An Software für Windows Mobile-Geräte herrscht kein Mangel, über Anbieter wie Handango kann man auf ein sehr großes und vielfältiges Angebot an Programmen zugreifen. Für die Datensynchronisation mit Mac-Rechnern bieten Mark/Space und Pocket Mac Lösungen an.
Marktführer bei Smartphones ist aktuell aber klar der Hersteller Nokia. Laut Zahlen der aktuellen Ausgabe der FAZ hält der finnische Hersteller einen Marktanteil von 41,2 Prozent bei den Smartphones und 36,2 Prozent im Gesamtmarkt der Smartphones. Der Marktanteil ist gegenüber dem Vorjahr etwas gesunken, mit dem neuen Modell N97 wird aber in Kürze ein neues Top-Modell erscheinen. Wie das Musikhandy 5800 Xpress wird es auf Nokias eigenem Betriebssystem S60 basieren. Nokias Smartphone-Betriebssystem wurde in der aktuellen Version 9.4 speziell für Touchscreen-Bedienung optimiert. Trotzdem verzichtet beim N97 nicht auf eine echte Tastatur - das neue Topmodell wird eine einschiebbare Mini-Tastatur besitzen. Viel verspricht sich Nokia aber vor allem von dem neuen Internet-Dienst Ovi, der mit Apples iTunes Store konkurrieren soll. Der Ovi Store bietet nicht nur den Kauf von Programmen. Er stellt Dienste wie Musik-Kauf, Datenabgleich, Messaging, Karten und andere Online-Dienste zur Verfügung - natürlich nur für Nokia-Handys. Das Angebot des aus den bisherigen Diensten Download!, MOSH und WidSets zusammengesetzten Ovi Store ist bis dato aber noch recht überschau, was Apples Marketingchef Phil Schiller gestern in der Keynote zur WWDC auch spotten ließ: "Sie mussten mehrere Angebote zusammenführen, um überhaupt nennenswert Software anzubieten." Das iPhone hingegen, so Schiller leicht pathetisch, habe den Markt für Telefone ein für alle mal verändert.
Apples iPhone ist ein Erfolg, der Konkurrenten, die auf verschiedene Betriebssysteme setzen, werden aber immer mehr. Anders als bei Desktop-PCs gibt es hier auch immer noch Überraschungen - wer hätte etwa vor einem Jahr noch ein interessantes Handy von Palm erwartet? Nicht vergessen sollte man auch den Blackberry-Hersteller RIM, der im Herbst ein neues Modell vorstellen wird - entwickelt übrigens in Bochum, dem alten Nokia-Werkssitz. Der größte Vorteil des iPhone ist aber nach wie vor das umfangreiche Softwareangebot des App Store, dem die in dieser Woche in San Francisco versammelten Entwickler eine Vielzahl weiterer Programme hinzufügen werden.
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