Daten speichern im SOHO
Fileserver und NAS für das Home Office
Fileserver sind die Datendrehscheibe für Unternehmen. Sie sorgen für Datenaustausch und vereinfachen die Datensicherung. Dies macht sie auch für Kleinunternehmen und den Mittelstand attraktiv.
Dateiserver (Fileserver) gehören zu den wichtigsten Servertypen. Auf Fileservern speichern Sie Ihre Dokumente, die Geschäftskommunikation und alle jene Dinge, die eben in Dateien hinterlegt werden. In ihrer Wichtigkeit stehen Fileserver gleich nach dem Mail-Dienst und mitunter noch vor Datenbanken. Die Hersteller der Betriebssysteme haben daher vor allem die Sicherung von Dokumenten schon früh in ihre Systeme integriert. Das gilt für Microsoft, Novell oder auch für die Linux-Gemeinde wie die File-Services von Windows, SAMBA beziehungsweise NFS und die Novell-Dateidienste zeigen.
Nutzen und Einsatzzwecke von Fileservern
Worin liegt der Nutzen der Dateidienste für den SOHO-Markt und inwiefern können diese Services die Arbeit im Heimoffice unterstützen? Die Dateidienste schaffen einen zentralen Ablageort für jegliche Dokumente. Dies ermöglicht allen angeschlossenen Geräten den Zugriff auf die Daten. Die lokalen Festplatten eines Rechners sind demgegenüber, wie der Name schon sagt, ein lokaler Speicher. Dieser kann zwar durch die internen Windows-Funktionen auch für andere Benutzer zugänglich gemacht werden, dies ist jedoch oftmals nur ein Kompromiss. Der Nutzen eines zentralen Dateiserver wird daher umso größer sein, je mehr Anwender oder Geräte auf diesen zentralen Dienst zugreifen sollen. Wer nur zwei Rechner benötigt, kann vermutlich darauf verzichten. Dabei muss aber beachtet werden, dass das System, das den Dateidienst erbringt, mit der zusätzlichen Last auch zurechtkommt und nicht seinen Benutzer ausbremst.
Neben dem zentralen Dateidienst lässt sich der Fileserver aber auch als Backupmedium einsetzen. Unterstützt durch die Windows-eigenen Bordmittel kann dabei ein einfacher Sicherungsmechanismus aufgebaut werden. Zentrale Sicherungsserver und Bänder werden im SOHO ohnehin zur Ausnahme zählen.
Die besten Netzwerkspeicher (NAS)
Synology Diskstation DS-710+: Die Stärke des NAS-Leergehäuses liegt in der flotten Arbeitsweise. Wer massenhaft Daten transferiert oder ein schnelles RAID-System sucht, wird das hohe Tempo der Synology Diskstation DS-710+ zu schätzen wissen.
Lacie D2 Network 2: Der Netzwerkspeicher Lacie D2 Network 2 überzeugt anhand flotter Transferraten und geringem Betriebsgeräusch. Insgesamt ein empfehlenswertes NAS-System für den Einsteiger, der mit einer Einschachtlösung zufrieden ist.
Raidsonic Icy Box IB-NAS6210: Mit der Variante, RAID 1 über E-SATA zu lösen, wendet sich Raidsonic beim Leergehäuse Icy Box IB-NAS6210 an den preisbewussten Anwender. Er bekommt beim Netzwerkspeicher zudem ein ordentlich schnelles NAS, das allerdings fürs Konfigurieren eine Internet-Verbindung voraussetzt.
Buffalo Linkstation Duo LS-WX2.0TL/R1: Das Buffalo-NAS erwies sich als Netzwerkspeicher mit ordentlichen Tempowerten, ohne dabei allzu laut zu sein. Allerdings gibt es auch unter den Zweischacht-Systemen Vertreter, die weniger Energie benötigen.
Iomega Storecenter ix2-200: Das NAS-System Iomega Storcenter iX2-200 ist ein kompakter Netzwerkspeicher für Home Office, Selbstständige und Privatanwender. Die beiden Festplatten sind im RAID-1-Verbund konfiguriert.
Promise Smartstor NS4600: Für das Promise Smartstor NS4600 sprechen die umfangreichen Profifunktionen sowie die Multimediafähigkeiten. Der zu hohe Energiebedarf sowie die geringe Schreibgeschwindigkeit trüben das ordentliche Gesamtbild.
Netgear Stora MS2110: Dass sich dieser Netzwerkspeicher nur bei bestehender Internetverbindung konfigurieren lässt, ist sein auffälligstes Merkmal. Wen das nicht stört, erhält ein preiswertes NAS-System mit mittleren Ergebnissen in Tempo, Handhabung und Ausstattung.
LG N1T1: Das NAS kommt für Anwender in Frage, die neben einem Netzwerkspeicher auf Zusatzfunktionen wie DVD-Brenner Wert legen. Sie erhalten ein durchschnittlich schnelles, aber leises NAS-System zum günstigen Preis.
Trekstor Home Server e-Trayz: Der Trekstor Home Server e-Trayz ist ein günstiger Netzwerkspeicher, bei dem sich die Festplatten einfach auswechseln lassen. Allerdings darf man in Sachen Arbeitstempo nicht zu viel von diesem NAS-System verlangen.
HP Data Vault X312: Das NAS-System bietet zwar dank der vier Einschübe jede Menge Speicherplatz, kommt jedoch mit Mehrfachbelastung nicht gut zurecht. So eignet es sich zwar als Speicheriese, aber nicht als Anlaufzentrale für mehrere Nutzer gleichzeitig.
Sinnvoll wird ein zentraler Dateiserver auch dann sein, wenn die lokalen Platten in den Arbeits-PCs ohnehin zu klein werden. Statt einen größeren Rechner oder größere Platten anzuschaffen, kann dann ein spezieller Server herangezogen werden.
Und schließlich ermöglicht ein dedizierter Dateiserver auch einen vereinfachten Zugriff von außen. Wer also viel unterwegs ist oder Partner und Kunden auch Zugriff auf eigene Dokumente geben will oder einen FTP-Transfer benötigt, für den wird der Fileserver ebenfalls eine Hilfe sein.
Und schließlich ermöglicht ein dedizierter Dateiserver auch einen vereinfachten Zugriff von außen. Wer also viel unterwegs ist oder Partner und Kunden auch Zugriff auf eigene Dokumente geben will oder einen FTP-Transfer benötigt, für den wird der Fileserver ebenfalls eine Hilfe sein.
Zentraler Speicherplatz für alle mit NAS
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