Wunder, der Ehebruch ist ja meist nur virtuell.

Amerikanische Forscher haben das Internet wieder mal als Beziehungskiller entdeckt. Mit der lange Zeit befürchteten Vereinsamung des Users hat das aber nichts zu tun - im Gegenteil: Immer mehr Verheiratete nutzen das Web, um neue Kontakte zu knüpfen oder sogar für einen außerehelichen Flirt, warnen die Forscher der Florida Universität laut einem Bericht unserer Schwesterpublikation Computerpartner . Die Ehepartner würden sich dabei nicht einmal schuldig fühlen - kein Wunder, der Ehebruch ist ja meist nur virtuell.

Dennoch soll dies oft der Anfang vom Ende der Beziehung sein: "Das Internet wird schon bald die häufigste Form der Untreue sein, wenn es nicht bereits so ist," so die Wissenschaftlerin Beatriz Mileham. "Niemals zuvor war das Treffen mit anderen Interessierten so einfach wie online." Und der Online-Flirt hat offenbar Folgen: Laut US-Beziehungsberater werden Chat-Bekanntschaften immer häufiger als realer Trennungsgrund angegeben werden.

Für die Studie wurden 76 verheiratete Männer und zehn verheiratete Frauen zwischen 25 und 66 Jahren befragt, die regelmäßig Chat-Rooms zum Flirten besuchen. Etwa ein Drittel der Befragten trafen ihre Chat-Partner im echten Leben - und das nicht nur zum Plaudern?

Studie: Der gemeine Hacker ist männlich und wohnt bei Mutti (PC-WELT Online, 15.07.2003)

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