iPad verspeist Netbook
Folge: Einige dutzend Anbieter werden auf den Tablet-Zug aufspringen
Denn die Tablet-Konkurrenz wacht auf und beginnt zu reagieren. Microsofts Chef Steve Ballmer zum Beispiel kündigte im Juli an, "mit donnernden Kanonen zu kommen" - ohne konkret zu werden. Samsungs Galaxy Tab wird wohl auf der IFA enthüllt, LG soll an einem Pad arbeiten und die eher unbekannte Firma E-noa veröffentlicht im Herbst das Interpad.
Manche sind also bereits auf dem Markt oder werden bis zum Frühjahr 2011 in den Boommarkt einsteigen (Wer, wann, mit was? Siehe Galerie). Und das manchmal aus purer Not heraus. Denn viele haben nun ein Problem mit Apples Erfolg: Ihre alteingesessenen Produkte bleiben in den Regalen. Hersteller von Laptops und Netbooks melden Einbrüche ihrer Verkäufe. Hewlett-Packard zum Beispiel. Das Unternehmen gibt jüngst bekannt, dass die Verkäufe seiner Notebooks abnehmen - trotz der traditionell starken Verkaufszeit vor dem Start eines neuen Schuljahrs. Schuld sei das iPad.
Attacke auf Apple:Welches Unternehmen wann mit welchem Gerät kontern will
Tabletszukunft
Asus: Eee Pad
Noch sind es Gerüchte. Aber die Hinweise verdichten sicht, dass Asus bis zum Frühjahr 2011 einige Eee Pads in die Regale stellen will. Die günstigste Version mit einer Größe von zehn Zoll und einem Gewicht von 700 Gramm soll rund 315 Euro kosten – und mit dem Betriebssystem Android laufen. Weiterhin geplant: Eine 390-Euro-Variante mit Windows Embedded Compact 7. Und eine Luxusversion mit 12-Zoll-Touchscreen und Windows 7 Home Premium für 780 Euro.
Noch sind es Gerüchte. Aber die Hinweise verdichten sicht, dass Asus bis zum Frühjahr 2011 einige Eee Pads in die Regale stellen will. Die günstigste Version mit einer Größe von zehn Zoll und einem Gewicht von 700 Gramm soll rund 315 Euro kosten – und mit dem Betriebssystem Android laufen. Weiterhin geplant: Eine 390-Euro-Variante mit Windows Embedded Compact 7. Und eine Luxusversion mit 12-Zoll-Touchscreen und Windows 7 Home Premium für 780 Euro.
Neofonie: WeTab
Im Herbst. Genauer: Am 21. September. Bislang nur bei Media Markt oder Amazon. Ein Gegenpol zu Apples geschlossener Strategie. Ein Gerät, gebastelt mit Linux, offen für den freien Android Market und fähig, Flash anzuzeigen – und in der Lage, mehrere Programme gleichzeitig zu rechnen. Dazu mit USB-Anschluss für externe Festplatten. Die Luxusversion (569 Euro) bietet zudem 3G und einen HDMI-Ausgang.
Im Herbst. Genauer: Am 21. September. Bislang nur bei Media Markt oder Amazon. Ein Gegenpol zu Apples geschlossener Strategie. Ein Gerät, gebastelt mit Linux, offen für den freien Android Market und fähig, Flash anzuzeigen – und in der Lage, mehrere Programme gleichzeitig zu rechnen. Dazu mit USB-Anschluss für externe Festplatten. Die Luxusversion (569 Euro) bietet zudem 3G und einen HDMI-Ausgang.
Fusion Garage: Joojoo Pad
Bereits seit Mai 2010. Ein wirklich freies Gerät: Ihm fehlt eine Festplatte, auf der Sie Daten speichern. Dafür gibt es schließlich externe Datenträger – die Sie via USB, Bluetooth oder WLAN anschließen, eine Mobilfunkunterstützung fehlt. Eigene Applikationen existieren nicht, das so genannte Webtablet verlinkt auf bestehende Webtools wie Google Docs, Facebook oder flickr. Freiheit bietet es auch dem Auge, das Display ist mit zwölf Zoll größer als das iPad, die Auflösung beträgt 1.366 mal 768 Pixel. Preis: 360 Euro.
Bereits seit Mai 2010. Ein wirklich freies Gerät: Ihm fehlt eine Festplatte, auf der Sie Daten speichern. Dafür gibt es schließlich externe Datenträger – die Sie via USB, Bluetooth oder WLAN anschließen, eine Mobilfunkunterstützung fehlt. Eigene Applikationen existieren nicht, das so genannte Webtablet verlinkt auf bestehende Webtools wie Google Docs, Facebook oder flickr. Freiheit bietet es auch dem Auge, das Display ist mit zwölf Zoll größer als das iPad, die Auflösung beträgt 1.366 mal 768 Pixel. Preis: 360 Euro.
RIM: Blackpad
Wohl noch dieses Jahr. Analysten mit Kontakten zum Umfeld des Blackberry-Herstellers mutmaßen: Noch 2010 erscheint das Blackpad. Wahrscheinlich mit einer Tethering-Funktion, die das Blackberry zum Modem macht. Weitere Spekulation: zwei Kameras für Videokonferenzen.
Wohl noch dieses Jahr. Analysten mit Kontakten zum Umfeld des Blackberry-Herstellers mutmaßen: Noch 2010 erscheint das Blackpad. Wahrscheinlich mit einer Tethering-Funktion, die das Blackberry zum Modem macht. Weitere Spekulation: zwei Kameras für Videokonferenzen.
Dell: Streak
Bereits erhältlich. Für ein Smartphone zu groß, für einen Tablet-PC zu klein, vermischt das Dell Streak zwei Gerätegattungen. Ergebnis: Ein Mini-Tablet, mit dem Sie telefonieren können. An Bord: Fünf Zoll großes Display, 800 mal 480 Pixel. Dazu: zwei Kameras, damit soll Videokommunikation auch per Handynetz funktionieren (Selbe Funktion auf dem iPhone funktioniert nur im selben WLAN). Betriebssystem: Android. Preis: 599 Euro.
Bereits erhältlich. Für ein Smartphone zu groß, für einen Tablet-PC zu klein, vermischt das Dell Streak zwei Gerätegattungen. Ergebnis: Ein Mini-Tablet, mit dem Sie telefonieren können. An Bord: Fünf Zoll großes Display, 800 mal 480 Pixel. Dazu: zwei Kameras, damit soll Videokommunikation auch per Handynetz funktionieren (Selbe Funktion auf dem iPhone funktioniert nur im selben WLAN). Betriebssystem: Android. Preis: 599 Euro.
Archos: Generation 8
Die neueste Generation seiner Internet-Tablets wird das Unternehmen auf der IFA vorstellen (Im Bild: Generatio 5). Details noch unbekannt. Bislang wird kolpotiert: Android, Touchscreen und Displays zwischen 2,8 und zehn Zoll.
Die neueste Generation seiner Internet-Tablets wird das Unternehmen auf der IFA vorstellen (Im Bild: Generatio 5). Details noch unbekannt. Bislang wird kolpotiert: Android, Touchscreen und Displays zwischen 2,8 und zehn Zoll.
HP: Slate
Erstes Quartal 2011. Ein WebOS-Tablet, Codename: Hurricane. Zudem kündigte HP jüngst an, nochein Tablet mit Windows 7 für Firmenkunden zu veröffentlichen. Wann, steht noch in den Sternen.
Erstes Quartal 2011. Ein WebOS-Tablet, Codename: Hurricane. Zudem kündigte HP jüngst an, nochein Tablet mit Windows 7 für Firmenkunden zu veröffentlichen. Wann, steht noch in den Sternen.
Open Peak: Opentablet 7
Noch unklar. Wohl noch 2010. Der Begriff „Open“ deutet es an: Das Opentablet mag es offen. Das sieben Zoll kleine Gerät bietet zwei Kameras, USB- und HDMI-Port, Bluetooth, MicroSD-Slot. Und Batterien, die Nutzer selbst austauschen. Apple-Kunden müssen in diesem Fall die Geräte einschicken.
Noch unklar. Wohl noch 2010. Der Begriff „Open“ deutet es an: Das Opentablet mag es offen. Das sieben Zoll kleine Gerät bietet zwei Kameras, USB- und HDMI-Port, Bluetooth, MicroSD-Slot. Und Batterien, die Nutzer selbst austauschen. Apple-Kunden müssen in diesem Fall die Geräte einschicken.
Beispiel Asus: Weniger Netbooks, mehr Pads
Ähnliches berichtet Asus. Der Hersteller der Eee-Netbooks will im dritten Quartal 2010 weniger Kleinstrechner auf den Markt bringen - die Geschäftsführung fürchtet Einbrüche aufgrund Apples Tablet. Stattdessen wird Asus wohl einer der Hersteller, die bis zum Frühjahr 2011 einen eigenen Flachbildschirmcomputer mit Fingersteuerung veröffentlichen - mit Funktionen, die Kritiker beim iPad vermissen. Darunter: integrierte Webcam, USB-Anschlüsse und die Fähigkeit Flash darzustellen.
Ähnliches berichtet Asus. Der Hersteller der Eee-Netbooks will im dritten Quartal 2010 weniger Kleinstrechner auf den Markt bringen - die Geschäftsführung fürchtet Einbrüche aufgrund Apples Tablet. Stattdessen wird Asus wohl einer der Hersteller, die bis zum Frühjahr 2011 einen eigenen Flachbildschirmcomputer mit Fingersteuerung veröffentlichen - mit Funktionen, die Kritiker beim iPad vermissen. Darunter: integrierte Webcam, USB-Anschlüsse und die Fähigkeit Flash darzustellen.
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