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Firefox-Tricks (II)

13.12.2007 | 07:36 Uhr |

Firefox ist anders als die restlichen Windows-Anwendungen: Seine Einstellungen sind nicht in der Registry zu finden, sondern in einem Sammelsurium an Textdateien. Wir lüften die Geheimnisse des Browsers.

Den ersten Teil unserer Firefox-Tricks finden sie 39732:hier .

Wenn Sie Firefox das erste Mal starten und er dabei ihr neues Benutzerprofil angelegt, besitzt er zunächst einmal Standard-Eigenschaften. Diese hängen vom Betriebssystem (Windows, Linux, MacOS) und von der Sprachversion ab. Prinzipiell können Sie ja Firefox durch Sprachpakete dazu bringen, sich in beliebigen Zungen auszudrücken. Ein von Haus aus deutschsprachiger Firefox wird aber auch nach deren Installation immer standardmäßig auf Deutsch starten, weil – neben dem integrierten Sprachpaket – auch diese Voreinstellung zum Setup-Programm gehört.

Diese Voreinstellungen ergeben den Inhalt von „about:config“, und wenn Sie eine oder mehrere davon ändern, schreibt Firefox die entsprechenden Zeilen in die Datei prefs.js im Benutzerprofil. Ändern Sie später Einstellungen – egal ob per „about:config“ oder Konfigurationsdialog – so, dass sie wieder mit den Voreinstellungen übereinstimmen, werden sie wieder aus der prefs.js entfernt, um sie stets auf Minimalgröße zu halten. Unter „about:config“ sehen Sie, welche Optionen den Voreinstellungen entsprechen und welche Sie selbst festlegt haben – letztere werden fett angezeigt. Alle fetten Einträge zusammen ergeben also den Inhalt der prefs.js. Der bereits erwähnte Kontextmenüpunkt „Zurücksetzen“ löscht die entsprechende Zeile, und der Eintrag wird auf seinen Standardwert zurückgesetzt.

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