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Firefox-Master-Passwort zusammen mit Sync nutzen

10.06.2015 | 12:15 Uhr |

Firefox bietet eine praktische Synchronisier-Funktion, damit Sie auf Rechner B weitersurfen können, wo Sie auf Rechner A aufgehört haben. Doch bis vor kurzem gab es damit ein Problem.

Seit Version 29 hat Firefox ein neues Sync zum Abgleich von Benutzerdaten zwischen mehreren Firefox-Installationen erhalten. Ein Nachteil des neuen Sync ist, dass bei einem aktivierten Master-Passwort die Passwörter nicht mehr synchronisiert werden.

Die Lösung ist die Aktualisierung auf den Ende November 2014 erschienenen Firefox 34. Denn ab dieser Version ist es möglich, die Passwörter per Sync auch bei aktiviertem Master-Passwort abzugleichen. Diese Firefox-Versionen sind inzwischen nicht nur auf Windows-Rechnern, sondern auch in den Paketquellen aller aktuellen Linux-Distributionen angekommen. Ausnahme ist Debian 7, das noch die ESR-Version 31 von Firefox/Iceweasel enthält. Generell ist ein Master-Passwort, das den lokalen Passwortspeicher mit dem Algorithmus DES verschlüsselt, bei mobilen Geräten nützlich, die leichter abhandenkommen können. Denn ohne die Eingabe des Master-Passworts gibt es keinen Zugriff auf die gespeicherten Passwörter.

Speicherverbrauch von Firefox-Add-ons prüfen

Um ein Master-Passwort festzulegen, rufen Sie in den Einstellungen das Menü „Sicherheit“ auf und aktivieren „Master-Passwort verwenden“. Nach zweimaliger Eingabe des Passworts sind die gespeicherten Passwörter verschlüsselt. Sie müssen es nun einmal beim Start der Browser-Sitzung eingeben, damit die gespeicherten Passwörter zur Verfügung stehen und Sync diese abgleichen kann.

Alternative: Firefox via Owncloud sicher synchronisieren

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