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Fehler im Windows-Start beseitigen

26.05.2013 | 09:09 Uhr |

Eine fehlerhafte Konfiguration kann den Start von Windows ebenso verhindern wie defekte Startdateien. Da gilt es, Fehler beim Booten zu beseitigen.

Sie schalten den PC ein, die Meldungen vom BIOS erscheinen, aber Windows startet nicht. Sie sehen lediglich einen schwarzen Bildschirm mit Meldungen wie „Boot Disk Failure“, „NTLDR fehlt“ oder „Bootmgr is missing“. In diesem Fall findet das BIOS keine startfähige Festplatte, die Festplatte ist defekt oder die Windows-Startumgebung ist beschädigt. Dieser Artikel liefert Infos zur Fehlerdiagnose und Tipps zur Reparatur der Windows-Startdateien. Bevor Sie zur Tat schreiten, entfernen Sie alle für den Betrieb nicht erforderlichen Geräte vom PC. Manchmal behindern auch USB-Sticks oder externe Festplatten den Windows-Start.

1.) Die richtige Boot-Reihenfolge im BIOS prüfen
Gehen Sie in das BIOS des PCs. Dazu drücken Sie kurz nach dem Einschalten die Taste Entf. (Del), F2 oder ESC. Die richtige Taste wird oft im BIOS-Startbildschirm angezeigt, andernfalls sehen Sie im Handbuch nach. Suchen Sie zuerst nach dem Menüeintrag, über den Sie sich die Festplatten anzeigen lassen können, beispielsweise „ATA Port Information“. Prüfen Sie, ob hier die Startfestplatte auftaucht. Wenn nicht, öffnen Sie das Gehäuse des PCs und prüfen Sie die Kabelverbindungen zur Festplatte. Sollte auch das nicht helfen, bauen Sie die Festplatte aus und testen Sie sie an einem anderen Rechner oder in einer USB-Docking-Station. Wird die Platte auch hier nicht erkannt, liegt wahrscheinlich ein Festplattendefekt vor.

So läßt sich der Windows-Start beschleunigen

Wenn die Festplatte im BIOS auftaucht, gehen Sie auf den Menüpunkt, über den sich die Boot-Reihenfolge festlegen lässt, etwa auf „BIOS Features“. Hier muss die Systemfestplatte an erster Stelle stehen. Ändern Sie die Reihenfolge gegebenenfalls und speichern Sie die Änderung. Hat auch das keine Wirkung, lesen Sie in, Punkt 3 weiter.

2.) Boot- und Stabilitätsprobleme bei SSDs
Grundsätzlich verhält sich eine SSD aus Sicht des BIOS und beim Windows-Start nicht anders als eine Festplatte. Allerdings sind SSDs immer noch eine relativ neue Technik, die mit etlichen Kinderkrankheiten zu kämpfen hat. Bei einigen Modellen klagen Anwender etwa über häufige Bluescreens und Windows-Startprobleme. Ursache sind fast immer Fehler in der SSD-Firmware. Sehen Sie bei Problemen beim Herstellen nach, ob es ein Update gibt. Bevor Sie dies über die angebotene Boot-CD durchführen, schalten Sie im BIOS den SATA-Modus von „AHCI“ auf „IDE“. Sonst funktioniert das Update nicht. Stellen Sie den Modus danach wieder zurück, sonst kann Windows nicht starten.

UEFI-PC reparieren

Es gibt jedoch einen BIOS-Kompatibilitätsmodus, sodass sich auch ältere Betriebssysteme weiterhin installieren lassen. Bei UEFI gibt es keinen Master Boot Record (MBR) mehr. Die auf Seite 2 beschriebene manuelle Reparatur der Windows-Boot-Umgebung hat hier deshalb keinen Sinn. Windows richtet bei der Installation eine 100 MB große EFI-System- Partition (ESP) ein. Darin befindet sich im Verzeichnis \EFI\Microsoft\boot der BootManager in der Datei bootmgfw.efi. Ein UEFI-PC startet den Bootmanager auch nicht mehr durch Konfigurieren der Systemfestplatte wie unter, Punkt 1 beschrieben. Stattdessen gibt es im Boot-Menü des PCs den Eintrag „Windows Boot Manager“, der auf die ESP-Partition verweist. Taucht dieser Eintrag nicht auf, lässt sich Windows nicht mehr starten.

Für die Reparatur müssen Sie den Rechner von einer 64-Bit-Windows-Installations-DVD starten. Aktivieren Sie das BIOS-Menü für die Auswahl des Laufwerks mit dem Betriebssystem. Zumeist müssen Sie dazu die Taste F8, F10 oder ESC drücken. Im Boot-Menü sollte jetzt vor dem Eintrag des DVD-Laufwerks „UEFI:“ stehen. Wählen Sie diesen Eintrag aus. Die Reparatur klappt nur, wenn Sie Windows von der DVD im UEFI-Modus starten. Klicken Sie auf „Weiter“ und danach auf „Computerreparaturoptionen“. Gehen Sie nun so vor, wie unter, Punkt 4 für den Windows-7-Reparaturdatenträger beschrieben.

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