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Fernzugriff aufs Heimnetz leichtgemacht

03.03.2014 | 11:22 Uhr |

Ihr heimischer Internet-Zugang kann auch dann von Nutzen sein, wenn Sie gerade nicht zuhause sind. Verwenden Sie ihn zum Beispiel zum sicheren Surfen unterwegs oder zum Dateiaustausch mit Freunden.

Teamviewer und ähnliche Tools beziehungsweise Dienste haben zwar ihre Berechtigung, wenn es darum geht, einfach und ohne Router-Konfiguration von außen auf PCs und Dateien im Heimnetz zuzugreifen. Es gibt aber auch einige Argumente für eine Lösung Marke Eigenbau. Remote Access: So richten Sie den Fernzugriff ein

Durch einen selbstgestrickten Fernzugang sind Sie zum einen unabhängig von einem bestimmten Dienst. Zum anderen kann man so noch deutlich mehr Funktionalität erhalten, zum Beispiel einen eigenen VPN-, Medien- oder Web-Server einrichten. Den VPN-Server können Sie zum Beispiel nutzen, um von öffentlichen WLANs aus eine verschlüsselte Verbindung zu Ihrem Heimnetz herzustellen und virtuell über die heimische Internet-Verbindung im Internet zu surfen, ohne Angst vor WLAN-Lauschern haben zu müssen.

Bevor es mit dem Fernzugriff aufs Heimnetz losgehen kann, müssen Sie ein paar Voraussetzungen schaffen, die wir im Folgenden erläutern. Außerdem noch ein Hinweis: Die Geschwindigkeit, mit der Sie Daten aus Ihrem Heimnetz übertragen, ist nicht nur von der Internet-Verbindung unterwegs abhängig, sondern auch von dem Upload-Tempo Ihres Internet-Anschlusses zuhause. Dieses ist meistens deutlich geringer als die maximale mögliche Download-Geschwindigkeit. Bei einem DSL-Anschluss mit 16 MBit/s beträgt der Upstream in der Regel 1 MBit/s. Bei einem Anschluss mit 2 MBit/s sind es 192 KBit/s. Deutlich mehr Tempo bieten Kabelanschluss- und VDSL-Zugänge: Hier sind je nach Tarif bis zu 10 MBit/s drin.

Krückenlösung: Feste Domain für dynamische-IP-Adresse

Damit Sie trotz wechselnder IP-Adresse problemlos auf Ihr Heimnetz zugreifen können, melden Sie sich bei einem kostenlosen dynamischen DNS-Dienst an.
Vergrößern Damit Sie trotz wechselnder IP-Adresse problemlos auf Ihr Heimnetz zugreifen können, melden Sie sich bei einem kostenlosen dynamischen DNS-Dienst an.

Zunächst gilt es, das Heimnetz im Internet unter einer festen Adresse erreichbar zu machen. Wie auf Seite xx beschrieben, wechselt die öffentliche Adresse eines Internet-Anschlusses für Privatanwender normalerweise spätestens alle 24 Stunden. Dieses Problem lösen dynamische DNS-Dienste, zum Beispiel www.freedns.afraid.org , www.selfhost.de , www.myfritz.net (nur für Fritzbox-Nutzer) und www.no-ip.com . Sie erhalten dort einen Unterdomain-Namen nach dem Muster <Wunschdomain>.<Domain des Dienstes>.<Domain-Endung>. Diese Subdomain verweist immer auf die jeweils aktuelle IP-Adresse Ihres Internet-Anschlusses.

Damit das funktioniert, muss der Dienst bei einer Änderung Ihrer externen IP-Adresse umgehend informiert werden. Diesen Job kann entweder Ihr Router übernehmen, sofern er eine entsprechende Funktion bietet und den von Ihnen gewählten dynamischen DNS-Dienst unterstützt. Oder Sie übertragen einem PC im Heimnetz diesen Job. Dazu installieren Sie ein Tool wie Freedns Update . Freedns Update ist auf den dynamischen DNS-Dienst www.freedns.afraid.org spezialisiert.

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