17.08.2012, 11:22

Diego Wyllie

Geldverwaltung, Haushaltsführung, Mobile Banking

Die besten Finanz-Apps für iPhone und iPad

Diese Finanz-Apps erfüllen Sicherheitsstandards für das mobile Banking und gehören zu den Besten ©iStockphoto.com/cheyennezj

In Apples App Store gibt es über 5.000 Apps aus dem Bereich Finanzen. PC-Welt hat für Sie die besten mit Passwort-Schutz und weiteren Sicherheitsfeatures zusammengestellt.
Das iPhone respektive das iPad gehört zu den Dingen, die (fast) immer dabei sind. Warum also nicht die Finanzen mit dem Smartphone oder dem Tablet-PC verwalten? In Apples App Store gibt es hierfür über 5.000 Apps. Um Ihnen Zeit zu sparen, haben wir die nützlichsten Finanz-Apps für iPhone und iPad zusammengestellt. Alle vorgestellten Apps besitzen Passwort-Schutz, PIN-Code, SSL und diverse TAN-Verfahren für sichere Transaktionen. Alle Tools erfüllen daher hohe Sicherheitsstandards.

Money Journal: Geldverwaltungs-Tool ähnelt Terminplaner

Die App Money Journal liefert Antworten auf die Fragen: Ist mein tägliches Budget schon aufgebraucht? Wie viel habe ich diesen Monat bereits mit der Kreditkarte bezahlt? In welchem Bereich habe ich mehr als im Vormonat ausgegeben? Die Anwendung ähnelt dabei einem Terminplaner. Im oberen Bereich sehen Nutzer das monatliche und tägliche Budget. Der mittlere gibt Auskunft über die tägliche Einnahmen sowie Ausgaben. Im Anschluss daran folgen diverse Diagramme, die Einkünfte und Zahlungen visuell darstellen.
Pro: Der Funktionsumfang von Money Journal ist vielfältig. Spezielle Detailfunktionen wie die Integration mit Google Docs und die Möglichkeit Bilder von Kassenzetteln zu archivieren heben die App aus der Masse. Daneben lässt sich die einfach gehaltene Benutzeroberfläche individuell anpassen. 
Contra: Anwender, die die App sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad verwenden möchten, müssen die Software zweimal kaufen. Hinzukommt das Fehlen einer Funktion, mit der das automatische Synchronisieren über verschiedene Endgeräte möglich ist.
Preis: Für das iPhone gibt es eine Gratis-Lite-Version. Die vollständige App können Interessierte für 2,39 Euro im App Store erwerben. Die Version für das iPad schlägt mit 3,99 Euro zu Buche.

Money-Journal-Fazit

iPhone-  und iPad-User erhalten eine alltagstaugliche App, mit der sie ihre Finanzen im Blick haben.

BudgetBook: Verwaltung von Budgets

BudgetBook ist eine iPad-App, die von dem Schweizer Softwareunternehmen Noidentity GmbH entwickelt wurde. Das Tool erlaubt es Nutzern ein Haushaltsbuch zu führen, um den Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben sowie Budgets zu behalten. Diverse Einzeletats für Essen, Ausgehen, Reisen, Büro und Shopping lassen sich einrichten. Diese lassen sich wöchentlich oder monatlich auswerten. Das Ergebnis können sich User als Diagramm anzeigen lassen.
Pro: BudgetBook besticht durch eine ansprechende Optik und der Möglichkeit mehrere Konten verwalten zu können. Anwender können so private Transaktionen von beruflichen trennen.
Contra: Das Tool besitzt keine Import- und Export-Funktionen, daher können die Daten nicht mit Excel verwaltet oder bearbeitet werden.
Preis: BudgetBookfür das iPad kostet im App Store 2,39 Euro. Es gibt keine kostenlose Test-Version.

Budget-Book-Fazit

Das Tool hilft mittels Haushaltsbuchführung beim Geld sparen. Die fehlende Import- beziehungsweise Export-Funktion macht es unmöglich erfasste Daten in anderen Programmen weiter zu verwenden.

Lemon: Digitale Brieftasche

Die Entwickler der App Lemon wollen aus dem iPhone eine digitale Brieftasche machen. Hierzu wurde die Applikation mit vielerlei Funktionen ausgestattet, die mehr als nur Geldverwaltung oder Haushaltsbuchführung bieten. Aus fotografierten Kreditkarten lassen sich Karten-Nummer, Sicherheits-Code und das Verfallsdatum extrahieren
Pro: Die erwähnte Funktion ist einzigartig und gibt es nur bei Lemon. Daneben ermöglicht die Anwendung einfach Belege zu erfassen. Nachdem die Quittungen mit dem iPhone eingescannt wurden, werden diese auf dem Server des Anbieters abgelegt. Ein Praxistest belegt, dass dort der Gesamtbetrag in jeder Währung, die Einkaufsstätte und die Ausgabenkategorie ermittelt werden.
Contra: Der US-amerikanische Anbieter bietet sein Programm ausschließlich in Englisch an. Obwohl er verspricht hohe Sicherheitsfunktionen in die Anwendung zu integrieren, dürfte sein Sitz und der geringe Bekanntheitsgrad viele User davon abhalten die Applikation zu verwenden.
Preis: Es gibt eine werbefinanzierte kostenlose Version von Lemon mit den Basis-Funktionen. Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, bedarf es der monatlich fast 10 US-Dollar teure Pro-Version. Mit ihr können User automatisch einzelne Posten auf dem Bon erfassen und die Daten exportieren.

Lemon-Fazit

Das Tool besitzt innovative Funktionen und wahrscheinlich viel Zukunftspotential. Trotzdem ist es für den deutschen Markt weniger geeignet, da die Software bis jetzt nur für die USA lokalisiert ist.

StarMoney:  TÜV zertifizierte Mobile-Banking-Lösung

Anwender erhalten mit StarMoney eine App, mit der sie Online-Banking bei vielen deutschen Banken und Sparkassen durchführen können. In der vom TÜV zertifizierten Software sind aktuelle Sicherheitsstandards für das Online-Banking integriert. So erfolgen alle Transaktionen via verschlüsselter Schnittstellen. Obendrein läuft das Tool unter iOS, Android, Windows Phone 7 und Blackberry.
Pro: Die App besitzt umfangreiche Features. Einzel- und Gesamtsaldos lassen sie wie Umsätze anzeigen, der komplette Zahlungsverkehr mit Einzel-, Rück-, Termin- und SEPA-Überweisungen durchführen und Umsätze kategorisieren, um ein paar Funktionen zu nennen.
Contra: Die Benutzeroberfläche ist nicht für das iPhone optimiert. Des Weiteren wirkt die Software im Vergleich zu den anderen vorgestellten Finanz-Apps angestaubt.
Preis: StarMoney für das iPhone ist im App Store für fast vier Euro erhältlich. Die Version für das iPad kostet knapp fünf Euro. Es besteht wegen fehlender Gratis-Testversion keine Möglichkeit die App vor dem Kauf zu testen.
StarMoney-Fazit
User erhalten  mit StarMoney eine vielfältige App mit umfangreichen Funktionen. Allerdings schneidet das UI-Design im direkten Vergleich zu anderen Finanz-Apps schlecht ab.
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