Fest installierte Navis im Fahrzeug

Donnerstag den 26.06.2008 um 15:49 Uhr

von Andreas Kunze

Fest installierte Navis im Fahrzeug

Rund die Hälfte aller Navis wird laut ADAC direkt in der Autofabrik installiert. Hierzu wählt der Kunde einfach das gewünschte Modell aus dem Zubehörkatalog. Weiter muss er sich um nichts kümmern, den Einbau übernimmt der Hersteller. Bisweilen zählt ein Navi sogar schon zur Standardausstattung eines Fahrzeugs. Die stationären Systeme werden im Cockpit integriert und fügen sich harmonisch ins Design des Innenraums ein. Dadurch entfallen störende Kabel zwischen Navi und Zigarettenanzünder ebenso wie eine separate Halterung. Weiterer Pluspunkt fix installierter Geräte ist die Abstimmung mit der Klimaanlage, dem Bord-Computer und dem Audiosystem. So lassen sich alle Funktionen über die gleichen Bedienelemente steuern.

Obendrein wird die Sprache über die Lautsprecher der Musikanlage ausgegeben. Dadurch sind die Ansagen deutlicher zu hören als mit den internen Mini-Speakern eines PDAs oder nachgerüsteten Stand-alone-Systems. Dagegen macht es bei einem abreißenden Satellitensignal heute keinen Unterschied mehr, ob ein stationäres oder mobiles Navigationssystem zum Einsatz kommt: In der Regel können beide Geräteklassen anhand der zuvor gemessenen Positions- und Geschwindigkeitsdaten die Route weiterberechnen – praktisch bei der Fahrt durch einen Tunnel oder in engen Häuserschluchten. Auch der Empfang von Staumeldungen via TMC (Traffic Message Channel) zur Berechnung von Ausweichrouten wird mittlerweile von beiden Gerätetypen unterstützt.

Dafür kosten Festinstallationen eine ordentliche Stange Geld. Ein Navigationssystem beim Opel Astra schlägt beispielsweise mit 1.700 Euro zu Buche, mit Color-Info-Display erhöht sich der Preis auf knapp 2.200 Euro. Wer einen BMW 320 inklusive Navi erwerben will, muss schon für das Business-Modell 2.300 Euro auf den Tisch blättern. Die Professional-Ausführung ist sogar jenseits der 3.000-Euro-Marke angesiedelt.

Donnerstag den 26.06.2008 um 15:49 Uhr

von Andreas Kunze

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