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Mit KVM-over-IP Server via Fernzugriff verwalten

25.09.2009 | 16:11 Uhr |

Mit der Fernsteuerungstechnik KVM-over-IP können IT-Verantwortliche Server in Echtzeit via Internet verwalten.

Serverräume und Rechenzentren haben sich zu extrem komplexen Einheiten entwickelt. Ihr Betrieb erfolgt allerdings unter einem scheinbaren Widerspruch. Egal ob in mittelständischen Betrieben, Banken oder Versicherungen: Einerseits müssen sie hoch verfügbar und zu nahezu einhundert Prozent ausfallsicher sein, andererseits sollen die Kosten für Unterhalt und Wartung so niedrig wie möglich bleiben. Die Fernsteuerungstechnik KVM-over-IP hilft IT-Verantwortlichen, diese Herausforderungen elegant und intelligent zu meistern.

Es gibt heute sehr viele Unternehmen, die im Web den Großteil ihres Umsatzes generieren. Serverausfälle können sie sich im wahren Sinn des Wortes nicht leisten, die finanziellen Konsequenzen wären verheerend – für Kleinunternehmer und Mittelständer genau so, wie für große Firmen. Je nach Branche kann ein Schaden Hunderte bis Millionen Euro pro Stunde verschlingen. Dennoch: Obwohl die Ausfallsicherheit das A und O ist, wollen Betreiber die Kosten hierfür so klein wie möglich halten.

So widersprüchlich die Anforderungen an Hochverfügbarkeit und Kostenkontrolle auf den ersten Blick scheinen, sind sie es bei genauem Hinsehen jedoch nicht. Die Technik in den Rechenzentren hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. Ausfälle komplexer IT-Strukturen lassen sich mittlerweile zum kleinen Preis aus der Ferne kontrollieren und meist sogar in Minutenschnelle reparieren – ohne dabei den Rahmen für die Wartung zu sprengen.

Fernzugriff auf das BIOS

Fernwartungen wurden bisher vornehmlich an virtuellen Server durchgeführt. Über eine spezielle Steuerungssoftware lassen sich Programme aufspielen und Einstellungen ändern. Die Fernadministration für physische Server ist hingegen noch nicht ganz so weit verbreitet. Wartung und Pflege werden zumeist vor Ort durchgeführt. Mittlerweile bietet der Markt aber mit der Technik KVM-over-IP eine gute Lösung, um auch physische Rechner aus der Ferne einfach zu verwalten, das Betriebssystem zu reparieren und auf das BIOS zuzugreifen. Der Begriff KVM ist aus dem Englischen übernommen, wo er als Abkürzung für Keyboard, Video, Mouse steht. Die Technik erleichtert das Management der Server und ermöglicht es, auf mehrere Rechner gleichzeitig zuzugreifen.

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