Irgendwann Ende 2010 soll Firefox 3.7 durch Firefox 4.0 abgelöst werden. Bei dieser Version soll die Plugin-Plattform vereinfacht werden. Durch Mozilla Jetpack. Die neue API für Firefox-Addons hatte Mozilla im Frühling vorgestellt.
Jetpack soll es auch Anwendern mit wenigen Programmierkenntnissen ermöglichen, eigene Erweiterungen für Firefox zu erstellen. Sie möchten den PC-WELT.de-News-Ticker als Laufband in der Firefox-Statuszeile anzeigen lassen? Durch Jetpack sollen hierfür nur wenige Mausklicks erforderlich sein.
Außerdem wollen die Entwickler bei Firefox 4.0 eine neue Oberfläche integrieren, von der es bereits die ersten Entwürfe gibt. Außerdem sollen - wie üblich - die Stabilität und Geschwindigkeit des Browsers erhöht werden.
Viel wichtiger ist der Ansatz, dass Firefox 4.0 die laufenden Prozesse künftig voneinander trennt und es auch eine Unterstützung für Multikern-CPUs geben wird. Browser-Oberfläche, der in einem Tab angezeigte Web-Inhalt und Plugins können dadurch völlig getrennt und isoliert voneinander ablaufen. Der Vorteil im Bereich Sicherheit: Der Browser ist in der Lage, eine angezeigte Web-Site völlig vom Rest des Rechners zu isolieren, wodurch es Angreifer schwerer haben, einen Rechner anzugreifen. Mehr Infos zu diesem Thema, an dem bei Mozilla unter dem Codenamen "Electrolysis" gearbeitet wird, finden Sie auf dieser Mozilla-Seite.
Unter dem Code-Namen Bespin wird bei Mozilla ein web-basiertes Framework für Code-Editing entwickelt, das früher oder später ebenfalls in Firefox integriert werden wird und Web-Entwicklern das Leben erleichtern soll.
Die ersten Details zu Firefox 4.1
Firefox 4.1 soll in der ersten Jahreshälfte 2011 erscheinen. Auch hier wollen die Entwickler an der Stabilität und der Geschwindigkeit arbeiten. Ansonsten gibt es nur einen vagen Hinweis, wie: "wovon das Web geträumt hat."
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