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26.08.2010, 09:33

Panagiotis Kolokythas, Maximilian Gaub

iPad verspeist Netbook

Folge: Einige dutzend Anbieter werden auf den Tablet-Zug aufspringen

Denn die Tablet-Konkurrenz wacht auf und beginnt zu reagieren. Microsofts Chef Steve Ballmer zum Beispiel kündigte im Juli an, "mit donnernden Kanonen zu kommen" - ohne konkret zu werden. Samsungs Galaxy Tab wird wohl auf der IFA enthüllt, LG soll an einem Pad arbeiten und die eher unbekannte Firma E-noa veröffentlicht im Herbst das Interpad.

Manche sind also bereits auf dem Markt oder werden bis zum Frühjahr 2011 in den Boommarkt einsteigen (Wer, wann, mit was? Siehe Galerie). Und das manchmal aus purer Not heraus. Denn viele haben nun ein Problem mit Apples Erfolg: Ihre alteingesessenen Produkte bleiben in den Regalen. Hersteller von Laptops und Netbooks melden Einbrüche ihrer Verkäufe. Hewlett-Packard zum Beispiel. Das Unternehmen gibt jüngst bekannt, dass die Verkäufe seiner Notebooks abnehmen - trotz der traditionell starken Verkaufszeit vor dem Start eines neuen Schuljahrs. Schuld sei das iPad.
Attacke auf Apple:Welches Unternehmen wann mit welchem Gerät kontern will
Beispiel Asus: Weniger Netbooks, mehr Pads
Ähnliches berichtet Asus. Der Hersteller der Eee-Netbooks will im dritten Quartal 2010 weniger Kleinstrechner auf den Markt bringen - die Geschäftsführung fürchtet Einbrüche aufgrund Apples Tablet. Stattdessen wird Asus wohl einer der Hersteller, die bis zum Frühjahr 2011 einen eigenen Flachbildschirmcomputer mit Fingersteuerung veröffentlichen - mit Funktionen, die Kritiker beim iPad vermissen. Darunter: integrierte Webcam, USB-Anschlüsse und die Fähigkeit Flash darzustellen.
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