Oft sind verwendete Passwörter zu kurz, da sie dann leichter zu merken sind. Jedoch geht das Plus an Bequemlichkeit deutlich zu Lasten der Sicherheit. Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt, wie lange zu kurze Passwörter einer sogenannten Brute-Force-Attacke standhalten. Als Brute-Force-Methode bezeichnet man das Ausprobieren aller möglichen Zeichenkombinationen mittels einer Software, bis das Passwort gefunden ist. Sie ähnelt dem Wörterbuchangriff, testet aber auch sinnfreie Kombinationen.
Gehen wir davon aus, dass Ihr Passwort die durchschnittliche Länge von 6 Zeichen hat und - wie oft der Fall - nur aus Kleinbuchstaben besteht. Das bedeutet, es kann aus 26 verschiedenen Zeichen bestehen, was bei 6 Zeichen Passwortlänge insgesamt 308.915.776 (also fast 309 Millionen) Kombinationen zulässt. Das hört sich zunächst nach sehr viel an, doch sind beispielsweise mit dem handelsüblichen Core 2 Quad Q6600, der auf 3 GHz übertaktet wurde, 45.423.600 Tastenanschläge pro Sekunde möglich. Schwächere CPUs mit weniger Kernen erreichen leicht immerhin die Hälfte davon. Schockierend: Für das 6 Zeichen lange Kennwort benötigt die Quad-CPU lediglich 6,8 Sekunden.
Besteht Ihr Kennwort aber aus Klein- und Großbuchstaben und Zahlen (siehe Fehler Nummer 1), gibt es bei 6 Zeichen schon 56.800.235.584 Kombinationsmöglichkeiten. Um das Passwort zu knacken rechnet die Quad-CPU rund 21 Minuten - braucht also über 180mal so lange, ist aber immer noch viel zu schnell. Fügen Sie aber auch nur ein Zeichen hinzu, handelt es sich also um ein 7-stelliges Passwort, werden aus den 21 Minuten fast 22 Stunden. Die Länge ist also entscheidend für ein sicheres Kennwort. Passwörter sollten mindestens 8 Zeichen lang sein - unsere Quad-CPU würde dafür fast 2 Monate brauchen. Schon bei 2 Zeichen mehr würde die Test-CPU fast 600 Jahre benötigen. Sonderzeichen und jede weitere Stelle verlängern die Berechnung um ein Vielfaches.
Zwei Fakten sorgen allerdings für Ernüchterung: Erstens werden Rechner immer schneller und außerdem geht der Trend hin zu Grafikkarten, die diese Aufgabe noch schneller erledigen können. Zweitens stellt unsere Rechnung nur die maximale Berechnungsdauer dar, wenn also die gesuchte Kombination zufällig die letzte aller berechneten Möglichkeiten ist. Der Zufall könnte bereits die erste berechnete Kombination zum Volltreffer werden lassen, was allerdings extrem unwahrscheinlich ist. Um dem Zufall nicht auch noch zuzuspielen, ist es also umso wichtiger, typische Passwort-Fehltritte zu vermeiden.
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19.03.11
Damit kein Missverständnis aufkommt: Ich habe nichts gegen die Wiederholung von Sicherheitsempfehlungen, auch wenn es manche langweilt.
Eine Alternative zu Passwörtern, wäre aber wünschenswert, weil die Bequemlichkeit nicht zu besiegen ist. Ich kenne das von mir. Ich schreibe mir viele Passwörter nicht auf und damit ich noch einigermaßen klar komme, verändere ich sie nur geringfügig, um dem Vergessen entgegenzuwirken.
Ich hatte mal Passwörter gespeichert, aber mit der Zeit, waren sie dann auf fast jedem Datenträger gespeichert. Ich hatte die Dateien zwar verschlüsselt, aber ausgerechnet den vergessen.
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19.03.11
Und das ist nur das Private.
Ich hasse Konten, die mir die Passwortlänge und Art der Zeichen voerschreiben.
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19.03.11
gibts doch:
Retina-Scan, Fingerprint, DNA-Scanner im "Handheldformat", subkutaner RFID-Chip, EAN/GTIN-Tatoo mit Barcodereader, ....
> http://www.tecchannel.de/sicherheit/identity_access/402320/grundlagen_mehr_sicherheit_mit_biometrie/index15.html
Such dir was preisgünstiges und passendes aus.
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19.03.11
Quelle dürft Ihr mal raten, aber wer auf 'ne Bank tippt, ist schon ganz weit vorne! :D
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19.03.11
:D
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19.03.11
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19.03.11
Lord Helmchen: "Die Kombination ist also 1,2,3,4,5...? Also so ne blöde Kombination hab ich noch nie vernommen! Nur ein Idiot würde für seinen Koffer so nen Code verwenden!"
Präsident Skroob betritt den Raum, Lord Helmchen verrät ihm die Kombination.
Präsident Skroob: "1,2,3,4,5...,das ist ja komisch, ich hab dieselbe Kombination an meinem Koffer."
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19.03.11
was nutzt das sicherste Passwort, wenn es ein Keylogger ausspähen kann, die "Basics" werden in diesem Artikel nicht erwähnt!
Mir ist es zu mühsam Windows abzusichern, geht Wohl nur bedingt. Zum Onlinebanking benutze ich Linux, es mag ja sein, dass das eigentlich unsicherer ist, aber welcher Programmierer stürzt sich auf Exoten?
Gruß, kone9
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19.03.11
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19.03.11
Und Geldgeschäfte mache ich in der Bank.
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20.03.11
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20.03.11
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16.05.11
Verhindert ganz einfach gänge Wörter...
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16.05.11
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16.05.11
Brauchst du denn nie Bargeld? Ich kann es mir nicht vorstellen, ein paar Brötchen beim Bäcker mit 'ner Scheck- oder Kreditkarte zu bezahlen.
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17.05.11
Wenn man nach ein paar hundert Metern nach jeder Seite nasse Füße bekommt, ist das Leben schön, aber einsam. :)
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18.05.11
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18.05.11
Beim Bäcker?[COLOR="White"] Das ist ja ein Ding.[/COLOR]
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19.05.11
Ist das so abwegig?
Ich kaufe den ganzen Monat nur bei diesem Bäcker mein Brot, und am Monatsende bucht er das von meinem Konto ab.
Ist eine reine Vertrauensbasis, die fast überall funktionieren kann.
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19.05.11
Und es schon ewig gibt, nicht erst seit dem Computerzeitalter.
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19.05.11
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19.05.11
Du wirst lachen -aber so etwas höre ich zum ersten Mal.
Nee is klar. Und was sagen deine Zähne dazu? Sind die Brötchen denn nicht zu hart?
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19.05.11
In den 70er Jahren hatte ich das an der Tankstelle, heute auch noch.
Und in Kneipen wurde das auf Deckel geschrieben und am Freitag beim Lohntütenball bezahlt.
Also, alles ein alter Hut, hat nur einen neuen Namen. Und die Flatratebrötchen sind mit Sicherheit keine Flatratebrötchen, denn das würde ja bedeuten, dass ich für eine bestimmt Summe unbegrenzt Brötchen kaufen könnte. Es läuft da so, wie oben beschrieben, nur mit Computer und Abbuchung statt mit Zettel und Barzahlung..
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19.05.11
Gut, bis hierhin kenne ich es auch.
Auch das ist klar.
Davon hatte bisher noch nie etwas gehört. Ob es auch für Großstädte gilt? :grübel:
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19.05.11
Ja, gilt auch für Großstädte.
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19.05.11
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