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Formula Excelsis

27.08.2004 | 14:44 Uhr |

Excel ist mit das Beste, was Microsoft zu bieten hat. Eigentlich kann es alles – doch der Weg zum Ziel ist oft dornig und frustrierend. Mit unseren Tipps bekommen Sie den Durchblick.

Mehr als 250 Funktionen hat Excel im Repertoire. Schön – solange der Anwender mit Eingängigem wie „Summe“, „Max“, „Runden“, „Ganzzahl“, „Wenn“ oder „Zählenwenn“ auskommt. Auswahl und Einsatz komplexer, oft redundanter und sich überschneidender Funktionen treiben jedoch auch logisch begabte Menschen zur Verzweiflung oder zum Drogenmissbrauch. Obendrein verwirrt die gruselige Excel-Hilfe. Wir beschreiben hier einige wichtige Funktionen, um Ihnen fehlerhafte Ergebnisse wie #NV, #NAME und #Bezug zu ersparen.

Diese Funktion erfüllt gleich zwei wichtige Aufgaben: Zum einen können Sie damit in einer Spalte oder einem Bereich Zwischenberechnungen durchführen und in Zellen eintragen, die nicht in die Gesamtrechnung eingehen. Typisches Beispiel wären etwa Zwischensummen: Geben Sie zum Testen in Zelle A1 bis A3 Zahlen ein, deren Summe Sie in A4 mit

=teilergebnis(9;A1:A3)

berechnen. Das erste Argument bestimmt die Berechnungsart der Teilergebnisse – hier „9“ für Summe. Die wichtigsten Funktionen sind Mittelwert „1“, Anzahl „2“, Max „4“, Min „5“, Produkt „6“ und Summe „9“. Jetzt füllen Sie etwa A5 bis A10 mit weiteren Zahlen und berechnen dann in A11 mit

=teilergebnis
(9;A1:A10)

die Gesamtsumme. Sie sehen, dass auf diese Weise die Zwischensumme in A4 nicht in die Gesamtaddition eingeht.

Noch wichtiger ist die Funktion bei gefilterten Listen. Excel berücksichtigt nämlich normalerweise bei allen Berechnungen auch die von einem Autofilter oder Spezialfilter ausgeblendeten Zeilen. Für Auswertungen, die sich nur auf die ausgefilterten Zellen auswirken sollen, benötigen Sie eine Formel mit „Teilergebnis“. Die unterschiedlichen Resultate der normalen Summenformel und der Verwendung von „Teilergebnis“ mit dem Summenargument „9“ entnehmen Sie Bild 1.

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