Die Firewall des Routers sollte immer aktiv sein. Bei den meisten ist das standardmäßig der Fall, und sie lässt sich auch nicht ausschalten. Die Firewall schützt das Netzwerk gegen unerlaubte Zugriffe von außen - nur Daten, die aus dem eigenen Netzwerk angefordert wurden, dürfen die Firewall passieren.
Viele Router bieten aber auch Filteroptionen, mit denen sich der Zugriff aufs Internet aus dem eigenen Netzwerk steuern lässt. So kann man zum Beispiel Mitarbeiter nur auf bestimmte Internet-Seiten oder nur zu festgelegten Zeiten surfen lassen. Auch Anwendungen - zum Beispiel Spiele - können Sie vom Online-Zugriff aussperren. Diese Optionen finden Sie häufig unter Zugriffsbeschränkungen.
Regelmäßig Updates einspielen
Wie jedes Betriebssystem sollten Sie auch die Firmware Ihres Routers regelmäßig aktualisieren. Mit neuen Firmware-Versionen werden Sicherheitslücken geschlossen oder verbesserte Verschlüsselungsmethoden nachgerüstet. Im Konfigurationsmenü finden Sie diese Option beispielsweise unter Wartung, Router aktualisieren. In diesem Menü können Sie den Router anweisen, selbst im Internet nach einer neuen Firmware-Version zu suchen. Oder Sie laden die Firmware von der Hersteller-Webseite herunter und überspielen sie auf den Router. Im Konfigurationsmenü finden Sie die Versionsnummer der derzeit installierten Firmware: Daran erkennen Sie, ob die im Internet verfügbare Version aktueller ist.
Nach dem Firmware-Update startet der Router neu - die Online-Verbindung wird also getrennt. Manchmal werden dabei wieder die Werkseinstellungen geladen. Daher sollten Sie sich die Einstellungen notieren, die Sie vorgenommen haben. Oder Sie spielen eine gespeicherte Konfigurationsdatei wieder ein. Das funktioniert zum Beispiel im Menü
Wartung, Einstellungen sichern. Entsprechend sollten Sie bei den Treibern für die WLAN-Clients - also beispielsweise dem USB-Adapter oder dem integrierten WLAN-Modul - auf wichtige Updates achten. Windows XP unterstützt seit dem Service Pack 2 den Standard WPA.
Für WPA2 gibt einen Patch.
Erweiterte SchutzmaßnahmenMit diesen zusätzlichen Maßnahmen können Sie die Sicherheit Ihres WLANs erhöhen. Ob Sie sie tatsächlich einsetzen wollen, sollten Sie von Fall zu Fall entscheiden: Denn manchmal leidet die WLAN-Bequemlichkeit unter dem zusätzlichen Schutz.
Ping-Anfragen blockieren: Haben Sie diese Option aktiviert, antwortet der Router nicht auf Ping-Anfragen. Die Einstellung finden Sie beispielsweise unter Erweitert, WLAN-Konfiguration, Auf Ping-Anforderungen am Internet-Port reagieren. Gelegentlich nutzen Hacker die Ping-Abfrage, um festzustellen, ob sich hinter einer bestimmten IP-Adresse ein Gerät verbirgt. Allerdings erhöht sich der Schutz dadurch nur minimal.
Universal Plug'n'Play abschalten: Per Universal Plug'n'Play (UPnP) können Programme beim Router automatisch bestimmte Port-Weiterleitungen eintragen. Das ist beispielsweise sinnvoll bei File-Sharing-Programmen oder Spielen, damit Rechner aus dem Internet auf einen Netzwerk-PC zugreifen können. UPnP sollte an sich kein Problem darstellen, wenn das Programm sauber geschrieben wurde und die Ports wieder schließt, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Sicherer ist es aber, Port-Weiterleitungen manuell zu erstellen - nur so haben Sie die umfassende Kontrolle, welche Ports für den Zugriff auf das Netzwerk offen sind.
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